Ach ja … SpaceX

Zeit für einen realsatirischen Einschub mit Nachrichten meiner Lieblingsfirma „Spacex“. Ihr wisst ja, das sind die neuen Hoffnungsträger der US-Raumfahrt, ohne die ja alles den Bach runter geht (zumindest wenn man den SpaceX Jüngern, anders kann man die weitgehend kritiklosen Fans ja nicht nennen, glaubt). Ich bezeichne sie eher als die neuen Russen: Nur positives berichten, Fehlschläge totschweigen und mit technischen Daten geizen, so weit es nur geht.

Also fangen wir mal an mit dem letzten Flug: was mit dem Triebwerk der Falcon 9 passiert ist wird man wohl nicht mehr erfahren. Siehe hier. Im letzten Absatz wird spekuliert, dass die Triebwerke zu viel getestet wurden. Natürlich ist das nur Spekulation, doch wenn es zutreffen sollte, bestätigt das meine Vermutung, dass der Preis nur mit Einschränkungen der Qualität erreichbar ist. Natürlich haben Raketentriebwerke eine Lebensdauer. Und die ist größer als die Betriebsdauer. Die meisten Triebwerke die ich kenne (F-1, J-1, Vulcain) haben die zehnfache normale Betriebsdauer. Bei den RL-10 war sie die fünfache. Man konnte sie ja auch vorher kaum testen, da sie für den Vakuumbetrieb angepasst waren. Die F-1 wurden auch vor dem Start dreimal getestet wobei die zweieinhalbfache nominelle Betriebsdauer erreicht wurde. Wenn nun eine Merlin ausfällt wenn man es vorher extensiv testet, dann muss die Lebensdauer klein sein. Das lässt natürlich wenig Spielraum für Tests vorher und das Risiko eines Ausfalls ist höher. Lustig wird das dann ja bei den Merlin 1d, die ja noch leichter sein sollen und trotzdem mehr Schub entwickeln. (mehr …)

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Das Annus Horribilis der US-Raumfahrt

Die Raumfahrträtsel haben mich auf eine Idee gebracht, nämlich an ein Jahr zu erinnern, dass sicher als das Annus Horribilis der US-Raumfahrt eingeht, das Jahr 1986. Den meisten bleibt es natürlich in Erinnerung durch die Explosion der Challenger am 28.1.1986, doch gerne vergessen wird, dass in diesem Jahr in der US-Raumfahrt auch sonst einiges schief lief. Die beiden Abbildungen die ich mit meinem Programm Launchlog erstellt habe, zeigen die Problematik. Abbildung 1 zeigt alle US-Starts seit 1957. Deutlich ist das 1986 und 1987 die niedrigste Startzahl seit 1957 aufweisen, anders gesagt, selbst ein Jahr nach Beginn der Raumfahrt erfolgten mehr Starts. Selbst wenn man das Jahr mit den Jahren zuvor und danach vergleicht fällt der Einbruch auf. (mehr …)

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Visionen von Raumfahrt und Forschung

Heute wieder ein Gastblog von Hans, der sicher genug Diskussionsstoff für einige Tage liefert:

Angeregt von der Diskussion hier jetzt mal ein längerer Beitrag dazu, auch wenn meine Kommentare im Blog nicht wirklich kurz sind. Wie sich heraus gestellt hat, sehe ich ja einige Dinge etwas anders, das will ich hier jetzt näher erläutern. (mehr …)

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Ich möchte einen Xeon Phi

Schon in meinen ersten Computerjahren, so Anfang / Mitte der achtziger faszinierten mich Supercomputer. Diese Rechenpower auf kleinstem Raum, die hochgezüchtete Elektronik, wie bei der Cray die superschnelle ECL Logik. Inzwischen haben Supercomputer viel Sex-Appeal verloren. Einige Tausend bis einige Zehntausend PC’s miteinander koppeln kann jeder, okay es sind keine PC’s, sondern Server aber im Prinzip Standard PC Technik. Anstatt einem kompakten Rechner wie der Cray 1, die man notfalls auch als Couch nutzen konnte, füllen heute Supercomputer ganze Hallen und verbrauchen Megawatt an Strom. Für den Earth-Simulator hat man sogar extra ein Gebäude, samt Kraftwerk nebenan, für die Stromversorgung gebaut. (mehr …)

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Da waren es nur noch zwei …

Gestern Abend habe ich nun endlich (angefangen habe ich im Juli 2011) das Diätbuch zum Druck freigegeben (genauer gesagt: „Das ist kein Diätratgeber … aber eine Hilfe beim Abnehmen“. Ich werde in der nächsten Zeit noch eine Kindle Ausgabe nachschieben, aber sonst wird es das Buch nicht als e-book geben. Das liegt einfach daran, dass ich sonst BOD die ganzen Rechte geben muss und selbst nichts veröffentlichen kann. Mit der Preisgestaltung dort bin ich aber nicht einverstanden. Bei Amazon kann ich es zu einem Drittel des Preises der Printausgabe anbieten und habe trotzdem dieselbe Marge. Selbst wenn dann noch der Verlag dazukommt sollte man e-Books zur Hälfte des Druckpreises anbieten und nicht nur 25% billiger. (mehr …)

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