Raketen die s geben könnte: die Falcon 9 Centaur und Taurus II Centaur

In meiner zweiten Serie über Raketen die technisch möglich sind, die es aber aus verschiedenen Gründen nicht gibt, mache ich heute einen Sprung von der Saturn IB zur heutigen Generation von Trägerraketen. Die Falcon 9 und Taurus II werden vor allem Fracht zur ISS bringen, jeweils mit von den Firmen entwickelten Raumschiffen. Dafür sind sie optimiert. Seitens OSC gibt es keinen anderen Kontrakt außer diesen Versorgungsflügen. Bei SpaceX stehen außer den Versorgungsflügen noch einige Missionen in andere niedrige Erdorbits an, aber nur 4 Flüge in den GTO Orbit. So verwundert es nicht, dass beide Träger auf den niedrigen Erdorbit optimiert sind.

Bei höherem Geschwindigkeitsbedarf, wie für GTO-Bahnen oder gar Fluchtgeschwindigkeit, nimmt bei nur zwei Stufen die Nutzlast stark ab. SpaceX hat gerade die GTO Nutzlast reduziert (oder genauer gesagt, eine um 50% größere Rakete hat dieselbe Nutzlast wie vorher eine 334 t schwere Rakete) und OSC will für Fluchtgeschwindigkeiten eine dritte Stufe einsetzen. Es gibt weltweit (außer der Falcon 9) keine zweistufige Trägerrakete, ohne mindestens eine kryogene Stufe, welche GTO Transporte durchführt, weil bei mittelenergetischen Treibstoffen bei nur zwei Stufen extrem hohe Voll/Leermasseverhältnisse vorliegen müssen. (mehr …)

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Das Ende des Space Shuttles – der fehlende Nachfolger

Nun da Atlantis die letzte Reise eines Shuttles durchführt, ist es Zeit die lockere Serie über das Shuttle zu Ende zu schreiben. Anfang der achtziger Jahre war klar, dass die  Shuttles nicht das erfüllten was man sich von ihnen versprach. Geplant war einmal ein Gefährt, dessen Transportkosten vor allem von den Treibstoffkosten geprägt war. Dessen Rumpf 100 Flüge übersteht und die Triebwerke 55. Vor allem aber eines das nur wenig Wartung erforderte. 160 Arbeitsstunden sollte die Überholung nach der Landung dauern.

Was man erhielt war ein empfindliches Gefährt. Die Triebwerke mussten nach jeder Landung demontiert und inspiziert werden. Die Hitzeschutzkacheln, bei denen es Jahre dauerte, einen Kleber zu finden, mit dem man sie an der Rumpfstruktur befestigen konnten mussten nach jeder Landung inspiziert, ausgetauscht und mit giftigen Chemikalien behandelt werden, dass sie kein Wasser aufnahmen, das sie sonst beim Start oder der Landung zerstören könnte. (mehr …)

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Erschreckend

Ich habe mir gerade die Dokumentation "Der Omamörder von Bremerhaven" angeschaut. Dort wird der Fall von Olaf Däter gezeigt. Der hochverschuldete Mann ermordete inenrhalb von 10 Tagen 5 alte Frauen,…

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Ariane 5 oder Ariane 6?

Arianespace kam in der letzten Zeit in die Schlagzeilen. Zuerst benötigte das europäische Trägerprogramm über 5 Jahren eine Finanzspritze von jährlich rund 200 Millionen Euro im Rahmen des EGAS Programms. Mit diesem Geld sollte die Industrie auch ihre Produktion optimieren, sodass die Zuschüsse in Zukunft nicht mehr nötig sind. Doch anders als Arianespace versprach, reicht dazu eine Startrate von sieben Starts der Ariane 5 nicht aus und nun sind wieder Zuschüsse in der Höhe von 120 Millionen pro Jahr nötig, nachdem Arianespace 2010 in die roten Zahlen rutschte. Schuld dran soll auch sein, dass es immer schwieriger wird für einen großen Satelliten einen kleinen, leichteren zu finden und so die Doppelstarts weniger werden. Und dann fordert Arianepace Chef Le Gall, natürlich gleich einen Nachfolger, denn dann doch bitte der europäische Steuerzahler finanzieren soll. (mehr …)

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Dokutainment oder Computerspiel?

ARTE hat gerade als Themenschwerpunkt Rom. Es lief eine dreiteilige Serie über die Besetzung von Britannien, derzeit noch eine Miniserie über Cäsar (die man als Unterhaltung ansehen muss, da sie einiges historisch Falsche enthält, so brachte sich in der letzten Folge Cicero nach der verlorenen Schlacht von Thapsus um, in Wirklichkeit überlebte er selbst Cäsar). Was mich zu meinem heutigen Blogbeitrag bringt ist die zweiteilige Dokumentation „Das Schicksal Roms“. Wie heute schon üblich, ist es eigentlich mehr ein Spielfilmformat, weniger eine klassische Dokumentation.

Einerseits sprechen die Schauspieler dort Latein und Griechisch und werden untertitelt – was durchaus lebensecht und plastisch wirkt. (ob es richtig artikuliert ist kann ich allerdings nicht beurteilen). Auf der anderen Seite wurden im Großmaßstab digitale Techniken eingesetzt. Die ganze Kulisse stammt aus dem Computer. Die Schauspieler selber agieren vor einer grünen Leinwand. Die ganze Kulisse stammt dann aus dem Computer. (mehr …)

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