SpaceX nimmt keine Startaufträge mehr an

Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, als noch vor wenigen Tagen eine Option für den Transport von deutschen RADAR-Satelliten bekannt wurde. Nun ja die Firma nimmt schon noch Aufträge an, doch keine mehr, deren Starttermin innerhalb der nächsten zwei Jahre liegt. Gwen Shotwell gab bekannt, ab Ende des Jahres könnte man über die Entscheidung für weitere Transporte nachdenken.

Natürlich schießen nun in den gängigen Foren die Gerüchte hoch. Verschiedenste Thesen werden diskutiert. Die meisten meinen, dass SpaceX die Verzögerungen bei der Entwicklung der Falcon 9 „v1.1“ unterschätzt hat. Gerade erst scheiteten vier Versuche die erste Stufe über die volle Betriebsdauer zu betreiben vorzeitig. Dabei kam es in zwei Fällen zu Beschädigungen. So was sollte bei einem Träger nicht passieren, der in wenigen Monaten starten soll. Andere bezweifeln, dass die Firma überhaupt die Fähigkeit hat so schnell die Produktion zu steigern. Für dieses Jahr, das ja nur noch 6 Monate hat sind fünf Flüge nach Launch manifest geplant, für 2014 sogar zwölf. Bislang haben sie maximal zwei Start pro Jahr durchgeführt. (mehr …)

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Nach dem europäischen Mondprogramm

Also da ihr mich schon nach einem Nach-Mondprogramm Einsatz der Komponenten gefragt habt, her eine mögliche Vision. Sie mag nicht besonders originell sein, aber wenn man nach einer Lösung sucht die möglichst wenige Neuentwicklungen braucht wohl eine der wenigen Möglichkeiten.

So, mal angenommen, wir hätten ein europäisches Mondprogramm durchgeführt und ein CRV und eine Ariane mit 50 t LEO Nutzlast entwickelt. Was dann? Nun sinnvollerweise geht man dann den Erdorbit an. Eine europäische Raumstation ist damit leicht umsetzbar, wobei ich ein etwas ungewöhnliches, aber sehr praktisches Konzept umsetzen müsste. (mehr …)

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Verschüttetes Wissen und absinkendes Niveau

Auf den heutigen Blogeintrag hat mich Hans gebracht. Wer in den frühen achtziger Jahren einen Heimcomputer kaufte, wurde nach 1-2 Sekunden mit einem „Ready“ und einem blinkenden Cursor empfangen, oder wenn er mehr ausgab mit einem „A:>“ und ebenfalls einem blinkenden Cursor.

Ohne ein Handbuch zu lesen, wäre man da nicht weitergekommen. Ich bin aber auch der Überzeugung, das wenn man so ein Gerät heute auf den Markt bringt würden die wenigsten damit klarkommen. (mehr …)

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Wir basteln uns eine Angara

In meiner losen Reihe „wir (ich) können es besser als die Raumfahrtagenturen“ will ich mich heute mal der Angara widmen. Also einer Alternative zur Angara. Eine modulare Trägerfamilie die besser als die Angara Familie ist. Zuerst einmal sollte man die Ziele definieren:

  • Die meisten Starts entfallen seit Jahren auf die Sojus und Proton. Die neue Trägerrakete sollte also die Sojus und Proton ersetzen können, das heißt in einer Version die gleiche oder eine leicht höhere Nutzlast aufweisen. Anders als die Angara lege ich keinen Wert darauf, kleine Nutzlastbereiche abzudecken, da es da kaum Starts gibt. Die europäischen Kunden für Rockot und Dnepr werden nun die Vega benutzen, außer vielleicht die deutsche Regierung, die sich gerade mal wieder mit mangelnder europäischer Solidarität blamiert hat (mal wieder, da das ja schon öfters vorkam, siehe DFS Kopernikus).
  • Anders als bei der Angara sollen nur existente russische Triebwerke verwendet werden. Das minimiert die Entwicklungskosten.
  • Die Rakete soll „umweltfreundlich sein“, d.h. kein UDMH oder NTO einsetzen. (mehr …)

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