Die Saturn V und die Betriebswirte

Der Link von Kartoffel über die Doku Fight for Space hat mich mal inspiriert, auf Youtube zu stöbern. Der Trailer sieht interessant aus, aber sonst habe ich auch nur Ausschnitte gefunden, keine komplette Doku. Doch ich kam bald auf andere Videos, die rechts erschienen. Ich schaue normalerweise keine Videos an, sie brauchen zu viel Zeit für zu wenig Information, aber ich schaue mir immer wieder gerne die Starts der Saturn V an. Die wurden von unzähligen Kameras aufgenommen und heute nachgeschärft, sind sie noch beeindruckender. Es gibt so schöne Momente in den Aufnahmen, jenseits von meinen Lieblingen, den Aufnahmen der Abtrennung der S-IB. Beeindruckend ist auch, wie die Versorgungsarme erst zurückschwenken, kurz bevor die Rakete abheben und ich meine erst kurz vorher, denn die Aufnahmen sind in Zeitlupe. Ariane 4, die ich als Vergleich oft genug beobachtet habe, zieht die letzten Versorgungsarme schon einige Sekunden vor em Abheben zurück. Das gibt dem Start auch seine eigene Dramatik. (mehr …)

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Money, it’s a gas

Otto Piffel: „Ich werde dort gebraucht ich bin Raketen Techniker!“

Ex-Kommissar: „Ah, das ist eine Sache wo wir sind weit voraus Amerika. In Cape Canaveral wenn geht falsch Rakete sie drücken auf einen Knopf und Pow – futsch geht Rakete. Aber in Russland haben zwei Knöpfe.“

Otto Piffel: Zwei?“

Ex-Kommissar: „Einen zu sprengen Rakete und einen zu sprengen Spezialist!“

Ja in Russland ist alles irgendwie besser und doppelt vorhanden. An diese Stelle aus dem Film Eins-Zwei-Drei musste ich denken, als mir das Thema für den heutigen Blog durch den Kopf ging. Es geht um das russische Mondprogramm. Ich bin daran erinnert worden als ich das Buch von Reichl über die N-1 gelesen habe. (mehr …)

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Die Temperatur im Weltall

Kürzlich habe ich einen Kommentar im Blog von Siegfried Marquard gelöscht. Das mache ich höchst selten, meistens nur wenn es Beleidigungen sind. Diesmal geschah es aus einem anderen Grund. Der Mann hat schon mehrfach Kommentare hinterlassen die sich alle um die „Mondverschwörung“ drehen und er ist nicht daran interessiert über das Thema zu diskutieren sondern postet wohl nur seine Meinung auf Zig-Websites. Nur deswegen wurde ich vom SPAM-System auch nachgefragt, ob ich ihn genehmigen will, denn er muss denselben Eintrag wohl auch woanders publiziert haben. Auch bei mir war er absolut deplatziert, in einem Blog über Schwerlastraketen, der sich gar nicht mit Apollo beschäftigte.

Auf den Kommentar will ich gar nicht eingehen, wer den Spielfilm „Apollo 13“, um den sich der Kommentar drehte, als Wirklichkeit ansieht und (angeblich falsche) Fakten aus dem Spielfilm als Beweis nimmt das es keine Mondlandung gibt, der hat schon ein komisches Weltbild. Ich denke Nero und den Brand von Rom gab es nicht, dem im Spielfilm „Quo Vadis“ habe ich einiges entdeckt das auch nicht so stimmt. Ehrlich gesagt, entdecke ich in den meisten Spielfilmen die sich mit geschichtlichen Ereignissen beschäftigen Fehler, woraus man dann sicher schließen kann dass diese Ereignisse auch alle nicht stattgefunden haben. (mehr …)

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Wie lange kommt man mit der Luft in einem Raumschiff aus?

Auf die heutige Fragestellung brachte mich Nano wo der Darwin-Award herhalten musste, um die Dummheit der Männer zu demonstrieren. Der Darwin Award wird verliehen für diejenigen die sich auf möglichst dämlich Weise (unabsichtlich) umgebracht haben und damit der Gesellschaft einen Dienst erweisen indem sie ihre Gene aus dem Genpool entfernen. Die Reporterin zählte einige skurrile Nominierungen auf, darunter eine eines Mannes der aufgrund seiner Kohl-Zwiebel Diät an Sauerstoffmangel verstarb.

Ich halte das für ziemlich unmöglich, selbst wenn die Ursache nicht Sauerstoffmangel, sondern toxische Gase sind. Unsere Häuser sind nicht luftdicht und so gibt es selbst bei verrammelten Türen und Fenstern genügend Luftaustausch. Daneben ist das Volumen viel zu groß. Doch das brachte mich auf die Idee. 1969 wurde der Film „Verschollen im weltraum“ (orginal: Marroned) gedreht bei dem eine Apollobesatzung nach Verlassen ihrer Weltraumstation das Triebwerk nicht zünden kann. Es wird eine Rettungsmission vorbreitet und selbst die Russen schicken ein Raumschiff. Die knappste Ressource ist in dem Film der Sauerstoff in der Kapsel. Schlussendlich überleben zwei der drei Astronauten. (mehr …)

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Die unglaubliche Wahrheit hinter der Mondverschwörung

Verschwörungstheorien haben einen besonderen Reiz. Es gab sie schon immer, manche wurden sogar zur Staatsdoktrin: „Das Finanzjudentum will die westliche Gesellschaft in einen zweiten Weltkrieg stürzen“, das ist so eine Verschwörungstheorie die zur Maxime des dritten Reiches wurde. In ähnlicher Weise bestimmte der Glaube daran, dass der Kommunismus die Weltherrschaft anstrebte und dabei ein Land nach dem anderen „umdreht“, die Politik der vereinigten Staaten.

Doch viel populärer sind die Theorien über Area 51, 911 und natürlich die niemals stattgefundene Mondlandung. Zumindest bei letzteres gibt es eine neue Erklärungsmöglichkeit, warum sie so populär ist, die der Journalist James Gibson in einem Artikel in der Washingtoner Post veröffentlicht hat. Demnach hat die NASA die Verschwörungstheorie zwar nicht erfunden, aber massiv gepusht. (mehr …)

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