Missionen für die SLS

Noch gibt es ja die SLS nicht, aber man kann sich ja schon Mal Gedanken machen, was man jenseits von Orionflügen damit anstellen kann. Auch die Nutzlast ist leider noch nicht bekannt. Die erste Version liegt im Bereich von 70 bis 100 t in einen LEO (ohne/mit Oberstufe), ein Ausbau soll die Nutzlast auf mindestens 130 t anheben. Aus Erfahrungswerten kann man dann eine Nutzlast für Mars- und Venusmissionen ableiten die etwa bei einem Drittel dieser Werte liegt, mit einer Oberstufe noch mehr. Eine Oberstufe steigert noch die Nutzlast und wäre für Hochenergiemissionen sinnvoll. Hier bietet sich die Verwendung schon existierender Oberstufen an. Für die erste Mission wird eine Delta IV Zweistufe verwendet die auch auch in den Beispielen zugrunde gelegt habe. Etwas höhere Nutzlasten erhält man beim Einsatz der Centaur, da sie ein geringeres Leergewicht aufweist. Außer für jupiter und Saturnmissionen ist das aber kaum relevant. (mehr …)

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Ihr glaubt das wirklich?

Es gibt tatsächlich SpaceX-Themen die habe ich vollständig ignoriert. Eines ist das Firmenziel: Die Firma will zum Mars, wie genau darüber gibt es verschiedene Angaben, aber in jedem Fall bemannt. Immer wenn ich etwas lese, was nach kurzem Nachdenken nahezu unmöglich ist schaltet dann mein Gehirn auf Durchzug, egal wie oft ich es lese. So habe ich dieses Thema in die gleiche Kategorie eingeordnet, wie wenn die NASA von Leben auf Europa oder Enceladus spricht und man doch deswegen bald eine Mission dorthin starten sollte.

Wie ich an den letzten Pro-SpaceX Kommentare entnehme, gibt es Leute, die glauben das wirklich. (mehr …)

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Raumsonde „Mars Dust“

Die nächste Runde für Discovery Class Sonne ist eröffnet, nachdem die NASA den nächsten Rover um zwei Jahre nach hinten verschoben hat. Einer der ersten Kandidaten ist die Mars Dust Mission, die gerade wegen des amerikanisch-russischen Verhältnis in den Schlagzeilen ist.

Das Projekt war das Ergebnis einer gemeinschaftlichen russisch-amerikanischen Studie die vor kurzem im renommierten Journal „Planetary and Space Science“ veröffentlicht wurde. Russische Wissenschaftler erhofften sich eine Argumentationshilfe für eine Phobos Grund 2 Mission, die nach 2020 starten soll, amerikanische Wissenschaftler wollten simulieren was mit Meteoriteneinschlägen passiert, vor allem dem Auswurfmaterial um festzustellen in welchem Radius sich verteilt und Russland wollte wissen ob Phobos solches Material aufsammeln könnte.

Das Ergebnis war, das durch die dünne Atmosphäre und geringe Fluchtgeschwindigkeit sehr viel Material bis in große Höhen gelangt und vor allem der Marsmond Phobos eine Menge Marsmaterial „aufgesammelt“ hat. Bis zu einem Viertel des lockeren Materials an der Oberfläche von Phobos könnte vom Mars stammen. (mehr …)

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Mars One – Zwischenbericht

Am 31. August ging die erste Runde des Astronautencastings bei Mars One zu Ende. Eine gute Zeit mal zu schauen, was bis jetzt geschehen ist.

Für die, die nicht wissen, was Mars One ist: Mars One ist eine holländische Gesellschaft, die eine Kolonie auf dem Mars bauen will. Das Prinzip ist, das die Ramfahrer nicht mehr zu Erde zurück kehren, sondern für immer dort bleiben. Das ganze wird finanziert, in dem der ganze Event, als das grösste Medienspekatel aller Zeiten verkauft wird. Vor allem wird das Training der Astronauten als Realityshow verkauft.
Geleitet wird Mars One von Bas Lansdorp. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Beratern und Botschafter, unter anderem Nobelpreisträger Gerard ‚t Hooft. Für jedes Bauteil der Mission wurde ein oder zwei mögliche Zulieferer gefunden, die es ohne grosse Entwicklungen liefern können, u.a. Bernd’s Lieblingsfirma SpaceX.

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Marsbodenprobengewinnung: energetische Betrachtungen

Ich pflege ja Missionen immer gerne konkret durchzurechnen, doch heute mal damit es allgemeiner ist eine Betrachtung der Grundlagen. Diesmal geht es um die Gewinnung von Bodenproben vom Mars und welche Vor- und Nachteile sie haben. Alle Angaben beziehen sich auf chemische Treibstoffe mit hohem Schub, zu Niedrigschubtriebwerken am Ende mehr. (mehr …)

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