Bildungswesen Teil 2

Letzte Woche habe ich mich mit den Schulen beschäftigt, heute mal mit den Hochschulen. Nach dem Übereinkommen von Bologna stellen derzeit unsere Hochschulen auf das internationale System um: Die Abschlüsse lauten dann Bachelor und Master anstatt Magister, Diplom oder Diplom Ingenieur.

Ich stand dem zuerst sehr skeptisch gegenüber. Der Bachelor ist in vielen Ländern deutlich kürzer als unser FH Abschluss, der 8 Semester dauert. Einen Master soll man in 3-4 weiteren Semestern erwerben können, vergleichbar ist er einem Uni Abschluss er in den meisten Unis auch 12 Semester umfasst (nominell weniger, aber die anzahl der Studenten die es schaffen in der nominellen Zeit ihn zu machen ist gering).

Bei uns fiel das erste Praktikumssemester weg um das Studium auf 7 Semester zu verkürzen und das finde ich gut – nach 2 Semestern mit Grundlagen vor allem in Elektrotechnik, Mathematik und Physik, aber weniger in Informationstechnik war es schon immer schwer einen Platz im ersten Semester zu finden, weil die Firmen logischerweise jemanden wollen, der ihnen auch eine Hilfe ist und das ist im ersten Semester nicht gegeben, wenn der Betreffende nicht schon vorher Programmiererfahrung hatte. (mehr …)

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Vom Bildungssystem

Dank PISA wissen wir ja, dass wir nur Mittelmaß sind und es bessert sich zwar langsam, aber nicht so richtig. Heute mal einer von meinem „jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu“ Artikeln und zwar nicht über theoretische Konzepte sondern praktische Erfahrungen.

Da ist zuerst einmal das Schulsystem. Dieses dreigliedrige Schulsystem selektiert Kinder im Alter von 10 in 3 Kategorien und stammt aus dem letzten Jahrtausend als es noch eine Ausbildung für Arbeiter mit praktischen Elementen und Grundkenntnissen, eine für Kaufleute mit etwas mehr Theorie und eine die auf eine universitär führen sollte gab. (mehr …)

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Vitamin C

Machen wir mal weiter in meiner kleinen Rubrik „Alle meine Vitamin“. Nach Vitamin B6 und H geht es nun an das C. Anders als die meisten Vitamine ist C kein Coenzym oder ein spezifischer Faktor bei bestimmten Stoffwechselreaktionen wie es bei anderen Vitaminen ist. Vitamin C, chemisch L-Ascorbinsäure ist für die meisten Organismen sogar überhaupt kein Vitamin, sondern ein Stoffwechselprodukt. Es kann aus Glucoronsäure gebildet werden, die wiederum aus Glucose gebildet werden kann. Lediglich Primaten (Menschenaffen) und Meerschweinchen können es nicht selbst bilden.

Die primäre Funktion von Vitamin C im Körper ist die Funktion als Redoxsystem: Es kann Wasserstoff abgeben und zusammen mit Sauerstoff führt es somit eine Hyroxylierung durch, d.h. die Bildung einer Hydroxylgruppe an einem Kohlenstoffatom. Dadurch werden die Aminosäuren Lysin und Prolin gebildet, Steroidhormone gebildet, Adrenalin und Noradrenalin gebildet, es ist am Tyrosinabbau, der Eisenspeicherung, der Bildung von Glutadion und zahlreicher Enzyme beteiligt. Insgesamt 300 Reaktionen und Prozesse sind von dem Vorhandensein von Ascorbinsäure abhängig. (mehr …)

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