Die Energiewende – jenseits des Stroms Teil 1

So, der heutige Beitrag ist etwas lang geworden. In Libreoffice sind es 5 Seiten. Ich teile ihn daher in zwei Aufsätze auf und bitte euch Kommentare, erst nach dem zweiten Teil, der morgen erscheint zu verfassen.

Im ersten Beitrag habe ich mich nur mit der Energiewende beim Strom beschäftigt. Wenn es auf das Thema kommt ist meist auch nur vom Strom die Rede. Klar, hier ist Versorgungssicherheit wichtig und es ist mehr oder weniger eine staatliche Aufgabe. An den meisten Stromkonzernen wie EOn, EnBW, RWE ist auch noch der Staat beteiligt. Aber es ist nur ein Teil des Energieverbrauchs. Während nach Angaben des Bundesumweltamtes zwischen 2014 und 2018 beim Strom der Anteil erneuerbare Energien von 27,8 auf 38,6 % gestiegen ist, sank er bei der Wärmeproduktion von 14,2 auf 13,9 und beim Verkehr blieb er mit 5,6 % gleich hoch. Continue reading „Die Energiewende – jenseits des Stroms Teil 1“

Klimaschutz kann man nicht aus der Portokasse finanzieren

Zwei Kommentare zu den letzten Blog Einträgen bringen mich dazu nochmal das Thema Ersatz begrenzter Rohstoffe durch regenerative Energien anzusprechen. Das habe ich schon mal vor einem Jahr in einigen Rechenbeispielen getan. Was uns wohl allen klar ist: Früher oder später muss man Erdöl, Erdgas und Kohle, aber auch Uran durch regenerative Quellen ersetzen. Einfach weil sie begrenzt sind.

Die wichtigste Energiequelle die wir haben ist die Sonne. Wasserkraft und Windkraft mag an bestimmten Standorten oder sogar bei bestimmten Ländern (Norwegen z.B.) eine Ergänzung oder Alternative sein. Aber eben nicht global. Okay. Machen wir mal eine Bilanz für die BRD. Das ist der Energieverbauch der BRD in 2007:

  • Gesamt: 13842 PJ
  • davon 4678 PJ Mineralöl
  • 3136 PJ Erdgas
  • 1952 PJ Steinkohle
  • 1618 PJ Braunkohle
  • 1533 PJ Kernenergie
  • 909 PJ erneuerbare Energien
  • 16 PJ sonstige Energien

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