Alte Medien, neue Medien

Ich habe während ich in Nesselwang war, einen Bericht über das Internet und Firmen die damit Geld verdienen gesehen, die Methoden wie Google Suchanfragen kombiniert, Amazon, das Surf- und Kaufverhalten bewertet und ähnliche Produkte vorschlägt und die Kritik daran. Eine Kritik war, dass man mit der Autovervollständigen Funktion von Google nicht mehr überraschend auf etwas neues stößt, sondern praktisch in Bahnen gelenkt wird, die von Millionen vorgezeichnet sind.

Da fiel mir auf, dass seit Jahren ich eines nicht mehr habe, was es in der Anfangszeit des Internets häufiger hatte – das Stolpern über etwas, was man gar nicht gesucht hat, aber durch Zufall fand. Das hat natürlich auch Gründe. Ich suche heute viel gezielter. Ich kombiniere Suchbegriffe, ich grenze Dateitypen ein – wenn es um Raumfahrt geht, finde ich das meiste in pdfs und ppt und nicht etwa in Webseiten. Aber auf der anderen Seite, wenn man einen wahllosen Suchbegriff eintippt, dann dominieren auf der ersten Seite andere Metasuschmaschinen, Verzeichnisse für Personen oder ähnliches und prominente Webseiten wie die Wikipedia. Durch Zufall hier auf eine private Website zu stoßen ist fast unmöglich. (mehr …)

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Kleinvieh macht auch Mist

Ihr wisst ja, ich bin ein Ionentriebwerk-Fan. Ich denke pragmatisch und sie sind verfügbar, haben das Potential viel Treibstoff einzusparen und sie teilen etwas mit Unix/Linux: Sie sind die Triebwerke/das Betriebssystem der Zukunft – und das schon seit 40 Jahren ….

Also Zeit sie behutsam einzuführen. Da fiel mir wieder etwas ein. Heutige Planetensonden haben eine sehr großzügige Stromversorgung. Sie muss dem Rechnung tragen, dass alle Systeme zur Stromversorgung im Laufe der Zeit weniger Leistung liefern und vor allem alle Fälle abgedeckt werden müssen, also z.B. der Betrieb mehrerer Instrumente zur gleichen Zeit und eine Dehnung des Körpers. Während des Flugs zum Planeten ist eine Raumsonde aber weitgehend inaktiv und die Instrumente abgeschaltet und es gibt kaum Kommunikation mit der Erde – die nicht benötigte Leistung liegt brach. (mehr …)

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Schnürsenkel, Wissenschaft im Fernsehen, Computer und der neue Kindle

Heute mal wieder ein Kurzweilliger Blog über Dinge die mir so auffielen. Das erste sind Schnürsenkel. Seit ein paar Jahren wechsle ich bei jedem neuen Paar Schuhe die Schnürsenkel aus. Ich weis nicht was da die Industrie getreten hat, aber alle Schnürsenkel die dran sind, sind zu lang. Man muss die Schlaufen irgendwo reinstopfen, damit man nicht auf die tritt und sie aufgehen oder den Knoten zuziehen. Also habe ich begonnen Schnürsenkel zu kaufen und selbst auszuwechseln. Die Beschriftungen auf den Packungen geben mir sogar recht. Gestern waren es neben dem Fernsehgucken drei Paar. Jeweils 6 Ösen pro Schuh. Da benötige ich nach den Angaben auf der Schnürsenkelverpackung 90 cm lange Senkel. Drin waren welche von 120 cm Länge. Damit war ich am Samstag Abend neben dem Schauen von Wetten Dass beschäftigt. (mehr …)

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Der überflüssigste Preis / Steve Jobs

Als ich mit meinem ersten Studium anfing, gab es gleich in der ersten Woche ein Ereignis. In einem MPI Institut, einen Steinwurf entfernt von der Uni, bekam ein Doktor den Physik-Nobelpreis und zwar, das ist heute schon eine Ausnahme, alleine und als noch recht junger Forscher. Natürlich wurde uns in der Experimentalphysikvorlesung versucht zu vermitteln, worum es ging, doch da dies einen Bereich berührte, der in der Schule nicht vermittelt wurde, habe ich davon nichts verstanden. Immerhin, fiebere ich seitdem in der ersten Oktoberwoche, wer diesmal den Nobelpreis bekommt und für was. Früher war das auch deswegen interessant, weil noch mehr Deutsche darunter waren, auch weil die Forschung mehr gefördert wurde. (mehr …)

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Alternativen zu Plutionium in RTG

Wenn eine Raumsonde ins äußere Sonnensystem aufbricht, benötigt sie eine Stromversorgung die unabhängig von der Sonnenstrahlung ist, die immer weiter abnimmt. Derzeit ist dies noch immer ein RTG, bei dem Thermoelemente einen Teil der Zerfallswärme von Plutonium-238 in Strom umwandeln. Es gibt Alternativen wie Kernreaktoren oder Solarzellen, doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen, sondern um eine Alternative zu Pu-238 als Element für die RTG. (mehr …)

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