Faktenbasierte Drogenpolitik

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Ich weiß nicht was ihr von der Politik erwartet. Der Trend geht ja dahin, das man immer weniger erwartet, und das aus gutem Grund. Ich bin Naturwissenschaftler und Techniker. Man sagt der Bundeskanzlerin ja an, dass sie als Physikerin angeblich alles Durchdenken würde, oder wie ein Journalist formulierte „Das Problem von hinten angeht“, was für mich keinen Sinn macht. Aber ich erwarte von jemand der einen naturwissenschaftlich-technischen Hintergrund hat, dass er die Vorgehensweise der Naturwissenschaft anwendet. Das heißt etwas durchdenken, logisch handeln und nicht auf wilde Hypothesen hereinfällt und nicht etwas tut von dem Er eigentlich weiß, das es unlogisch ist oder nur einer kleinen Gruppe nützt. (mehr …)

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Was ist ein Fehlstart – gar nicht so einfach zu beantworten

Die aufkommende Diskussion über LOC (Loss of Crew) and LOM (Loss of Mission) Risiken, bringt mich auf unser heutiges Thema. Es geht darum, wann ein Start „erfolgreich“ ist und wann ein „Fehlstart“. Das wirkt nur auf den ersten Blick einfach.

Nun gibt es natürlich die offensichtlichen Fälle. Wenn eine Rakete beim Aufstieg explodiert wie 2015 eine Falcon 9 oder 2014 eine Antares gleich nach dem Abheben, dann ist das klar. Auch wenn, was zum Glück, der Normalfall ist, die Satelliten die vorgesehene Umlaufbahn erreichen dann auch. Doch es gibt genug Zwischenstadien. Hier ein paar Beispiele: (mehr …)

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Ein Schritt vor, einen Schritt zurück

Es kommt, wie es kommen muss. Immer wenn in den USA ein Dösbaddel Präsident wird (prominente Vorbilder: George W. Bush und Ronald Reagan), kann man das schlimmste für das NASA-Programm befürchten. Nun ist es noch nicht offiziell, aber Charles Miller, Mitglied des „Übergangsteams“, das von der alten in die neue Regierung überleiten soll, zeigt schon, wohin die Reise gehen könnte:

  • Weg von der ISS zu einer kommerziellen Weltraumstation
  • Eine nicht näher umrissene „space industrialization initiative“, die neue Industrien und Jobs schaffen soll.
  • Einstellung der SLS zugunsten privater Vehikel, die günstiger seien.

Fangen wir mal an, die drei Punkte zu diskutieren. (mehr …)

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Früher war alles besser …

Derzeit läuft eine Welle von „Retrosendungen“. Ich nenne so Sendungen, die sich mit einer Geschichte befassen, die erst einige Jahrzehnte zurücklegt, besonders beliebt sind die Achtziger. Anders als bei den üblichen Geschichtssendungen geht es auch nicht um Ereignisse, Kriege oder Personen, sondern um Zeitgeschichte, also vielen Ereignissen und dem Alltagsleben. Auf den heutigen Blog bin ich durch die zweiteilige ZDF-Sendung „Früher war alles besser“ über die 50er und 60er und 70er und 80er Jahre Gekommen.

Die Sendung erklärt vieles am Tatbestand „Früher war alles besser“, das früher (angeblich) alles besser war mit Psychologie. So erinnert uns Musik an Ereignisse. Wir verbinden mit ihr nicht nur Erinnerungen. Man kann durch Untersuchungen nachweisen, das, wenn wir Musik hören, die uns wichtig ist nicht nur das Hörzentrum aktiv ist, sondern auch andere Regionen die für ander Sinne wie Sehen oder Riechen. Wir „sehen“ das Ereignis nochmals vor unserem inneren Auge und riechen, was damals unsere Aufmerksamkeit fesselte wie z.B. Blumen oder ein Parfüm. Kurzum: Wenn wir uns an etwas positiv erinnern, dann „erleben“ wir das erneut. So wundert es nicht das in Experimenten Personen, die zuerst eine Musik hörten, die ihnen etwas bedeutet, mehr Geld spendeten, als eine Vergleichsgruppe die Musik hörte, die keine Bedeutung für sie hatte.

Die Sendung räumt auf mit einigen Vorurteilen. So das früher alles billiger war. Bei den meisten Dingen, die wir konsumieren, ist es so, dass sie im Laufe der Zeit billiger wurden. Es gibt einige Ausnahmen. So wurde Energie z.B. teurer. Das erlaubt es uns, sehr viel mehr Geld für „Luxus“ auszugeben. Als Luxus definiere ich mal alles, was man nicht zum Leben braucht. Dazu gehören Reisen, aber auch Elektronik-Schnickschnack. Bei den Reisen ist es offensichtlich. Nach dem Krieg ging man zuerst innerhalb von Deutschland in den Urlaub, dann nach Italien, Spanien und heute sind beliebte Reiseziele die USA, Karibik, Neuseeland, Malediven. Meine Nichte hat mit ihren 25 Jahren schon mehr von der Welt gesehen als meine Eltern in ihrem ganzen Leben. (mehr …)

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Reggae und Reizwörter einer Generation

Kürzlich habe ich mir für die langen Winterabende zum Chillen eine Sammlung von Reggaeliedern heruntergeladen. Ich hatte schon vorher festgestellt, dass die Musk ziemlich beruhigend ist. So ziemlich die ideale Musik für lange, trübe Abende, in denen man einfach nur auf dem Sofa liegt, etwas Musik hört und vielleicht noch was nascht. Was mir dann auffiel war, dass die Musik doch ziemlich uniform ist. Klar, Musik wird wegen gemeinsamer Stilelemente in Stile unterteilt. Zu Rock gehört eben eine jaulende Gitarre, gerne auch mal als Solo mitten im Stück. Disco ist anhand der typischen Disco-E-Gitarre erkennbar. Aber sonst gibt es doch innerhalb des Stils eine enorme Anzahl an Variationen. Beim Reggae habe ich das Gefühl es sind nur wenige Grundrhythmen, vielleicht auch nur einer. Es ist eigentlich nur ein Riff. Der typische Riff der Gitarre, wo nach dem herunterstreifen noch eine Bewegung nach hoben kommt.. Ich vermute das kam wahrscheinlich daher, das man durch Marihuana Einfluss vergessen hat die Hand beim Hochziehen von den Saiten abzuheben. Ich glaube auch das die meisten Lieder unter Marihuanaeinfluss entstanden sind. Dazu passen die relativ langsame Melodie und der gedehnte Gesang. Die hat auch einen Vorteil: Wie ich feststellte, ist der Beat genau richtig für einen flotten Rhythmus beim Gehen. Bei schnellerem muss man schon laufen. Fürs Musik Hören aber fast zu langsam. So fand ich zu meinem Erstaunen nicht wenige Songs in der Collection, die ich von anderen Interpreten kannte, so. „Rivers of Babylon“, das im wesentlichen deutlich schneller von Boney M gespielt wird, aber auch „Pass the Kutchie“ als „Pass the Dutchie“, „Now That We Found Love“, „The Tide is High“ (Blondie). Allesamt als Cover erfolgreicher und schneller gespielt. (mehr …)

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