Die lere Kalorie

Zucker ist heute als „leere Kalorie“ verschrien und genießt einen sehr schlechten Ruf. Unter der Bezeichnung „leere Kalorie“ versteht man Nahrungsmittel, welche Energie enthalten aber keine essenziellen Nahrungsbestandteile, sprich Vitamine, Mineralstoffe, essenzielle Fettsäuren und Eiweiß. Natürlich enthält weißer Zucker keinerlei Mineralstoffe und Vitamine. Doch diese enthält auch der braune Zucker nicht. Er ist nur durch Farbstoffreste braun gefärbt, die beim weißen Zucker entfernt werden. Die kleinen Mengen an Farbstoffen sind ernährungsphysiologisch ohne Bedeutung. Das gilt auch für andere angeblich „gesündere“ Zuckerformen, wie Rohzucker oder Honig. Sie bestehen nur eben nicht zu 100% aus Zucker, sondern nur zu 90-95%. Das macht keinen großen Unterschied. (mehr …)

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Essen wir zu wenig Rohkost?

Ich vermute mal Rohkost bezieht sich auf Gemüse und Obst, denn natürlich gibt es auch andere Rohkost (Vollkornprodukte, Tartar, Sushi, Rohmilch).

Nun die Frage ist, was uns der Genuss von Rohkost bringt. Primär wird Gemüse leichter verdaulich. Das gilt auch für Obst, aber das ist schon relativ gut verdaulich und wir genießen es in der Regel roh, zumindest wenn dies jahreszeitlich möglich ist.

Erhitzen verändert nicht den Mineralstoffgehalt, reduziert aber den Vitamingehalt, vor allem das Vitamin C, aber auch einige Vitamine der B-Gruppe wie B1 und B6. Von Bedeutung ist nur das Vitamin C, dass in zahlreichen Obstsorten, aber auch vielen Gemüsesorten vorkommt. Doch der Bedarf ist in der Regel auch so gedeckt. (mehr …)

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Werbung bei Lebensmitteln

Ich möchte mich heute mal einem Thema widmen, das zu den umstrittenen bei den Lebensmitteln zählt: der Werbung, wobei man unter Werbung nicht nur Spots im Fernsehen versteht, sondern primär die Verpackungsangaben (genauer gesagt, interessieren sich Untersuchungsämter, da sie Proben und keine Fernsehspots zum begutachten bekommen, gar nicht für TV und Printwerbung).

Rein rechtlich gibt es nur zwei Paragraphen, die alle Angaben zu Werbung regeln. Es sind §11 Abs. 1 LFGB und §12 LFGB. Der erste betrifft irreführende Angaben und der zweite gesundheitsbezogene Werbung. Diese sind so allgemein gehalten, dass man sie mit Gerichtsurteilen füllen muss. Da fängt schon das erste Problem an, dazu später mehr. (mehr …)

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Wenn man die Bedeutung von Worten umdreht / Galileo im ZDF / die schlechtesten Songs aller Zeiten

Also irgendwie kam ich auf das Wort „Gutmensch“ und das ist ja negativ belegt, also so ziemlich das Gegenteil dessen, was das Wort ausdrückt (ich bin mir aber relativ sicher, jeder hat eine etwas andere Interpretation dessen was er unter „Gutmensch“ versteht. Es ist ja nicht das erste Wort das genau gegenteilig zu seiner Bedeutung verwendet ist. Die wohl schlimmste Beleidigung ist, das etwas „nett“ ist. Also wenn jemand nett ist, dann ist es noch positiv, aber wenn eine Sache „nett“ ist, dann ist sie weder gut noch schlecht, eher langweilig und einfallslos, wenn man sich nicht zu einer Meinung durchringen kann oder jemanden nicht verärgern will ist es „nett“. (mehr …)

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Wir wollen keine Autoren

Ein anderes Buch das ich bei den Amazon Links zu meinem fand, war „Commodore-Hardware-Retrocomputing“. Es fiel mir auf, weil es nur zwischen zwei und drei Sternen lag. Ich finde nichts interessanter über ein Produkt als die negativen Kritiken. Nicht das jede berechtigt ist, aber das merkt man beim Lesen der Kritik schnell. Das Buch wurde anscheinend aus Internet-Schnipseln zusammengestellt und aus vielen schlechten Fotos zu bestehen. Zumindest das letztere konnte ich nach einer Google Books Recherche bestätigen.

Das machte mich neugierig auf den Verlag. Man denkt bei so schlechten Kritiken ja unwillkürlich an einen Selbstverlag, oder Nutzung eines Print on Demand Dienstleisters wie ich es mache. Dafür spricht auch der hohe Preis von 17,80 gemessen an dem Umfang (164 Seiten). Bei BOD würde ich hier eine Marge von 29,4% erhalten. Deutlich über dem was ich bei meinen Büchern ansetze (zwischen 20 und 25%). Wer bei einem Verlag publiziert (der übernimmt aber auch noch Satz, werbung und man hat einige Gratisexemplare) bekommt üblicherweise 12 bis 16%. (mehr …)

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