Sternstunden der bemannten US-Raumfahrt

Nachdem ich so gerne auf die bemannte Raumfahrt und die NASA schimpfe, will ich heute die (meiner Ansicht nach) drei wichtigsten Sternstunden der NASA nennen:

17.3.1968: Am 16.3.1968 startete zuerst der Zielkörper GATV 8 und 90 Minuten später die Gemini 8 Mission. Ziel war es an den GATV 8 anzukoppeln, dort sollte der Astronaut David Scott einen Mikrometeoritendetektor anbringen, dann waren drei An- und Abkopplungsmanöver und eine Orbitanhebung von 300 auf 410 km Höhe geplant.

Es sah auch zuerst so aus, als würde alles reibungslos klappen. Das Ankoppeln an die modifizierte Agena Oberstufe, ein vor Gemini unbekanntes und als aufwendig eingeschätztes Manöver, klappte auf Anhieb. So war alles bis dahin reibungslos verlaufen, als die Kombination den Empfangsbereich der Bodenstation verließ. Die Missionskontrolle misstraute der Agena, die zwar eine glänzende Karriere in der Air Force hinter sich hatte (es war der 192-ste Einsatz dieser Stufe), aber die NASA hatte keine guten Erfahrungen gemacht. Bei den Starts der Raumsonden Ranger und Mariner waren einige Exemplare verloren gegangen. So bekam Armstrong vor dem Verlust des Funkkontaktes noch Instruktionen was er zu tun hätte, wenn es Probleme gäbe. (mehr …)

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Der Musiktipp: Piero Umiliani: Mah Na‘ Mah Na‘

Der heute Musiktipp ist ohne Text und daher auch ohne jeden Kommentar: Enjoy!
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Die Seuche „C“

Zeit mich mal wieder unbeliebt zu machen, oder besser gesagt zu provozieren. Es geht um die für mich übelste Programmiersprache: „C“. Warum ist C so übel? Nun man könnte es auf den Punkt bringen, das hat dieser Aufsatz getan, der nicht von mir stammt, aber den ich übernommen habe. Fangen wir mal an mit einigen Mythen, die immer genannt werden, wenn es um die Vorteile von „C“ geht:

„C ist maschinennah und daher besonders gut geeignet für die Programmierung von hardwarenahen Programmen wie Betriebssystemen.“

Dieser Mythos mag in den siebziger Jahren gegolten haben, aber danach nicht mehr. Das hat nun auch weniger mit der Sprache zu tun, sondern mit dem Compiler, der den Code erzeugt. Für alle, die nicht so mit Assembler vertraut sind: die meisten Prozessoren haben Befehle die bei bestimmten Situationen geeignet sind und schneller ausgeführt werden als andere, sozusagen Spezialfälle. So verändern die Befehle INC und DEC einen Operanden um jeweils 1 und das Schieben eines Registers entspricht einer Division oder Multiplikation mit 2. Diese Operationen gehen schneller als eine Addition/Subtraktion oder Division/Multiplikation. (mehr …)

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Der Musiktipp: Marianne Rosenberg: Er gehört zu mir

Ich hatte ja versprochen bei den Musiktipps mich inspirieren zu lagen und am Samstag hörte ich im Radio, dass Marianne Rosenberg 57-sten GFeburtstga hatte und sie spielten den Eurovisionssong „Ich bin wie Du“ und nach einigen Sekunden war ich dabei den Chor mitsingen (was bei dem „aha“ auch nicht so schwer ist. Da schwante mir, das ist doch einSuper-Blogthema für heute.

Ich mag Schlager aus den siebziger Jahren. Und ich finde heutigen Schlager grausam. Woran liegt es? Nun man könnte sicher eine Reihe von Dingen anführen. Zum einen war die Instrumentierung noch etwas anspruchsvoller (von den Texten kann man das schon nicht mehr behaupten), dann konnte man die einzelnen Sänger noch unterscheiden, während es heute doch mehr die einheitliche Soße ist, die von Liebe zu Synthisounds trällert und die ja auch nicht mehr Schlager heißt, sonder „Volksmusik“ oder „volkstümliche Musik“ (Volksmutanten, Volksverdummung….) (mehr …)

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Wie funktionieren Raketen mit aktiver Treibstoffförderung?

Heute mal ein Blog auf einfachem Niveau. Es geht um die prinzipielle Funktionsweise eines Raketentriebwerks mit Pumpenförderung. Zuerst einmal wofür braucht man sie? Bei einer Rakete mit flüssigem Treibstoff muss dieser in die Brennkammer gelangen. Man könnte nun meinen, das geht doch mit der Schwerkraft, bzw. sobald das Triebwerk läuft gibt es eine Beschleunigung, welche den Treibstoff in die Leitungen presst. Also braucht man nur genügend große Leitungen und das Problem ist erledigt. Das Problem ist nur, dass in der Brennkammer durch die Verbrennung ein hoher Druck herrscht. Der Treibstoff wird gasförmig und vergrößert so sein Volumen rapide. Er muss auch herrschen, denn ohne hohen Druck gibt es keinen Schub (der Schub berechnet sich nach Austrittsfläche bei dem Düsenhals x Druck – würde man mit kleinem Druck arbeiten, so bräuchte man sehr große Triebwerke.

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