Die wiederverwendbare Rakete

So heute komme ich wieder mal zu einem Block. ich habe die letzten Tage vor allem an meiner Wetterstation gearbeitet die doch erheblich mehr Arbeit erforderte als gedacht. Dazu folgt in den nächsten Tagen noch ein weiterer Block. Doch heute widme ich mich wieder mal einem Raumfahrthema: der wiederverwendbaren Rakete. SpassX Fans können übrigens ihre Zeit sparen, es geht nicht um diese Firma und auch nicht um ihre Konzepte.

Tr(e)ue Blockleser wissen ja, ich halte nicht viel von wiederverwendbaren Raketen. Bisher gab es ja auch nicht viele Erfolge mit dem Konzept. es wurde zahlreiche Male theoretisch untersucht so wollte mal die S-I Stufe der Saturn V verwenden. Dei ESA untersuchte das für die erste Stufe der Ariane 1 und den Triebwerksblock der Ariane 4. (Erfolgreich) eingesetzt wurde es nur bei den Shuttle Solid-Rocket Boostern. Die Ariane 5 Booster wurden eine Zeitlang auch geborgen aber nur zu Inspektionszwecken. SpaceX Versuche die erste Stufe bergen scheiteten bei zwei Konzepten – dem reinen ballistischen Bergen bei der Falcon 1 und zwei Falcon 9 Flügen und dem gesteuerten Flug bei den folgenden Falcon 9 Flügen. Dabei weiß man wenn es gelingt immer noch nicht ob es wirklich wirtschaftlich ist. Beim Space Shuttle hat sich das wiederverwendbare Raumfahrtgefährt als nicht wirtschaftlich herausgestellt.

Doch ich muss eingestehen ich habe mich geirrt: Es gibt ein wiederverwendbares Raketensystem. Es ist wirtschaftlich, es hat eine hohe Nutzlast, niedrige Transportkosten und ist umweltverträglich (mehr …)

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Fünf Tage durch die Hölle der Cross-Plattformentwicklung

Am vorletzten Samstag bekam ich meine Bauteile für die Wetterstation und nach einigen Versuchen ging ich an die Entwicklung der Anwendung. Was folgte waren 5 Tage in der Cross-Plattform Hölle. Doch für alle die das Projekt nicht kennen hier nochmal die Daten:

Es soll eine autonome Wetterstation sein, die regelmäßig Sensordaten abfragt und lokal in einer Datei ablegt, aber auch regelmäßig eine Seite in meiner Webseite aktualisiert. Das ist z.B. die Seite für heute. Das Projekt ist also nicht nur gedacht als reines Sensorabfragen und Aufbereiten auf dem PC – die Seiten werden von der Wetterstation erzeugt und derzeit alle 300 s aktualisiert.

Tag 1

Angesichts dessen, das es für die Bauteile von Tinkerforge Bindings für Delphi/Lazarus gibt, war die Entscheidung für die Programmiersprache schnell gefallen. Delphi „spreche“ ich seit 15 Jahren, Pascal seit fast 30. Lazarus gibt es als Compiler auch für den Raspberry. Der Weg erschien recht klar – erst mal die Anwendung in Delphi entwickeln, zumal ich den Lazarus Debugger als sehr absturzgefährdet in Erinnerung habe, dann auf Lazarus übertragen – hier sind Anpassungen nötig, vor allem weil Lazarus keine eingebaute FTP-Bibliothek hat und die dazugekommene von Synapse andere Befehle haben.

Das Delphi Projekt war in einem Tag fertig – es bestand aus einer kleinen visuellen Oberfläche, um die Erfassung zu starten und die Parameter (für grafische Ausgabe, FTP-Zugang, lokale Verzeichnisse und Dateien und die UID für die Messwert-Geber zu programmieren. Der eigentliche Teil, der die Daten gewinnt, war in einer nicht visuellen Unit ausgelagert, denn geplant war eine Konsolenapplikation – ich würde schließlich den Raspberry Pi nur für diesen Zweck einsetzen und dessen einzige beiden USB-Buchsen sind schön durch Wlan-Adapter und den Brick mit den Bricklets blockiert.

Diese letztere wollte ich in Lazarus wiederverwenden, nur eben in einer Konsolenanwendung. Die Startparameter stehen in einer Einstellungsdatei, die beim Start gelesen wird – Sie ändern sich ja kaum noch, wenn das Projekt mal läuft. (mehr …)

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Mein Bedauern an die armen Betreiber von Kommunikationssatelliten!

Erlaubt mir, dass ich euch mein tiefstes Bedauern ausdrücke. Ja´- ihr seid schon eine arme Industrie. Da habt ihr jetzt erneut nachdem SpaceX nun sicher einige Monate lang keine Starts durchführen kann und Arianespace bis Ende 2016 ausgebucht is,t ein kleines Problem. Dabei fordert ihr ja seit Jahren einen dritten LSP (Launch Service Provider) sowohl um Starts zeitnah durchführen zu können und sowohl eine Absicherung gegen eine Ausfall eines Trägers zu haben. Natürlich senkt das auch die Staatskosten durch mehr Konkurrenz. Doch ihr findet einfach keinen. Ihr seid ja so arm dran! (mehr …)

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