Wieso muss Fleisch abhängen?

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Nach der Schlachtung laufen biochemische Vorgänge ab, die ihre Zeit brauchen. Direkt nach der Schlachtung kann man aus Fleisch Wurst machen, aber es ist nicht besonders gut geeignet, um es zu braten.

Unmittelbar nach dem Tod des Tieres ist der Muskel wich, schlaff und trocken, er kann reversibel gedehnt werden. Dann setzt die Totenstarre ein, der Muskel wird hart und feucht und kann nur unter Kraftaufwand gedehnt werden und dann ist die Verformung irreversibel. Nach einiger Zeit löst sich die Totenstarre und der Muskel kann erneut gedehnt werden, allerdings irreversibel. Das Fleisch ist zart geworden.

Betrachten wir uns die Vorgänge einmal genauer. Mit dem Tod des Tieres bleibt die Sauerstoffversorgung aus. Die Zellen arbeiten aber noch weiter und bauen vorhandene Nährstoffe, vor allem das im Muskel enthaltene Glykogen, ein Kohlehydratspeicher, ohne Sauerstoffzufuhr ab. Es passiert das gleiche, wie wenn man einen Muskel beim Training überlastet: Es bildet sich „Muskelkater“, weil beim Abbau ohne Sauerstoff (anaerob) Milchsäure entsteht, welche den pH-Wert absinken lässt. Dadurch wird der Muskel hart und feucht. Sein Wasserbindungsvermögen sinkt rapide ab. Die Totenstarre bildet sich unterschiedlich schnell aus. Beim Huhn in 2-4 Stunden, bei Schwein in 8-14 Stunden und beim Rind in 10-24 Stunden. (mehr …)

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MarsOne – die Selbstversorgung

Also da Thierry schon einiges aufgenommen hat, noch mein Senf nur zu einem klitzekleinen Problem. Wer das ganze Konzept genauer ansieht wird noch mehr entdecken (so sollen die Dragons 50 m² Raum bieten, die derzeitigen haben aber nur 10 m² Basisfläche….Ich will mich nur mit der Fragestellung beschäftigen ob ich auf dem Mars Pflanzen anbauen kann. (mehr …)

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Orbital: Was soll das?

So, nach zweimonatiger Abstinenz habe ich mich dran gemacht, die Bücher-Baustellen zu schließen. Seit 2009 habe ich das US-Trägerraketenlexikon erweitert und das soll nun auch endlich mal erscheinen. Es wird übrigens das erste Buch sein, dass nur elektronisch bei Amazon erscheint. Grund dafür sind die extrem rückläufigen Verkäufe aller Bücher (auch neu erschienener, ich kann froh sein, wenn die Quartalsverkäufe nur ausreichen die laufenden Kosten für die Datenhaltung bei BOD zu decken (2 Euro/Titel/Jahr, abgerechnet eben zu Jahresende) und da das Konzept nun schon über 600 Seiten umfasst rechne ich kaum noch Chancen aus, dass es überhaupt jemand kauft, denn dann müsste ich rund 45 Euro dafür verlangen. So wird es in zwei Teilen bei Amazon erscheinen und dann für je unter 10 Euro zu haben sein. (Die Teilung beruht darauf, dass die Variante mit hoher Tantieme bei Amazon auch maximal bis 9,99 Euro geht). (mehr …)

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Mars One – Meine Meinung

Heute ein Gastbeitrag von Thierry Gschwindt:

Ihr habt sicher alle vom Mars One Projekt gehört: http://mars-one.com/en/

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob das Ding durchzuziehen ist.

Das Konzept ist es, eine Marsmission zustarten, bei dem die Astronauten auf dem Mars bleiben. Bei jedem Fenster werden zusätzliche Leute hingeschickt. Finanziert soll das ganze, mit dem als die grösste Realityshow aller Zeiten verkauft wird. Es wird dann eine Realityshow, bei dem man nie mehr aus dem Container, und bei dem die Teilnehmer auch sterben können. Findet man Leute dafür? Ohne Zweifel. Bei einem Erfolg haben die ersten einen Platz in der Weltgeschichte neben Kolumbus, Magellan, Roald Amundsen und Neil Amstrong. Geht man drauf, ist man auch ein Held (erster Mensch, der nicht auf der Erde starb) Auf einem Aspekt anderer Realityshow sollte man aber tunlichst vermeiden, dass sich die Teilnehmer hassen und dauernd die Fetzen fliegen. Braucht es auch nicht, ein Superteam bringt auch die Quoten. (mehr …)

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Wunschkonzert – Nachlese

So an dieser Stelle noch eine kleine Nachlese zu den Wünschen, ihr könnt übrigens immer noch weitere äußern.

Zum Aerospike Triebwerk: Es sieht gewöhnungsbedürftig aus, gehorcht aber denselben Gesetzen wie eine normale Düse. Der Gasstrahl hat eine so hohe Geschwindigkeit beim Verlassen des Düsenhalses, dass er der Rundung der Düse folgt und nicht zur Seite expandiert. Der Hauptvorteil ist das es ohne eine zweite, äußere Wand keine Unterexpansion oder Überexpansion gibt. Ein eigener Artikel wird das nicht, aber vielleicht ergänze ich mal die Grundlagen um diese Sache. (mehr …)

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