Anonymität und Idioten

Das Internet bietet die Gelegenheit in vielerlei Weise anonym zu publizieren. Bei News Groups kann ich einen Fantasienamen und eine nicht existente Mailaddresse angeben. In Gästebüchern brauche ich oft keine Mailaddresse eintragen und oft reicht auch hier eine erfundene und selbst wenn ich mich in einem Forum mit einer existierenden Mailaddresse anmelden muss bekomme ich eine solche leicht bei einem der größeren Anbieter nur für diesen Zweck, ohne das man mich kennt.

Diese Anonymität bringt Leute dazu Dinge zu tun die sie im wahren Leben nicht tun würden. Ich bekomme immer wieder Einträge in der ich oder meine Website nur beschimpft werden. Mal ist es das altbackene Design, mal sind es die zahlreichen Rechtschreib- und Grammatikfehler, mal stößt sich jemand an dem vermischen von Meinung und Tatsachen in einigen Teilen. Das wesentliche ist nicht, dass die Kritik nicht berechtigt ist, sondern das ich persönlich angegriffen werde. Natürlich gibt es auch diese Kritik in anderen Beiträgen, aber da eben konstruktiv. (mehr …)

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Das Internet und Dünnbrettbohrer

Fast jeder von uns kennt es : Man muss in der Schule, Studium oder sonst wo einen Aufsatz, Facharbeit oder ein Referat ausarbeiten. Im wesentlichen geht es darum unter Beweiß zu stellen, dass man selbst ein größeres Thema für sich selbst und andere aufbereitet hat und über dieses referieren kann und eigene Schlüsse ziehen kann.

Da der Autor inzwischen 41 ist hat er dies noch mit Hilfe von Büchern getan und diese durchgelesen und zusammengefasst niedergeschrieben. Heute ist es viel einfacher. Man tippt einige Suchwörter in Google ein. Dann durchforstet man die Suchergebnisse, verfeinert etwas die Suche und wird bald fündig, dass über das Thema das man selbst behandelt auch schon mal jemand geschrieben hat.

Man kann nun zweierlei machen : Die besten Aufsätze durchlesen und daraus selbst einen neuen schreiben – immer noch eine wesentliche Erleichterung gegenüber der Zeit als ich dies tat und Originalquellen durchlesen musste und keine Zusammenfassung. Es geht aber viel einfacher mit den 3 Menübefehlen „Alles auswählen“ – „Kopieren“ und „Einfügen“ – Zack und in 1 Minute ist der Text für den Aufsatz fertig. Jetzt noch etwas die Formatierung anpassen und den eigenen Kopf dazunehmen und fertig ist der Aufsatz. (mehr …)

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Vom Sinn des Lebens

Sind Sie religiös ? Dann glauben Sie vielleicht an ein Leben nach dem Rode oder eine Reinkarnation. Ich tue dies nicht. Doch ich stelle mir wie viele die Frage nach dem Sinn des Lebens. Gibt es einen ? Betrachten wir es rein biologisch, so werden wir geboren leben und sterben. Wie zahllose Menschen vor uns wie zahllose Tiere und Pflanzen. Doch es gibt einen Unterschied zu Tieren und Pflanzen – Wir können über uns und unser Leben nachdenken. Wir können Entscheidungen fällen wie es verlaufen kann und wir haben die Fähigkeit etwas draus zu machen oder nicht.

Ich habe den Sinn des Lebens für mich entdeckt. Er ist ganz einfach : Die Welt ein bisschen besser zu verlassen als sie war als ich geboren wurde, oder zumindest zu versuchen etwas zu verbessern. Wenn ich mich umschaue gibt es viele Menschen die das gleiche tun, die meisten tun viel mehr als ich, engagieren sich sehr stark, sind sozial tätig, betreuen Tiere, leisten Entwicklungshilfe. Für das alles fehlen mir Talente, Kontaktfreudigkeit und Mut. Was ich machen kann ist das was ich gut kann : Wissen mir aneignen und es an andere weitergeben. Diese Website, die Programme die ich entwickele. Darin steckt ein Großteil meiner Freizeit. Das ist vielleicht im Ergebnis nicht viel. Sie bringt einigen Tausend an Raumfahrt interessierten eine Quelle für bestimmte Themengebiete oder informiert einige mehr die sich für Ernährung interessieren. Vielleicht setzt auch der eine oder andere eines meiner Programme ein. (mehr …)

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Die Beatles und das Leben

Sergant PepperSeit ich 12 bin höre ich gerne die Beatles. Als Teenager eher die früheren, rockigeren Stücke, heute lieber die späteren Stücke so ab dem „Revolver“ Album. Was ist die Faszination der Beatles. Ich habe mal gehört, die Musik wäre das Gegenstück zu Mozart im 20.sten Jahrhundert. Sicher man findet so viele unterschiedliche Stile. Vom rockigen „Helter Skelter“ zur Balladie „Julia“. Sie haben experimentiert mit Wurlitz Orgeln, Trompeten und indischen Instrumenten. Bei „A day in the life“ brachten sie ein Orchester zum Orgasmus.

Doch das alleine ist es nicht. Es sind für mich die Texte. Irgendwo habe ich mal gelesen „Mein Leben kann ich mit einigen Textzeilen aus Beatles Songs“ beschrieben. Ich glaube das könnte ich auch wenn ich mich mal hinsetzen würde. Ich höre die Beatles nicht immer, aber immer wenn ich sie brauche. Als ich einige Jahre lang jeden Winter depressiv wurde, einfach weil es an Licht fehlte habe ich jeden Morgen „Here comes the sun“ gespielt.

Vor ein paar Wochen waren dann „Help“, „With a little Help from my friends“ und „Let it be“ angesagt. (Der Stimmung verdanken Sie dieses Weblog….). Beatles Texte trösten oder beschrieben die eigene Situation. Fühle ich mich unverstanden so lege ich auch gerne mal „While my guitar gently wheeps“ auf und „Hello Goodby“ wenn ich mal wieder Mist gebaut habe und jemand verärgert habe. (mehr …)

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