Transportregeln für gefährliche Stoffe auf Schiffen – Teil 2

So, heute kommt der zweite Teil von Johan über die Gefahrguttransporte und den Umschlag im Hafen:

Im zweiten Teil meines Beitrages widme ich mich wie der Containerumschlag organisatorisch und in der Praxis abgewickelt wird. In den allermeisten Fällen übernimmt ein Befrachter die Aufgabe das überhaupt Ladung in die Container kommt. Bekannte Firmen sind zum Beispiel Maersk Line (gehört zu A.P. Möller-Maersk, einem großen Logistikunternehmen aus Dänemark, unter anderem gehören zu denen die Netto Supermarktkette). Das Verpacken und die Dokumentation übernimmt also die Landseite. Sie ist auch dafür verantwortlich die im meinen vorherigen Beitrag angesprochenen gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Die Schiffsseite kümmert sich darum das die Container an ihrem vorbestimmten Platz stehen und ausreichend durchs Ladegeschirr gesichert sind. (mehr …)

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Was bleibt übrig? – Teil 1

Ich will mich heute mal mit der geplanten Wiederverwendung der Falcon 9 beschäftigen. Das ganze ist recht schwierig, vor allem weil es nur ein Video gibt, aber keine Daten. Ich will versuchen trotzdem eine ungefähre Hausnummer, also einen Erfahrungswert gewinnen. Als Ausgangsbasis muss die derzeitige Falcon 9 dienen, von der folgendes bekannt ist:

  • Gewicht des Triebwerksblocks der ersten Stufe, der ca. 50% der Vollmasse ausmacht: 7710 kg -> Leergewicht der ersten Stufe 15000 kg
  • Treibstoffzuladung erste Stufe: 244.000 kg (Jungfernflug)
  • Treibstoffzuladung zweite Stufe: 42,1 t (Jungfernflug)
  • Startgewicht: 313 t (COTS-1)
  • Nutzlast: 9,8 t bei 333,4 t Startmasse (mehr …)

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Transportregeln für gefährliche Stoffe auf Schiffen

Heute ein Gastbeitrag von Johan:
Nach meinem erstmaligen Gästebeitrag über die Haverie der Rena möchte ich ein weiteres schifffahrtsspezifisches Thema aufgreifen von dem ich der Meinung bin, dass es für Euch interessant sein könnte. Das viele Alltagsgegenstände auf den Seeweg zu uns kommen werden die meisten wissen, mir geht es um den Transport von potentiell gefährlichen Waren. Der Umfang reicht dabei von Haarspraydosen, über umweltschädliche Stoffen bis zu Airbagmodulen. Im Grunde ist die moderne Containerschifffahrt potentiell risikoreicher als jeder Tanker was das Risiko eines Unfalles an Bord betrifft. Aufgrund der Länge und des trockenen Stoffes, habe ich meine Idee in zwei Teilen umgesetzt. Der erste geht fast auschließlich auf die Gesetzeslage ein, im zweiten Teil gehe ich dazu über etwas über die Bordpraxis zu schreiben.Seht mir bitte nach das ich ab und zu zwischen den Sprachen springe.
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Neid

Jeden Tag schaue ich mal ins WordPress Dashboard um zu sehen wie der Blog besucht wird und da findet man dann auch eingehende Links. Neben den Suchmaschinen die das meiste stellen werden es immer mehr von Foren. Viele aus dem Bereich Mystery und Verschwörungstheorien, nun auch mehr aus dem Bereich Ernährung und welche wo ich mich frag wie der Link überhaupt zustande kam.Ich gehe dem dann immer nach um festzustellen worum es sich handelt. Bei einem kann ich mir schon denken was ich zu lesen bekomme. In diesem Board finde ich fast immer in Zusammenhang mit mir Herabwürdigungen wie „zweitklassiger Schreiberling“ oder „dem trau ich nicht weiter als ich werfen kann“ oder es wird allgemein auf Fehler verweisen, die aber nie genannt wird. (mehr …)

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Die technisch optimale Rakete

Eines ist das schöne an der Technik: Man kann sie durchrechnen und erhält exakte Zahlen. Bei konkreten Raumfahrtprojekten spielen dann immer auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle und dann wird es kompliziert. Mich interessiert folgende Frage: Welche Nutzlast ist mit der heutigen vorhandenen Technologie erreichbar? Das Ziel sollte es sein 10% der Raketenmasse als Nutzlast in einen LEO-Orbit zu befördern.

Damit wir einen Vergleich haben: Das bisher leistungsfähigste System ist das STS mit 114 t Nutzlast bei 2032 t Startmasse (5,6%). Ariane 5 liegt bei 2,7% In dieser Region um maximal 3% Nutzlast liegen viele der heutigen Trägerraketen. Ich will nun zeigen, dass es möglich ist doppelt so viel Nutzlast in den Orbit zu hieven.

Die Fragestellung ist simpel: Was ist mit der heutigen Technik an Nutzlast möglich? Also nicht mit exotischen Lösungen sondern State of the Art oder zumindest theoretisch untersuchten Lösungen. (mehr …)

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