Engines building up Thrust….

Wer Leser meines Weblogs ist erinnert sich vielleicht noch an Nr. 13 an den 2.1. als ich erwähnte das ich abnehme und sie von den Fortschritten informieren wollte. Nun ja nun ist der nächste Schritt erreicht „T-5.3 Sekunden“ oder in meinem Falle 75+5.3 kg. Zu diesem Zeitpunkt sind alle Triebwerke der Saturn 5 eingeschaltet und laufen hoch.

Ich habe 2 Monate gebraucht um die 3.6 kg dazwischen abzunehmen und es geht wirklich derzeit zäh. Bedingt vielleicht durch die Jahreszeit oder weil man ein gewisses Niveau schon erreicht hat und nach 20 kg einfach langsamer abnimmt. Aber es geht. Doch will ich nicht über meine persönlichen Diäterfolge reden sondern über Einsichten. eine Einsicht die ich gewonnen habe, ist dass ich mit erstaunlich wenig Kleidung auskomme. Wenn man wie ich sehr viel abnimmt, dann durchwandert man sehr schnell alle Kleidungsgrößen. Ende Juni hatte ich Bei Hosen Größe 60/61. Nun sitzen die 52 er sehr locker und es dürfte wohl 51 passen. Zuerst freut man sich weil zu enge Sachen wieder passen, dann behilft man sich mit einem Gürtel. Schließlich muss man neue Hosen kaufen (in meinem Falle 4 in Größe 56) nur um festzustellen, dass diese nach einigen Wochen wieder nicht mehr passen. (mehr …)

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Asteroidenabwehr

Gestern habe ich mal die Szenarien ausgemalt die passieren wenn ein die Erdbahn kreuzender Planetoid auf ihr einschlägt. Ein Körper mit 100 m Durchmesser reicht aus um eine Region zu verwüsten, ein Körper mit 10 km Durchmesser könnte das Ende der Menschheit bedeuten. Heute will ich mich mal mit der Abwehr beschäftigen. Schaue ich mir einen Film an so ist das ganz einfach: Da schickt man eine Astronautengruppe hin, die bringt eine Wasserstoffbombe zur Explosion und das war’s….

Ja Pustekuchen. Die Druckwelle die auf der Erde so viel Zerstörung anrichtet gibt es bei einem Planetoiden mangels Atmosphäre nicht. Die Hitze und freigesetzte Energie verdampft einen Teil des Asteroiden und sprengt Teile ab, die den Kurs leicht ändern können. Doch zerstören kann man ihn nur, wenn man ein tiefes Loch bohrt und dort die Bombe zündet. Doch selbst wenn man das geschafft hätte, was hat man damit gewonnen? Der Planetoid wäre in Stücke gesprengt. Die Bahnen sind nicht berechenbar und man hat danach vielleicht nur das Problem verschoben. Viel sinnvoller ist es die Bahn so zu verändern, dass er die Erde verfehlt. (mehr …)

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Amargeddon

Ein beliebtes Thema von Spielfilmen ist der Einschlag eines Planetoiden auf der Erde. Das Gefahrenpotiential ist bis heute noch nicht sicher geklärt. Man hat wahrscheinlich viele der größeren Brocken entdeckt welche die Erdbahn kreuzen, aber noch lange nicht alle kleine. Man teilt Asteroiden welche die Bahn der Erde kreuzen und damit auf ihr einschlagen können in verschiedene Klassen ein. Die wichtigste Klasse ist die der Aten Asteroiden (so benannt nach dem ersten entdeckten Mitglied). Diese wächst sehr rasch. 1999 kannte man 90 Asteroiden, 2006 waren es schon 316. Ein gewisses Risiko geht auch von den Apollo Asteroiden aus. Die Bahn dieser Asteroiden berühren die Erdbahn. Auch diese Gruppe hat schnell immer mehr Mitglieder Auch hier vergrößerte sich die Zahl rapide von 415 auf 2162 von 1999 bis 2006. Insgesamt wurden am 2.3.2007 837 Objekte als potentiell gefährlich eingestuft.

Die Ursache dafür ist dass es nun spezialisierte Suchprogramme gibt. Automatisch gesteuerte Teleskope mit Weitwinkelkameras und großen CCD Arrrays als Detektoren suchen den Himmel ab und vergleichen Aufnahmen nach sich bewegenden Objekten. LINEAR, das bekannteste Projekt hat mit einem 1 m Spiegelteleskop in 10 Jahren 211.849 Objekte, darunter 1622 Erdbahnkreuzer entdeckt. Ein neues Suchprogramm mit vier Teleskopen der 2.5 m Klasse wird wahrscheinlich die Zahl explodieren lassen.

Was passiert wenn ein Körper auf der Erde einschlägt? Nun im Prinzip immer das gleiche, die Auswirkungen hängen aber von der Größe ab. (mehr …)

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New Horizons hat Jupiter passiert

IoNew Horizons hat gestern den nächsten Punkt ihrer Bahn zu Jupiter passiert – 2.26 Millionen km von ihm entfernt, außerhalb der Bahn aller vier großen galileischen Monde. Diese Bahn war nötig, weil Jupiter zwar die Sonde beschleunigen sollte (trotz dieser Entfernung um 3.83 km/s) und damit die Reisezeit zu Pluto, dem eigentlichen Ziel der Sonde um 3 Jahre verkürzen sollte, aber die Bahn nicht nennenswert beeinflussen dürfte. (Siehe Grafik weiter unten). Wenn man eine Sonde zu einem Planeten sendet, dann verbiegt er die Bahn, er krümmt sie. Im Extremfall kann Jupiter z.B. eine Bahn so krümmen, dass die Sonde danach in die Sonne rast – ein Manöver das schon einmal für eine Sonnensonde überlegt wurde). Da Pluto steht aber 2007 so ungünstig hinter Jupiter, dass man die Bahn nicht wesentlich krümmen konnte. Wäre die Sonde erst dieses Jahr gestartet (diese Möglichkeit bestand auch), so hätte sie sogar Jupiter gar nicht passieren können, da sie sonst nicht zu Pluto gelangt. In den letzten Jahren stand Jupiter deutlich günstiger so dass man sich ihm besser nähern konnte und dabei sogar die Reisezeit noch weiter verkürzen (bis auf 7 Jahre zu Pluto anstatt 9.5 wie bei New Horizons).

Aufgrund der Entfernung gibt es nur mäßig aufgelöste Bilder der galileischen Monde (Jupiter ist so groß, dass er schon vor ein paar Wochen das Blickfeld von LORRI, der hochauflösenden Kamera ausfüllte). Veröffentlicht wurden bislang wenige Bilder mit großer Zeitverzögerung. Das Bild links ist eines von Io, aus der nächsten Distanz gemacht. Es zeigt zum einen Io mit den Vulkancalderen (die dunklen Punkte im Bild) und daneben Io in einer überbelichteten Aufnahme, bei der man die Wolke eines Ausbruchs deutlich erkennen kann. Damit man einen Eindruck von der Empfindlichkeit der Kamera hat: Die normale Io Aufnahme hat eine Belichtungszeit von 1/300 sec. Und dies bei einem Objekt das 25 mal weniger Licht abgibt (durch die größere Entfernung von der Erde) als der Mond. Auf der Erde würde das also einer Belichtungszeit von 1/8000 Sekunde entsprechen – Wenn ihre Digicam nun 1/100 Sekunde belichtet liegt dies nicht nur an den verbesserten Detektoren and Bord von New Horizons, sondern eher, dass ein Pixel etwa 12 x 12 µm groß ist, während es bei ihrer Digicam eben 2-3 µm sind – 4-6 mal kleiner = 16-36 mal weniger Licht (nun wissen sie warum sich der Autor zu seinem Geburtstag Anfang Februar eine 3 MP Kamera gekauft hat und keine 6 MP)… (mehr …)

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