Die glorreichen 10 – die schwersten Raumsonden

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Heute wieder mal ein Blog der ein Genre bedient, das zumindest im Fernsehen sehr erfolgreich ist – unnützes Wissen. Also „nice to know“ Fakten die man auch gerne wieder vergisst. Der Titel und die Struktur lehnt sich – wie schon beim ersten Teil vor einigen Tagen an die ZDF- Dokutainmentserie „Die glorreichen 10“ an. Für alle die es nicht kennen: in einer knappen dreiviertel Stunde werden zu einem Thema Persönlichkeiten, Ereignisse, Länder etc. der Geschichte zusammengefasst wie „Die peinlichsten Familienmitglieder“. Das Video besteht aus Szenen aus anderen Dokus und die eigentliche Info steckt im Audiokommentar von Hannes Jaenicke.

Aber bei mir geht es um Technik und echter Information, ich habe ja noch studiert bevor Deutschland im PISA-Ranking rapide abstürzte, was sich auch auf das Niveau der Bildung ausgewirkt hat (zumindest meiner Ansicht nach). Also wie der Titel schon verrät, geht es um die schwersten Raumsonden. Ihr werdet sehen, dass diese im Lauf der Geschichte immer schwerer wurden. Das liegt nicht nur an den leistungsstärkeren Trägerraketen, sondern auch, dass heutige Raumsonden zum größten Teil aus Treibstoff bestehen. (mehr …)

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Ein Supercomputer ist ein Cray-Vektorrechner (2)

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So, heute geht es nahtlos weiter, der erste Teil dieses Artikels erschien, damit er nicht zu lange wird schon gestern.

Was mich damals beeindruckte, war aber das Aussehen. Die Cray 1 (wie oben erwähnt reden wir immer nur von der Zentraleinheit) hätte auch in einer Lobby als Ruhepol stehen können. Es war ein Kreissegment (das ein „C“ formte) aus zwei Teilen: einem mannhohen inneren Teil und einem äußeren Ring, der auch gepolstert sein konnte. Der Rechner sah aus wie eine Säule mit Sitzbank, die auch angenehm warm war (darin steckte die Kühlung). Der Rechner war klein, der Unterschied zu anderen Großrechnern fiel vor allem auf, wenn man ihn in seiner natürlichen Umgebung mit vielen Band- und Magnetplattenlaufwerken sah, die viel mehr Platz einnahmen. Man sollte sich aber nicht beirren lassen: die enge Packung zusammen mit einer Flüssigkeitskühlung bedeutete das auf einer Fläche von 2 m² ein Gewicht von mehreren Tonnen lastete, bei Garching wurden eigens Stützpfeiler im Untergeschoss eingezogen, um die Last zu tragen. (mehr …)

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Ein Supercomputer ist ein Cray-Vektorrechner (1)

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Heute wieder ein zweigeteilter Blog. Da dieser Tatbestand inzwischen schon oft der Normalfall ist, möchte ich einleitend etwas dazu schreiben. Ich beobachte bei den Kommentaren, dass sich die Leserschaft in den letzten Jahren doch deutlich verändert hat. Früher konnte ich voraussetzen, dass die Blogleser/-innen ein gewisses Basiswissen hatten, meistens sogar die Website und ihren Inhalt genau kannten, manchmal besser als ich selbst. Obwohl ich inzwischen in meine Artikel Links zur Website (← Darauf mal Klicken) zum Vertiefen einbette, stelle ich fest, dass die Vorkenntnisse bei den Lesern schwinden. Für mich bedeutet das, das ich in den Blogs selbst mehr erkläre, sonst muss ich das bei praktisch jedem Kommentar nachholen, auch wenn alle Erklärungen in ausführlicher Form in der Website nachlesen kann. Die Blogs werden dazu länger und wenn sie zu lang sind, dann teile ich sie auf. Ich versuche nicht wesentlich über 10.000 Zeichen zu kommen, auch weil ich annehme, das Leute denen schon die Websiteartikel zu lang oder komplex sind kaum die Lust haben längere Texte zu lesen. Daher heute wieder der ein längerer Artikel und morgen er Rest. Also wenn ihr euch und mir einen Gefallen tun wollt, folgt doch mal den Links im Blog. Ich selbst habe als ein Lebensmotto ein Zitat von Albert Einstein: „Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.“. Das Zitat stammt aus einer Rede zur Eröffnung der ersten Funkausstellung in Berlin und Einstein bezog dies auf das Radio und seine Möglichkeiten zur Unterhaltung aber auch eben zur Wissensvermittlung. Ich denke das Motto wäre doch auch etwas für den einen oder anderen Leser. So nun zum Artikel selbst: (mehr …)

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Die glorreichen 10 – die nutzlaststärksten Trägerraketen

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Ich bin gerade im Allgäu beim Großputz. Nebenbei läuft der Fernseher, da kommt gerade „die glorreichen 10“. Eine Serie bei ZDF_neo bei der in kleinen Spielfilmchen mit der erklärenden Stimme von Hannes Jaenicke die Fakten erläutern. Diesmal geht es um die „Die unglaublichen Morde der Geschichte“. Da fiel mir ein, das wäre doch was für den Blog. Das ist kurzweilig und leicht zu lesen. Also fangen wir mal an, und zwar mit einer Rangliste der nutzlaststärksten Trägerraketen. Dabei geht es um Nettonutzlast und zwar in den LEO. Und die Liste enthält nur die Träger, die auch erfolgreich flogen. Also zumindest einmal einen LEO oder anderen Orbit erreichten. So fehlen die N-1 in der Liste, kein Start erreichte einen Orbit. Das gilt auch für das Starship, bei dem zudem die Nutzlast unbekannt ist. Also die echte Nutzlast, nicht die Fantasiebegabte von SpaceX. (mehr …)

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Eine alternative Geschichte des Space Shuttles

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Ich habe kürzlich einen Artikel über die ersten 24 Space Shuttle Missionen bis zur Challenger-Katastrophe geschrieben. Was diese Periode prägte, ist das es sehr viele Vorkommnisse gab. Von kleineren bis hin zu der Erosion der Dichtungsringe der SRB, die bei niedrigen Temperaturen schon vor dem Durchbrennen eines solchen Rings bei STS-51L stattfand.

Die damalige NASA hatte sich von der Apolloära deutlich gewandelt. Damals stand die Sicherheit der Besatzung im Vordergrund. Die enormen Summen die das Apolloprogramm kostete, flossen schlussendlich in Man-Power. Diese Man-Power konnte genutzt werden als bei Apollo 13 man innerhalb von Stunden einen Notfallplan benötigte. Heute müssen Astronauten die nicht mit ihrem Starliner zur Erde zurückkehren können, weil es Sicherheitsbedenken gibt, über 9 Monate an Bord der ISS auf eine Rückkehr warten. Wer mal einen Rückblick auf diese Ära haben möchte: ich habe auch kürzlich das Buch von Jim Lovell über Apollo 13 nochmals gelesen. Auf dem Buch basiert ja der gleichnamige Film mit Tom Hanks. Das Buch unterscheidet sich von anderen Astronautenbiographien dadurch das der Mitautor Jeffrey Kluger auch viel über die Arbeit in Mission Control und hinter den Kulissen schrieb. (mehr …)

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