Die Suche nach Leben außerhalb des Sonnensystems – Die Exoplaneten

Gehen wir nun über zu den Planeten.

Bis vor zwanzig Jahren kannten wir nur unser Sonnensystem als Beispiel für ein Planetensystem. Seitdem haben wir über 130 weitere entdeckt. Das Grundproblem ist, das trotz immer stärker verfeinerter Messtechnik wir noch nicht in der Lage sind, einen Planeten von der Größe und Entfernung von der Sonne wie unsere Erde bei einem anderen Stern zu entdecken. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die meisten Planeten durch ihre gravitativen Auswirkungen auf den Stern bestimmt, wobei es verschiedene Methoden gibt. Nur ist die Auswirkung der Erde zu gering. Heute (2012) liegt die Nachweisgrenze bei etwa 11-facher Erdmasse in der Distanz von 1AE um einen Stern. Man kann eine zweite „Erde“ näher am Stern entdecken, nur wäre dann zu heiß für die Entstehung von Leben.

Was wir bisher kennen, sind sehr schwere Gasriesen. Einige sind so nahe am Stern, dass sie regelrecht verdampft werden. Mit fortschreitender Verbesserung der Instrumente kennen wir auch „Supererden“, also Planeten aus Gestein, aber vielfacher Erdmasse. Sie sind genauso ungeeignet für Leben. Es ist nicht die Gravitation (eine Supererde mit 10-Facher Erdmasse und einer mittleren Dichte von 8 g/cm³ (sie nimmt wegen der Kompression durch den Druck zu, je schwerer ein Planet ist) hätte einen Durchmesser von 24.200 km und eine Oberflächengravitation von 27,3 m/s) sondern dass dieser Planet viel bessere Chancen hat, Gase zu binden. Er hätte eine dichte Atmosphäre mit einem hohen Treibhauseffekt. (mehr …)

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Terraforming Mars – Teil 3, nur noch ein paar kleinere Probleme…

Nachdem ich mich in den ersten beiden Teilen damit auseinandergesetzt habe, dass es wahrscheinlich nicht möglich sein wird, die Atmosphäre soweit umzugestalten, dass der Mars bewohnbar wird und er dann auch noch recht wenig Wasser für ein gemäßigtes Klima hat, will ich heute noch einige Dinge ansprechen, die genauso wichtig sind.

Langfristige Bahn- und Klimaänderungen

Mars ist ein kleiner Planet, nahe Jupiter, und er hat noch kleinere Monde. Dies hat zwei Folgen. Zum einen stört die Anziehungskraft von Jupiter seine Umlaufbahn. Die Exzentrizität schwankt. Es gibt einen Zyklus, der eine Periode von 1,7 Millionen Jahre hat. Dazu kommt ein zweiter Zyklus. Mit einer Periode von 2,5 Millionen Jahren schwankt die Neigung der Rotationsachse. Unser Mond stabilisiert die Neigung der Rotationsachse der Erde. Die kleinen Marsmonde können dies nicht. (mehr …)

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Warum der Mars nicht bewohnbar ist – Das Wasser Teil 2

So, nun der zweite Teil über die Probleme des Terraforming beim Mars, diesmal über das Problem des fehlenden Wassers / seiner Aufbereitung. Teil 1 erschien gestern. (mehr …)

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Warum der Mars nicht bewohnbar ist – Das Wasser Teil 1

Teil zwei der kleinen Untersuchung warum Marskolonien recht problematisch werden ist das Wasser. Scjauen wir uns zuerst einmal an wie es auf der Erde aussieht, Die Erde ist zu 70% mit Wasser bedeckt, Es sind insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer, was einer Kugel von von 1.400 km Größe entspricht. Die Erde hat so viel Wasser wie die mittelgroßen Monde des Saturn oder Uranus (Tethys, Dione, Rhea, Iapetus, Ariel, Umbriel, Oberon und Miranda haben in etwa diese Größe und bestehen auch vornehmlich aus Eis). Der Teil 1 kommt heute, und Teil 2 dann morgen. (mehr …)

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Warum der Mars nicht bewohnbar ist – die Atmosphäre

Immer wieder tauchen in der Öffentlichkeit Äußerungen auf, man müsse den Mars kolonisieren. Wahlweise weil auf der Erde kein Platz wird, oder weil es einfach den Menschen dazu dringt neue Regionen zu erobern. Ich will mich gar nicht mit den Argumenten aufhalten, sondern mal in einer lockeren Reihe beleuchten, warum das nicht klappt. Fangen wir in dieser Folge mit der Atmosphäre an. Da Michael K. etwas erstaunt war wie lange ich für einen Blogeintrag brauche (hier: 6 Stunden) und auch sich jemand mal über die fehlenden Quellen beschwert hat, habe ich extra mal die gesamten Quellen für diesen Artikel mit eingebunden. Da er recht lang ist kommt er auch auf die Website und ihr habt einen Tag Pause um ihn vollständig durchzulesen. (mehr …)

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