Mit Schwung ins All

Während manche noch auf den billigen Raumtransport mit Interorbital und SpaceX setzen, wollen zwei Firmen das Problem des Transports zu bezahlbaren Preisen ganz ohne Raketen lösen. Die erste ist schon gescheitert: Slingatron wollte Cubsats mit einer rotierenden Spirale beschleunigen. Bei 40-60 Umdrehungen pro Sekunde wäre die Spirale dann 200 bis 300 m hoch. In Wirklichkeit noch größer, denn die Autoren gingen von 7,6 km/s aus – in Wirklichkeit werden sie wegen der Gravitationsverluste wohl eher 9 km/s brauchen und der Satellit müsste wenn er mit der Geschwindigkeit auf die Atmosphäre trifft einiges aushalten. Slingatron wollte sich per Crowdfunding finanzieren, doch sie bekamen nur 30.000 der 250.000 Dollar zusammen. Dabei sind 250.000 Dollar nichts, dafür bekommt man in der Raumfahrt vielleicht gerade mal den Start einiger Cubesats. (mehr …)

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Wann ist Raketentechnik veraltet?

Schön wenn mir die Nachrichten ein Stichwort für meine Blogs liefern. Gemäß SpaceNews.com hat die ehemalige Vizeadministratorin Garver folgendes über die SLS gesagt:

Garver was not convinced. “The rocket is so similar, and it’s built off of 1970s technology. The very engines we’re going to use are space shuttle engines that were developed in the 1970s. Would you really go to Mars with technology that’s 50 years old? That’s not what innovation and our space exploration program should be all about.” (mehr …)

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Kleines Softwarerätsel

Da ich gerade an meinen Anwendungen herumbastele und das nicht so sehr mit Blogs unterbrechen will, habe ich mir heute als Verschnaufpause für euch zum Lesen ein kleines Rätsel überlegt. (mehr …)

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Spekulationen um die NRO Nutzlast für die SLS

Dank einer kleinen Randnotiz kochen derzeit im Nasaspaceflight.com die Spekulationen hoch: Die NASA hat nebenbei bei der Presskonferenz zur Orb-1 Mission eine Anfrage der NRO bestätigt. Diese hat inoffiziell nachgefragt, ob beim zweiten SLS Testflug eine NRO-Nutzlast befördert wird. Es gäbe eine Anfrage, aber zu dem Zeitpunkt sei weder eine Entscheidung getroffen, noch wäre überhaupt bekannt was die NRO konkret transportieren will.

Spekuliert wird nun  was es sein könnte. eine große Mehrheit für einen ELINT Satelliten. Das sind Satelliten die Funksignale abhören. Sie brauchen relativ große Antennen, wenn sie leistungsschwache Signale abhören sollen. Die heutigen können aus dem GEO global den Funkverkehr größerer Sender (Reichweite über 100 km) abhören. Im niedrigen Erdorbit können Satelliten auch leistungsstarke mobile Sender abhören, so wurden früher die Funktelefone der Bonzen der KPDSU abgehört. Was beide Typen nicht können, sind Handys abhören, über die heute der Großteil der Kommunikation verläuft. Ihre Sender sind zu leistungsschwach. Nicht jeder Regierungschef tut der NSA den Gefallen, sich so einfach abzuhören wie Merkel. Die NSA dürfte sicher an Kims Telefonaten genauso interessiert sein wie an denen führender Politiker in anderen Ländern. Dazu kommen die Terroristen, die nun sicher, nachdem die Abhörung des Internets durch die NSA bekannt wurde auf Handys ausweichen werden. (mehr …)

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Die Raketenpioniere der Sowjetunion

Raketentechnik und Weltraumflug wurden in Russland erstmals von Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski beschrieben, einem gehörlosen Mathematiklehrer aus der russischen Kleinstadt Kaluga. Er befasste sich seit Ende 19, Jahrhunderts mit Gasdynamik, und im Mai 1903, also noch vor dem ersten Motorflug der Gebrüder Wright erschien sein einflussreiches Werk „Erforschung des Weltraums mit Reaktivgeräten“, in dem er eine mehrstufige Rakete mit Wasserstoff und Sauerstoff durchrechnete und zum Schluss kam, das so ein Gerät das Schwerefeld der Erde verlassen könne. Heute noch ist diese mathematische Grundlage der Raketentechnik als Ziolkowski-Gleichung bekannt.

Im Allgemeinen gilt, dass der Prophet in seinem eigenen Lande nicht gehört wird, aber nach der Oktoberrevolution 1917 war für die Bolschewiken alles, was revolutionär und neu war ein gutes Image. Ziolkowski war zwar keineswegs ein Sozialist oder Kommunist, und einige seiner Einstellungen, etwa zu Mystizismus und Eugenik waren eindeutig inkompatibel mit dem Marxismus, so dass sein Verhältnis mit der politischen Führung stets zwiespältig blieb. Im Jahr 1921 wurde er Mitglied der Sozialistischen Akademie Russlands, der späteren Akademie der UdSSR. (mehr …)

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