Neue Prozessoren und neue Software

Ich habe gerade einen Bericht über die Architektur von Intels neuem Prozessor Core I7 gelesen. Er führt wieder neue Befehle ein, mit denen man z.B. Strings besser vergleichen kann und die Stringlänge schneller bestimmen. Vor allem gibt es wieder Hyperthreading und neue Hardware Features, wie das komplette Stilllegen von Kernen oder das Hochtakten der anderen Kerne wenn einige stillgelegt sind.

Das ganze erinnert mich an eine Grundproblematik, die wir eigentlich seit dem Pentium II haben. Bis dahin war es so, dass die Prozessoren die Befehle immer schneller ausführten, entweder weil sie weniger Takte pro Befehl brauchten oder die Taktfrequenz anstieg. Es gab gravierende Erweiterungen in der Architektur: Mit dem 80286 den Protected Mode und eine 16 MByte Adressierung und mit dem 386 den vollen 32 Bit Modus mit 32 Bit Registern und 32 Bit Adressierung. Aber: Software musste dafür entwickelt werden und dann konnte die Software auf allen Rechnern das gleiche – egal ob sie auf einem Pentium oder 386 er lief.

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Einen Schritt zurück: Intel, der Larrabee und der Atom Prozessor

Intel arbeitet derzeit an einem neuen Prozessor mit 32 Kernen. Unter dem Codenamen „Larrabee“ wird ein Prozessor entwickelt mit …. Tada … der Pentium (P54C) Architektur Intel hat das Design an das US Verteidigungsministerium verkauft, dort wurde es verbessert und man wollte damit strahlengehärtete Prozessoren entwickeln. Inzwischen hat man beim DoD keine Verwendung mehr dafür (man setzt auf die PowerPC Plattform). Intel hat es zurückgekauft und setzt es nun in dem Prozessor ein. Einige Eigenschaften blieben erhalten, wie das In Order Design (Da heutige Prozessoren mehrere Befehle pro Kern ausführen können, stellt sich die Frage was man macht, wenn ein Befehl von dem Ergebnis des letzten abhängig ist, z.B. dessen Ergebnis braucht. Moderne Prozessoren arbeiten dabei „out of Order“ – sie sortieren die Befehle so um, dass ihre Einheiten möglichst alle beschäftigt sind. Der Pentium arbeitet „In order“. Er musste in diesem Falle warten, bis das Ergebnis vorliegt. Neu ist allerdings die Erweiterung auf 64 Bit und eine Vektoreinheit, die 16 identische Operationen mit einfacher Genauigkeit (32 Bit) ausführen kann. Zusammen mit den 32 Kernen und 2 Operationen pro Taktzyklus erreicht man bei 2 GHz eine Geschwindigkeit von 2 TFLOPs, das ist etwa 70 mal so schnell wie ein heutiger Prozessor von Intel. (mehr …)

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