Das Raumfahrträtsel
"Der 24. Januar 1984 war ein Tag, der einst in den historischen NASA-Rückblicken ebenso hervorgehoben werden wird wie der 25. Mai 1961 oder der 5. Januar 1972" So fängtein Kapitel in einem…
"Der 24. Januar 1984 war ein Tag, der einst in den historischen NASA-Rückblicken ebenso hervorgehoben werden wird wie der 25. Mai 1961 oder der 5. Januar 1972" So fängtein Kapitel in einem…
Spannen wir meine Verkehrsvision weiter. Also für die die erst jetzt dazu stoßen – es geht darum ob Fahrräder, speziell Fahrräder mit Elektromotoren nicht als Alternative zum Auto für kurze Strecken dienen sollen. Ein solches Fahrrad hat einen Zusatzmotor. Ich habe mal im Internet einige technsiche Daten studieret und mal folgende exemplarisch zusammengetragen:
Ich nehme diese Daten mal als Vorgabe für ein Szenario. Nehmen wir mal an. (Ich nehme immer gerne an…) Sie haben eine Strecke von 20 km zum Geschäft (Arbeit für Nichtschwaben), fahren mit dem Elektrofahrrad in 1 h dahin (geht zumindest jenseits der Ballungsgebiete auch mit dem ÖPNV nicht schneller). Tun das 220 Tage im Jahr und die restlichen 145 Tage fahren sie 10 km pro Tag als Freizeitvergnügen / zum Einkaufen. Die mittlere Geschwindigkeit soll 20 km/h betragen und pro Tag wird bei der Fahrt zum Geschäft eine Akkuladung fällig (impliziert dass sie auch mit strampeln, weil bei 250 W Leistung der Motor maximal 1,44 h hält, die Strecke hin und zurück aber 2 h erfordert). (mehr …)
Das war Michael Griffin’s Kritik an den neuen Plänen der NASA. Der ehemalige NASA-Administrator macht ja etwas was eher selten bei Ex-Managern ist: Er greift die NASA an. Die früheren Administratoren haben auch Konflikte mit der neuen Regierung gehabt, aber sie sind still und leise abgetreten und man hörte nichts mehr von ihnen. Griffin ist anders und jeder der seine Meinung hören will bekommt sie auch zu hören. Alleine seit Juli habe ich ihn dreimal in irgendwelche Nachrichten gefunden. Zuletzt im Space Review.
Dort steht diese Passage, dass die NASA heute (inflationskorrigiert) mehr Geld als in den ersten 15 Jahren erhält und damit nichts mehr zustande kriegt. Nun das gilt es zu hinterfragen. Bei solchen Rechnungen ist es natürlich sehr schwierig den Wert eines Dollars in den Sechzigern auf heute zu projizieren. In einem Artikel von 2007 erläutert Griffin das genauer und warum er den GDP Chained Index nimmt. Nach dieser Umrechnung erhält die NASA tatsächlich heute mehr Geld als in den Sechzigern. Apollo war zwischen 1964-1968 sehr teuer, aber davor und danach waren die Aufwendungen kleiner als im langjährigen Mittel.
Doch zuerst zu der Hochrechnung selbst. Es gäbe natürlich auch andere Messgrößen. Griffin erwähnt den Consumer Price Index (CPI) also das, was bei uns auch für die Inflationsrate genommen wird, wie sich die Preise eines Warenkorbs an Waren und Leistungen verändern. Er sagt auch das dies für Regierungsausgaben nicht passt. Das mag so sein. Aber mir fällt ein anderes Kriterium ein. Wenn ich davon ausgehe, dass die Steuereinnahmen bei einer Nation im Mittel über lange Sicht konstant sind, wenn der Wohlstand ihrer Bürger konstant ist – und das kann man sicherlich bei den USA seit den Sechzigern über längere Frist (welche Wirtschaftskrisen und Booms dann nivelliert) dann gibt es ein anderes Kriterium das man ansetzen kann: Wie viel bekommt die NASA vom Gesamthaushalt? (mehr …)
So, nachdem der Fahrradblog so gut ankam, mal ein Blog von mir zu einem ähnlichen Thema: Kann man bei uns mit dem Fahrrad zum Geschäft fahren? Meiner Erfahrung nach nur wenn es nicht so weit weg ist. Hier meine bisherigen Erfahrungen:
Als ich in der Uni Stuttgart studierte, bin ich dort einige Male per Pedes hingefahren. Ein paar Mal um es auszuprobieren, dann aber nur noch weil mal die OTV den Nahverkehr bestreikte und wir ein Praktikum in einer Versuchkläranlage hatten, die nochmals eine halbe stunde Fußweg weit weg war. Nach Google Maps sind es knapp 13,9 km per Fahrrad. Doch es ist nicht die Entfernung, sondern der Tatbestand, dass die Strecke vorwiegend über Landstraßen die zu den Hauptverkehrsstraßen zu Stuttgart zählen führen, dazu noch durch 5 Orte führt. Per Auto sind es über die Autobahn übrigens nur 10,9 km.
Bei meinem letzten Studienort und Arbeitsplatz in Esslingen greift neben demselben Argument, dass man auf einer Hauptverkehrsstraße unterwegs ist, ohne Fahrradweg auch noch der Höhenunterschied von 200 m zwischen den Fildern und dem Neckartal. Was ich jahrelang gemacht habe, ist bis zum 2,5 km entfernten Nachbarort zu fahren – bis dorthin gab es Feld- und Fahrradwege und ich war genauso schnell wie mit dem Bus und sparte eine Zone beim Verbundpass. Trotzdem war auch das nicht ohne Probleme: Im Winter weren eben Feldwege nicht geräumt und das macht das Fahren schwierig oder man muss doch auf die Hauptstraße ausweichen. Derzeit fahre ich drei bis viermal pro Woche in den 3,5 km entfernten Nachbarort zum Schwimmen und natürlich alle Wege zum einkaufen. Lidl & ALDI sind nun im Industriegebiet oder im Nachbardorf. auch 1-2 km von der Wohnung entfernt. (mehr …)
![]()
Hallo Leute, die Gastblog reisen nicht ab. Heute einer von Alexander. Am Montag melde ich mich dann wieder.
Ich hoffe, daß ich mit diesem Artikel keinem Fahrradfahrer allzu sehr auf die Füße trete, aber ich finde, das ganze muss einfach mal geschrieben werden.
Es gibt seit Jahren, egal wohin man sieht, fast ausschließlich Kettenschaltungen. Egal, ob es der Rentner ist, der sich gemächlich mit 10 km/h daherschlängelt, oder der berucksackte Studententyp in der großstädtischen Fußgängerzone. Fast immer sieht man am Hinterrad ein verschmiertes Ritzelpaket und eine gewagte Wackelkonstruktion namens Schaltwerk bzw. Umwerfer . (mehr …)