JUICEs Vorbeiflug am 19/20 August an Mond und Erde

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Am 19 und 20. August wird JUICE seinen ersten Vorbeiflug an der Erde absolvieren. Solche Swing-Bys sind, seit Galileo das erste Manöver 1990 durchführte, Routine. Die Erde ist nun mal der massereichste und am leichtesten erreichbare Körper für Swing-Bys. Solche sind inzwischen Routine, fast alle Raumsonden die nicht zu Venus und Mars aufbrachen, haben solche Swing-Bys durchgeführt. Ein Vorfeinlug an der Erde kann eine Raumsonde abbremsen (wenn man ins innere Sonnensystem aufbrechen will) oder beschleunigen (wenn man ins äußere Sonnensystem gelangen will) oder auch die Bahnneigung erhöhen, das ist der Hauptgrund für Swing-Bys auf dem Weg zu Asteroiden.

JUICE muss zu Jupiter und bei einer Startmasse von 5,9 t hätte keine Rakete, die es derzeit gibt, inklusive der SSLS sie direkt zu Jupiter starten können. JUICE ist die schwerste Raumsonde, die nicht von China und Russland stammt. So absolviert JUICE nicht weniger als vier Vorbeiflüge um zu Jupiter zu gelangen: (mehr …)

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Miese Werbung für Nahrungsergänzungsmittel und frei verkäufliche Medikamente

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Ich bekomme, da ich nur öffentlich-rechtliche Sender anschaue, relativ wenig Fernsehwerbung mit, aber wenn dann finde ich sie meist störend. Zum einen, weil offensichtlich das Publikum dieser Sender sehr alt und vor allem sehr gebrechlich sein muss, denn es gibt Werbung für Inkontinenzprodukte, Hörgeräte und eben sehr viele frei verkäufliche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Zum anderen, weil ich finde das viele Spots doch sehr schlecht gemacht sind.

Wir finden heute Spots aus früheren Jahrzehnten belustigend, wie der „Persil-Mann“ „Da weiß man was man hat“, die burschikose Klementine, das Eintauchen von Händen in Pril-Spülmittel bei der Pediküre oder das schlechte Gewissen durch die Geistfrau bei Jakobs Krönung. Aber vielleicht ist das gerade das Erfolgsrezept: ich weiß noch Jahrzehnte nachdem die Spots liefen, für welche Produkte sie waren.

Anders kann ich mir nicht erklären, warum man heute wo man doch viel umfassendere Erkenntnisse hat, wie Werbung wirkt und was erfolgreiche Spots ausmacht, man so laienhafte Spots dreht. Vielleicht sollen sie gerade durch die Laienhaftigkeit in schlechter Erinnerung bleiben. (mehr …)

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Heute vor 35 Jahren …

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War Voyager 2 noch 20,6 Millionen km von Neptun entfernt, den sie am 25.8.1989, also nur 14 Tage später passieren würde. Schon wenige Tage vorher am 6. August 1989 wurde die Far Encounterphase gestartet, ab der Voyager 2 besonderen Support durch das Deep Space Network erhielt. Er sollte nochmals in der Near-Encounter Phase den Stunden vor und direkt nach der Passage ansteigen.

Zu den Zeitpunkt hatte Voyager 2 schon vier neue Monde entdeckt, der größte und als erstes am 16.7.1989 entdeckte Neptunmond Proteus konnte sogar noch in das Beobachtungsprogramm integriert werden. Vor allem aber hatten die Bilder, die Voyager ab dem 6.6.1989 zur Erde sandte, die Wissenschaftler beruhigen: dreieinhalb Jahre vorher hatte Voyager 2 Uranus passiert, in seiner Größe, Masse und chemischen Zusammensetzung ein Zwilling von Neptun. Er war aber völlig unauffällig. Er zeigte keine der bei Jupiter und Saturn so interessanten Bänder und Zonen die miteinander agierten. Der Grund war eine globale Smogschicht aus Methandampf über den Wolken, die für Voyagers Kameras undurchlässig war. Nur im Infraroten kann man die Wolken darunter sehen. Detailbilder von Uranus gibt es daher von Weltraumteleskopen und irdischen Großteleskopen, aber nicht von Voyager. (mehr …)

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CnH2n+1COOH

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Hah! Wieder ein Chemieblog! Wer was mit der obigen Summenformel anfangen kann, der braucht nicht weiter zu lesen, denn ich habe die Chemie auf ein Minimum reduziert, eigentlich sind es nur Fakten die man ohne irgendwelche Kenntnisse der Chemie sich merken kann. (mehr …)

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Das Nachtanken von Treibstoff – nochmal

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Ich habe das Thema schon vor Jahren mal behandelt, aber das Schöne an einem Blog ist ja, dass Artikel nach hinten rutschen, während das in der Website bei der hierarchischen Struktur kaum vorkommt. So kann man ein und dasselbe Thema andauernd wieder aufkochen.

Ich will die Herausforderungen beim Betanken von Raumfahrzeugen grundsätzlich beleuchten. Da denkt heute natürlich jeder an die Starship-Betankung, die notwendig ist, damit dieses überhaupt nur einen höheren Orbit erreicht oder sogar die Fluchtgeschwindigkeit erreichen kann. Aber auch Blue Origin muss ihren Mondlander Blue Moon auftanken, er ist zu schwer, um ihn voll betankt aus einem Erdorbit zu starten. Nicht zuletzt wird das Betanken von Raumfahrzeugen seit Jahrzehnten bei Mir und der ISS umgesetzt. (mehr …)

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