Bigelow – Teil 2

So weiter gehts mit Bigelow, diesmal habe ich mal willkürlich gekürzt an dem Teil wo es dann um die Versorgung die Kosten geht. Das kommt dann morgen dran.

Das Ziel?

VergleichBigelow will die Station vermieten, entwickelt aber selbst kein Weltraumtaxi. Auf frühen Abbildungen sieht man eine Sojus andocken. Mittlerweile ist er von der Idee abgerückt, da er nicht meint, dass die russischen Partner und ihre Leistung in seinen „Business Case“ passen. Offen ist, ob man an beiden Seiten andocken kann oder nur an einer Seite. Nach den Abbildungen scheint nur ein Anschluss für bemannte Transporter und der zweite zum Verbinden mehrerer Stationen gedacht sein. Zwei Anschlüsse würden die Kopplung sowohl von Sojus wie auch der Dragon erlauben. Diese setzt einen CBM-Mechanismus ein. Für das CST-100 benötigt man wiederum einen APASA kompatiblen Anschluss. Eventuell wird den auch eine bemannte Dragon einsetzen, denn der CBM-Anschluss ist für unbemannte Frachter gedacht und für Raumschiffe, die nicht selbst aktiv andicken (sie werden vom Canadaarm eingefangen und dann manuell von der Besatzung der ISS angekoppelt) und damit für die BA-330 nicht gut geeignet.

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Bigelow – Teil 1

So wie gewünscht ein Artikel über eine der neuen Raumfahrtfirmen. Im Blog wegen der Länge in mehreren Teilen, aber wer weiss wo auf der Webseite die Neuzugänge zu finden sind findet ihn sicher auch dort….

Einleitung

Bigelow Aerospace sticht aus den „neuen“ Raumfahrtfirmen, die vorwiegend nicht von Regierungsaufträgen leben wollen, heraus. Sie wollen anders als viele andere Firmen nicht primär eine Transportleistung erbringen, sondern mit einer eigenen kleinen Raumstation, die vermietet wird, Geld verdienen.

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Stratolaunch: Eine genauere Betrachtung des Konzepts

Um das Konzept von Stratolaunch beurteilen zu können, muss man wissen wie sich die Gesamtenergie bei einem Raketenstart verteilt. Der größte Teil entfällt natürlich auf die Energie, die man braucht um einen Orbit zu erreichen. der zweite Punkt der ebenfalls exakt berechenbar ist, ist die Hubarbeit: Genauso wie jemand Arbeit verrichtet, der etwas in das oberste Stockwerk hebt, so bedeutet auch, das Satelliten in meistens über 180 km Höhe ihre Kreise ziehen, dass man Energie aufwenden muss um sie erst dorthin zu heben.

Während man diese ersten beiden Posten exakt berechnen kann und sie auch unabhängig vom Raketentyp sind, gilt das nicht für die nächsten drei Punkte: (mehr …)

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Meine Meinung zum deutschen Mondlander

Seit Jahren spuckt dieses Projekt immer wieder durch die Presse. Einmal durfte es der DLR-Vorsitzende auch dem Kabinett vorstellen, doch war es zu teuer. Damals war von 600 Millionen Euro die Rede, nun sind es noch 500 Millionen, doch das ist immer noch mehr als die ganze DLR pro Jahr für Weltraumaktivitäten ausgibt (der Jahresetat beträgt 600 Millionen, da gehen aber dann Fixkosten für Einrichtungen und die Luftfahrt/Energieforschung ab).

Betrachtet man es im Vergleich zu Exomars, so ist das Projekt nicht absolut so teuer, zumal ja in der Beschreibung noch ein Orbitaufenthalt mit enthalten ist. Doch muss bei einem solchen Projekt das Kosten/Nutzenverhältnis abgewogen werden und Exomars ist schon extrem teuer geworden bei immer weniger Nutzen (inzwischen ist sogar nur noch einem Betrieb über wenige Tage die Rede). Und da ist die Sache ganz einfach: Ohne nukleare Energieversorgung oder zumindest Heizelemente (was aber auch radioaktives Material erfordert) kann ein Lander in den meisten Regionen des Mondes maximal 14 Tage lang operieren, bevor die Mondnacht kommt. Das dürfte bei Temperaturen von bis zu -120 Grad Celsius keine Batterie überleben. Andere Systeme vielleicht auch nicht. Die Surveyors waren robust genug gebaut, dass man sie nach der Mondnacht nochmals aktivieren konnte, aber keine der Sonden lieferten dann noch so viel Daten wie am ersten Mondtag, das ist auch für einen Mondlander zu befürchten. (mehr …)

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Sind Würste ungesund?

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Nun ja, das kommt darauf an, wie man die Sache sieht. Zuerst einmal ein kleiner Exkurs in die Herstellung von Wurst. Nach der Technologie unterscheidet man Brühwürste, Kochwürste und Rohwürste.

Rohwürste werden hergestellt, indem man Muskelfleisch und Speck getrennt zerkleinert, dann mischt, Gewürze und Salz hinzu gibt, in Därme abfüllt und dann reifen lässt. Es können auch Starterkulturen dafür zugegeben werden. Rohwürste werden durch Mikroorganismen verändert, die sich früher von alleine ansiedelten, die heute wie bei der Herstellung von Milchprodukten zugegeben werden und eine gelichbleibende Qualität zu erhalten und die Ansiedlung von pathogenen Organismen zu verhindern. Milchsäurebakterien bewirken die Reifung, dazu wird zuerst die Temperatur über einige Stunden hoch gehalten (20 bis 26°C) und dann abgesenkt auf 10-15°C. Je nach Qualität dauert die Reifungsphase zwischen 2 und 8 Wochen, bei Edelsalami bis drei Monate. Üblich ist daher die Angabe auf der Verpackung, aus wieviel Fleisch die Wurst hergestellt wurde, da sie in dieser Zeit 20 bis 40% des Gewichts verliert. Die Rohwurst ist haltbar durch die Absenkung des pH-Wertes und den Wasserverlust. Die Konzentration an Salz und anderen Stoffen ist dann so hoch, das Bakterien nicht mehr wachsen können. Rohwürste sind z.B. Salami, Cervelatwurst etc. Der weiße Überzug ist bei edlen Sorten eine Schimmelpilzkultur. Bei billigen wird die weise Farbe durch Eintauchen in Kalkmilch erzeugt. (mehr …)

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