Neues von SpaceX, der USAF und der NASA

Während die Firma mal wieder eine schöpferische Pause einlegt (sie schafft offenbar schnell hintereinander zwei, maximal drei Starts und muss dann wieder eine Pause einlegen, das kam ja nun schon mehrmals vor) und den nächsten Start auf den 13.4.2015 festgelegt hat, wobei sie die Reihenfolge vertauscht hat, gibt es Neuigkeiten vom Zertifikationsprozess bei der Air Force.

Für alle die nicht ganz im Bilde sind: SpaceX will nicht nur den Großteil der kommerziellen Nutzlasten starten, sondern auch natürlich in das Regierungsgeschäft mit den USA einsteigen. Das ist unter zwei Gesichtspunkten sehr lukrativ. Zum einen gibt es weniger Konkurrenz, nämlich nur ULA. Im Prinzip sind Starts garantiert, wenn man zertifiziert ist. So wissen wir heute das die Delta 4 teurer als die Atlas V ist, trotzdem wurden immer Starts der Rakete gebucht. Nun soll sie auslaufen mit Ausnahme der Heavy Variante, deren Nutzlast höher als jede Atlas ist. Das Geschäft ist so lukrativ das ULA ihre Träger gar nicht auf dem freien Markt anbietet. Zudem kann man so die Fixkosten gut abfedern. Entsprechende Forderungen ist der ESA ja auch bei der Ariane 6 nachgekommen wo vier Starts jährlich der Industrie zugesagt wurden. (mehr …)

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Raketen die es geben könnte – Teil 3

Auch in Europa kann man sich beim Raketen-Baukasten bedienen. Die Diamant hatte eine recht schubstarke erste Stufe, das bietet sich geradezu an zur Bündelung. Auch eine zusätzliche vierte Stufe kann die Nutzlast erhöhen. Dazu hat die dritte Stufe der Black Arrow die richtige Größe

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Meine Wünsche an den nachhaltigen PC

Wenn ich aus meiner Warte aus mir die PC-Industrie ansehe, so hat sich in den letzten 15 bis 30 Jahren nicht viel geändert. Die Grafische Benutzeroberfläche erreichte den Consumermarkt 1985 und Windows XP als grafisches Betriebssystem mit sauberem (nicht kooperativem) Multitasking und abgestuften Rechten kam 2001. (Bevor wieder Schlaumeier kommen: Ja beide Entwicklungen sind älter, aber ich rede vom Massenmarkt). Seitdem ist alles schöner und bunter geworden, gab es neue Busse oder Standards (USB 1.1 → 2.0 → 3.0 → 3.1) aber nichts revolutionär Neues. Trotzdem gibt es noch einiges, was zu verbessern wäre. Hier mal meine Wünsche an den langlebigen und ernsthaft nutzbaren PC: (mehr …)

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Das letzte ISS-Modul

Als man die ISS konzipierte, hatte Russland einen Teil der ähnlich groß war wie der westliche Teil. Drei Forschungsmodule und ein Stromversorgungsmodul mit Druckhülle waren geplant. Damit wäre der russische Teil in etwa so groß wie Mir gewesen (er stammte auch von der Mir-2 ab). Doch es kam anders: Sarja wurde von der NASA finanziert, bei Swesda sprangen die NASA und ESA auch ein, damit es überhaupt gestartet werden konnte. Seitdem startete Russland nur zwei Luftschleusen „Pirs“ und „Poisk“, die auf umgebauten Progress-Raumschiffen bestehen und ein Minimodul Rasswet, das magels Geld für die Trägerrakete sogar vom Shuttle befördert werden musste. Drei weitere Module wurden gestrichen. Was seit Jahren aussteht ist das einzige verbliebene Forschungsmodul „Nauka“. Als ich mein ISS-Buch Mitte 2010 schrieb, war sein Start für Dezember 2011 geplant – und lag damals schon 3 Jahre hinter dem Plan zurück.

Nun bis vor einigen Wochen bewährte sich meine Raumfahrtregel „Nauka ist konstant 2 Jahre vom Start entfernt“ und der Start von Nauka wurde für den Februar 2017 festgelegt. Es war seit zwei Jahren beim Hersteller, weil das Treibstoffsystem ein Leck haben soll. Ziemlich lange um dieses Problem zu beheben. Inzwischen gibt es doch Neuigkeiten auf die ich bei der Recherche für die zweite Auflage des ISS-Buchs gestoßen bin. (mehr …)

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