Die Agena – eine unterschätzte Oberstufe

Wenn man an die Agena denkt, fallen einem einige Dinge ein. Agena Oberstufen dienten als Kopplungsziel für Gemini-Raumschiffe und brachten Gemini 11 und 12 in Rekordhöhen, die seitdem bei Orbitmissionen nicht mehr erreicht wurden. Agena Oberstufen waren fest in die Satelliten des Keyholeprogramms und Gambit eingebaut. Agena Oberstufen flog auf Delta, Atlas und Titan – als einzige der drei Stufen auf allen Trägern und sie waren lange Zeit die am meisten eingesetzte Oberstufe. (mehr …)

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Das Space Shuttle – Upgrademöglichkeiten

Das Space Shuttle unterscheidet sich von anderen US-Trägersystemen nicht nur darin, das es bemannt ist, sondern das es auch das einzige ist, das 30 Jahre lang weitestgehend unverändert gebaut wurde, etwas was man sonst nur von der Konkurrenz in Europa, China und vor allem Russland kennt. Das hängt natürlich zusammen. Denn die Sicherheitsanforderungen verhindern zwar nicht Änderungen, aber sie machen sie langwierig und teuer. Ich will heute mal beleuchten, welche Möglichkeiten es gab und was die gebracht haben, die umgesetzt wurden. (mehr …)

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Kommerziell – immer billiger?

Die NASA läuft ja derzeit auf der „Kommerziell“-Welle. Nun soll auch ein Lunar Gateway (eine Raumstation im Mondorbit) und der Mondlander „kommerziell“ entstehen. In Deutschland ist man ja da noch viel weiter. In dem Abbau der Kompetenz der Fachredaktionen wird dann inzwischen schon beim SWR und im Heute Journal von „privaten“ Raketen von SpaceX gesprochen. Klar, Elon Musk ist ja Milliardär, der baut die nur so zum Spaß. Und das seine Firma zu 70 bis 80 % von Staatsaufträgen lebt ist ja auch völlig unbedeutend. Ich will heute mal untersuchen, wie es mit „Kommerziell“ bestellt ist, und zwar am einzigen etablierten System: dem Transport von Besatzung und Fracht zur ISS. (mehr …)

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Der Wiedereintritt

Die Kommentare zu dem angeblich neuen Konzept der BFR , mit aktiver Kühlung brachten mich auf meinen heutigen Grundlagenartikel. Und nein ich gehe nicht auf das Konzept von Musk ein. Zum einen, weil ich in 15 Jahren nicht eine Aussage, von ihm kenne, die nicht gelogen war oder revidiert wurde und zum anderen, weil ich Twittermeldungen nicht als Informationsquelle ansehe.

Es geht um den Wiedereintritt per se. Der Vorgang ist eigentlich relativ einfach. Ein Körper tritt mit einer bestimmten Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und diese Geschwindigkeit entspricht einer Energie, die zum Teil abgebaut wird. (mehr …)

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Die Crux von Shuttle 2.0

Ich dachte mir Anregung auf die Diskussion darum ob sich Wiederverwendung lohnt ein Shuttle 2.0 zu konstruieren, das kommerzielle Transporte durchführen kann. Doch in meiner Idee wäre es unbemannt gewesen. Die grundlegende Annahme war, dass bis zum Verlust der Challenger man bei der Sicherheit des Space Shuttles „schlampte“. Die Flüge daher riskanter waren. Aber damals war noch der Startpreis konkurrenzfähig. Wenn man nun das System modernisiert, auf die Besatzung verzichtet und so auch Gewicht spart, dann hätte man ein bezahlbares Transportsystem. Es hätte vielleicht nicht die Sicherheit für bemannte Einsätze gehabt. Aber mit Sicherheit so zuverlässig, wie eine kommerzielle Rakete gewesen wäre. Würde man dann alle paar Jahre mal einen Orbiter verlieren, so wäre das nicht so schlimm .Es würde sogar dazu führen, das wir eine dauernde Weiterentwicklung betrieben können, denn jeder neue Orbiter würde natürlich den aktuellen Stand der Technik einsetzen. Das wäre auf Dauer billiger als, wie man es beim Space Shuttle machte, wo jeder Orbiter mehrmals während seines Lebens zwei Jahre lang umgerüstet wurde, man aber trotzdem an der Grundstruktur nichts ändern konnte.

Wenn wir uns heute umsehen, so gibt es ja schon neue Space Shuttles, nur noch so groß. Das ist das X-37. Ursprünglich mal als Rettungsboot für die Besatzung der ISS gedacht wurde es umgebaut und seitdem viermal gestartet. Das X-37 wiegt nur knapp 5 t. Es ist ein bisschen zu klein um Personen zu transportieren (die Nutzlastbucht ist nur 1,22 m hoch und 2,13 m lang). Da alle Flüge vom US-Militär durchgeführt wurden, weis man leider nichts über die Kosten. In jedem Falle dauerten sie viel länger als bemannte Raumflüge und die gesamte Mission erfolgte vom Computer gesteuert. (mehr …)

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