SLS: Ging es auch mit dem Shuttle?

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Eigentlich ist die bemannte Raumfahrt in den USA, seit das Jahrtausend angefangen hat, im freien Fall. Bemannte Raumfahrt, das sind große Unternehmen, teurer als selbst die größten unbemannten Projekte wie zum Beispiel das James‑Webb‑Teleskop oder Europa Clipper. So etwas braucht Planungssicherheit, und zwar über Jahre hinweg, und das ist eigentlich nicht mehr gegeben, wobei das schon etwas früher anfing.

1984 hatten NASA-Verantwortliche Ronald Reagan überzeugt, dass man nun, da man das Space Shuttle einsatzfähig hätte, doch an das Nachfolgeprojekt einer Raumstation gehen könnte – eigentlich wurde das Space Shuttle ja genau dafür entwickelt und nicht für den Transport von Satelliten, als das man es dann der Öffentlichkeit verkaufte. Reagan folgte dem und kündigte das Projekt an und nannte die Raumstation gleich markig „Freedom“. Gedacht als Gegenentwurf zur russischen Mir, die ja übersetzt auch „Frieden“ heißt. (mehr …)

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Ein (Raumfahrt-) Spielchen gefällig?

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Ja, ihr seid von mir Raumfahrt‑Blogs gewohnt, aber auch das hier ist im Grunde einer. Ich habe vor einer Woche ein Spiel installiert namens Power & Revolution, das ich allerdings nicht weiterempfehlen kann. Man kann dort die Geschicke eines Staates lenken, doch vieles ist meiner Ansicht nach schlecht umgesetzt – das wäre eine eigene Kritik wert. Gefallen hat mir nur ein Aspekt: Man kann Raumfahrtprojekte initiieren, die logisch aufeinander aufbauen. Für bemannte Missionen muss man zum Beispiel erst eine superschwere Trägerrakete und ein Wohnmodul entwickeln.

Die Budgets sind jedoch – zumindest für anspruchsvolle Missionen – ein schlechter Witz: Eine bemannte Mission zu Pluto, die insgesamt 219 Monate dauert (inklusive Forschung und Entwicklung), erfordert ein Mindestbudget von 293 Millionen Euro; vorgeschlagen werden als Finanzierung 586,1 Millionen Euro. Für dieses Geld bekam man nicht einmal den Start der unbemannten Vorbeiflugsonde New Horizons. Ein reiner Vorbeiflug an Pluto ist im Spiel gar nicht vorgesehen; das kleinste Projekt ist eine Orbitalsonde, die mindestens 39,1 Millionen Euro kostet und 121 Monate benötigt – das dürfte allein die Flugzeit sein. (mehr …)

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Die glorreichen 10 – die fünf besten x86 Prozessoren

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Die x86‑Linie besteht jetzt seit nahezu fünfzig Jahren, und sie lebt immer noch. Das ist außergewöhnlich. Alle Prozessorlinien, die es zur selben Zeit gab, wurden längst eingestellt oder spielen nur noch in Nischenanwendungen eine Rolle (die Z80‑Linie lebt noch genauso wie die 6502‑Linie). Motorola hat sogar zwei Konkurrenzlinien eingestellt – erst die MC68K‑Linie und dann die Power‑PC‑Linie, die gemeinsam mit Apple und IBM entwickelt wurde (IBM hält noch an dem Power PC fest, aber die Prozessoren werden nur noch in eigenen Großcomputern verbaut).

Ich habe mir überlegt, welche Prozessoren in der ganzen Zeit herausragend waren und welche nicht. Da ich nicht zehn jeder Sorte zusammenbekam, teile ich diese Folge in zwei Teile auf – die fünf schlechtesten und die fünf besten x86‑Prozessoren, wobei ich, weil der 8086 vom 8080 abstammt und dieser wiederum ein Nachfolger des 8008 war, bei diesem anfange.

Intel arbeitete schon damals mit einer Strategie, die seit zwanzig Jahren „Tick‑Tock“ heißt: Sie führen in einem Schritt deutliche Architekturverbesserungen ein und in einem zweiten Schritt verbessern sie diese, lange Zeit immer verbunden mit einem Wechsel der Lithografiemethode zu kleineren Maßstäben. Nach dem ersten Prozessor 4004 folgte der verbesserte 4040, auf den 8008 als ersten 8-Bit-Prozessor der verbesserte 8080, auf den 8086 dann der 80186. Danach wurde das System aufgegeben bis zur Einführung der Core-Architektur.

Es folgten schon vorgestern die fünf schlechtesten Prozessoren, nun die meiner Meinung nach fünf besten Mitglieder der Reihe oder eher die mit den besten technologischen Sprüngen. Die Reihenfolge ist chronologisch. (mehr …)

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Die glorreichen zehn – die fünf schlechtesten Intel‑x86‑Prozessoren

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Die x86‑Linie besteht jetzt seit nahezu fünfzig Jahren, und sie lebt immer noch. Das ist außergewöhnlich. Alle Prozessorlinien, die es zur selben Zeit gab, wurden längst eingestellt oder spielen nur noch in Nischenanwendungen eine Rolle (die Z80‑Linie lebt noch genauso wie die 6502‑Linie). Motorola hat sogar zwei Konkurrenzlinien eingestellt – erst die MC68K‑Linie und dann die Power‑PC‑Linie, die gemeinsam mit Apple und IBM entwickelt wurde (IBM hält noch an dem Power PC fest, aber die Prozessoren werden nur noch in eigenen Großcomputern verbaut).

Ich habe mir überlegt, welche Prozessoren in der ganzen Zeit herausragend waren und welche nicht. Da ich nicht zehn jeder Sorte zusammenbekam, teile ich diese Folge in zwei Teile auf – die fünf schlechtesten und die fünf besten x86‑Prozessoren, wobei ich, weil der 8086 vom 8080 abstammt und dieser wiederum ein Nachfolger des 8008 war, bei diesem anfange.

Intel arbeitete schon damals mit einer Strategie, die seit zwanzig Jahren „Tick‑Tock“ heißt: Sie führen in einem Schritt deutliche Architekturverbesserungen ein und in einem zweiten Schritt verbessern sie diese, lange Zeit immer verbunden mit einem Wechsel der Lithografiemethode zu kleineren Maßstäben. Nach dem ersten Prozessor 4004 folgte der verbesserte 4040, auf den 8008 als ersten 8-Bit-Prozessor der verbesserte 8080, auf den 8086 dann der 80186. Danach wurde das System aufgegeben bis zur Einführung der Core-Architektur.

Also zuerst die fünf schlechtesten Prozessoren, die Reihenfolge ist chronologisch. (mehr …)

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Raumfahrtgrundlagen für Dummys – Alternative Antriebskonzepte

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Seit Anbeginn der Raumfahrt wird der chemische Antrieb eingesetzt. Er wurde deutlich verbessert, aber er hat physikalische Grenzen. Mehr als rund 5000 m/s wird man mit dem chemischen Antrieb nicht erreichen. Es gibt aber auch Antriebe, die 8000 m/s, 200 000 m/s oder sogar (im Prinzip) unendliche Ausström-Geschwindigkeiten erreichen. Als ich mich mit der Raumfahrt erstmals beschäftigte, waren dies „Antriebe der Zukunft“ (wir reden von den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts). Als ich vor über 20 Jahren anfing, die Website aufzubauen, habe ich das entsprechende Kapitel auch über „zukünftige Antriebe“ betitelt – und ratet mal, was sie heute sind? Ja genau, Antriebe der Zukunft. Sie teilen das Schicksal mit dem Fusionsreaktor, der genauso lange immer in 10 Jahren einsatzbereit ist …

Ich lasse mal alle utopischen Konzepte weg und beschränke mich auf das, was heute technisch umsetzbar ist, und da sind es dann nur noch drei Technologien: (mehr …)

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