Vom Mars besessen

… ist Robert Zubrin. Seit er in den Neunziger Jahren seinen ersten Mars Direct Plan veröffentlichte sind dem weitere gefolgt. Der letzte basiert nun nur auch auf der Nutzung von drei Falcon Heavy (immerhin mit LOX/LH2 Stufen). Diese würden etwas über 50 t zum Mars schicken – ungefähr das was eine Saturn V zum Mond beförderte. Das ist der letzte Tiefpunkt (auch in Masse) seiner Pläne. Zum Vergleich geht die NASA von rund 800-1000 t in der Erdumlaufbahn, entsprechend 300-360 t zum Mars entspricht also 6-7 mal mehr aus für ihre Reference Mission.

Zubrin gibt als wesentlichen Grund an, damit könnten Milliarden Dollar gespart werden und das höhere Risiko würden dann Freiwillige gerne in Kauf nehmen. Ich finde er ist auf einem völligen Holzweg. Ich will mich mal nicht auf das Menschenbild stürzen das dahinter steckt, wenn man „Freiwillige“ braucht für den Marstrip. (mehr …)

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Über Science Fiction

Heute wieder ein Gastbeitrag von Hans. Ansonsten gibt es derzeit keine weiteren Gastbeiträge, also wenn sich jemand angesprochen fühlt … nichts wie her damit!

(Dieser Beitrag war ursprünglich mal als Antwort auf Bernd’s Blog vom 27. März, 2011, Selektive Wahrnehmung bei Science Fiction Filmen gedacht. Allerdings ist er so lang geworden, das er etwas modifiziert inzwischen als eigenständiger Blogbeitrag durchgehen kann.)

Wer es in Sachen Technik genau wissen will, sollte die Bücher von Lawrence M. Krauss‘ lesen. Der Mann ist im Hauptberuf Physiker und nebenbei auch ein Fan von Star Trek. Der hat mal ein Buch über „Die Physik von Star Trek“ (ISBN: 3453109813) geschrieben, wo er genau darlegt, was da Science und was Fiction ist. Danach hat er noch ein Buch über die Physik „Jenseits von Star Trek“ (ISBN: 3453196708) geschrieben, wo er das selbe mit anderen populären Filmen macht, u.a. Independence Day. (mehr …)

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Phobos-Grunt und die Misere der russischen Raumfahrt

Am 8.11.2011 um 21:16 mitteleuropäischer Zeit hob die Zenit mit der Raumsonde Phobos-Grunt ab. Die Zenit setzte die Raumsonde mitsamt der Fregat-Oberstufe auch in dem Orbit ab. Mit dem Erreichen des 207 x 346 km hohen Parkorbits war die Mission de Zenit beendet. Danach war Phobos-Grunt alleine für den weiteren Ablauf verantwortlich. Die Integration der Fregatoberstufe in die Raumsonde ermöglichte zwar den leichten Umzug von der Sojus auf die Zenit, aber damit war nun auch die Raumsonde für die Zündung der Fregat zuständig und dies rächte sich nun. Die erste Zündung sollte nach 1,7 Umläufen um 23:55 erfolgen. 10 Minuten lang sollte das Haupttriebwerk der Fregat arbeiten. Danach hat sie en Treibstoff des Zusatztanks verbraucht, welche diese Version von der Oberstufe der Sojus unterscheidet. Dieser Zusatztank ist dann überflüssig und sollte um Gewicht sparen zu können dann abgeworfen werden. Diese erste Zündung sollte Fobos-Grunt auf eine elliptische Erdumlaufbahn von 250 bis 4150 km Höhe bringen. Die zweite Zündung die nun 18 Minuten dauert, erfolgt einen Umlauf später. Nach den Plänen um 2:02 am 9.11.2011. Sie sollte die Raumsonde auf einen Fluchtkurs bringen.

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Auflösung Musikrätsel

So, da nun keine Gastblogs mehr gekommen sind, geht es weiter im Zwei-Tages-Blog Zyklus mit Musiktipps zwischendurch. Heute die Auflösung des kleinen Rätsels, dass seit Monatsanfang geht.

Wie Arne schon festgestellt hat sind die Titel in diversen Listen der besten Rocksongs forever verzeichnet. Sie haben aber noch eines gemeinsam: Sie sind in den Top-20 der SWR Hitparade seit 1988. (mehr …)

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Ein Nachruf auf Phobos-Grunt

Am Montag schloss sich das Startfenster für Phobos Grunt. Inzwischen gibt es auch inoffizielle Verlautbarungen, dass die Mission gescheitert sei. Ich habe mich mit der Kommentierung zurückgehalten, weil ich das noch abwarten wollte, schließlich war lange Zeit nichts genaues zu erfahren, was allerdings meist ein schlechtes Zeichen ist. Wenige Tage nach dem Start verlautbarte nur, dass die Raumsonde im Erdorbit aktiv sei und funktionsfähig, nur eben nicht die Triebwerke zünden könnte. alle Kontaktversuche scheiterten bisher. (mehr …)

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