Eine Mission zu Eris? – Teil 1

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Gestern bekam ich folgende Mail:

Hallo Herr Leitenberger,

eine Frage, die mich schon seit dem Vorbeiflug von New Horizons an Pluto beschäftigt, ist eine Mission zu Eris. Immerhin der Zwergplanet, der hinsichtlich Größe und Masse Pluto gleichsteht. Zudem ein neuer Horizont. Ich habe nun einen Artikel zum Projekt Lyra gefunden (https://danielmarin.naukas.com/2022/01/18/proyecto-lyra-2-0-una-sonda-para-visitar-%ca%bboumuamua-en-2050/), bei dem es darum geht, dem Asteroiden Oumuamua 2028 mit dem SLS eine Sonde hinterher zu schicken. (mehr …)

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Supercomputer immer größer und langsamer

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Auf meinen heutigen Blog kam ich durch einen Artikel in der Computerzeitschrift ct’ (26/2021, S- 134) in der das Deutsche Klimarechenzentrum anlässlich der Nobelpreisverleihung an Klaus Hasselmann gewürdigt wird und in der auch die Simulationen dort und Computerausstattung gewürdigt wird.

Fangen wir mal an mit einer Definition: Was ist ein Supercomputer? Heute hat man es leicht. Es gibt seit rund zwei Jahrzehnten die TOP 500 Liste, die vierteljährlich aktualisiert wird und welche die 500 schnellsten Rechner weltweit enthält. Man könnte es sich auch einfach machen und einfach sagen: ein Supercomputer ist einer der schnellsten Computer, die es derzeit gibt. (mehr …)

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Eine überflüssige Schiffsklasse

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Seit ich letztes Jahr das Buch über die Bismarck gelesen habe, beschäftige ich mich etwas mehr mit Kriegsschiffen und da kam ich irgendwann auf diesen Titel, denn tatsächlich erscheint mir nach dem Ersten Weltkrieg eine Schiffsklasse als Überflüssig, die der Kreuzer.

Um das zu begründen, muss ich etwas weiter in die Geschichte zurückgehen, nämlich vom Übergang der Linienschiffe zu den „Dreadnoughts“, so benannt nach der HMS Dreadnought, dem ersten modernen Schlachtschiff. Als modern galt bei der HMS Dreadnought vor allem die Einführung des einheitlichen Kalibers von 30,5 und 7,6 cm. Vorherige Linienschiffe hatten typischerweise mehr verschiedene Kaliber, z. B. Bei der Klasse vorher 30,5 cm, 15,2 cm, 7,6 cm und 4,6 cm. Interessanterweise hatten die letzten Schlachtschiffe durch die Einführung der Mittelartillerie und Flugabwehrkanonen wieder genau die Mischung von verschiedenen Kalibern wie vor der Dreadnought. (mehr …)

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Mit der Schleuder in den Weltraum?

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Auf das Thema wurde ich schon vor Jahren angesprochen, als mich eine Studentin interviewt hat, die sich mit der Atommüllentsorgung im Weltall beschäftigt hat. Schon damals tauchte die Firma Spinlaunch, auf die mit einer Zentrifuge Raketen beschleunigen will.

Das Prinzip dahinter ist relativ einfach. Eine Zentrifuge oder Schleuder beschleunigt die eigentliche Nutzlast sehr stark, indem sie sehr schnell rotiert, denn die Geschwindigkeit ergibt sich ja dadurch das man die in einer bestimmten Zeit zurückgelegte Strecke durch die Zeit dividiert. Wenn die Zentrifuge also nicht enorm groß sein soll, muss sie sehr schnell rotieren, da jede Umdrehung ein Stück Weg addiert. Selbst in einer niedrigen Erdumlaufbahn hat ein Raumschiff noch eine Geschwindigkeit von 7,8 km/s und das bei dem Durchmesser der Erde als „Zentrifuge“. (mehr …)

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Eine kurze Geschichte der Astronomie im Weltraum

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Nun ist das James Webb Teleskop ja schon auf dem halben Weg in den L2-Lagrangepunkt und ich greife das mal auf, um die Geschichte der Astronomie mit Satelliten Revue passieren zu lassen. Die erdgebundene Astronomie hat zwei große Einschränkungen. Die kleinere Begrenzung ist die begrenzte Auflösung, verursachte dadurch das die Atmosphäre über uns niemals vollständig ruhig ist. Es gibt immer wieder kleine Zonen mit unterschiedlichen Temperaturen und damit Dichten, die das Licht unterschiedlich passieren lassen. Lichtstrahlen nehmen durch unterschiedlich dichte Medien verschiedene Wege und im Teleskop „tanzt“ ein Stern dann leicht um die wahre Position. Wenn dies sehr stark ist kann man es auch mit bloßen Auge als Blinken der Sterne erkennen. Bei den meisten Orten liegt die als „Seeing“ definierte maximale nutzbare Auflösung bei 1 Bogensekunde, Orte mit weniger als 0,5 Bogensekunden sind selten und die besten erreichen rund 0,3 Bogensekunden. Mittlerweile kann man das Problem technisch angehen, indem man die Spiegel mechanisch so verformt, dass die Störung kompensiert wird. Dazu nimmt ein Teleskop einen natürlichen oder künstlichen Stern (Laserstrahl) auf und misst dessen scheinbare Bewegung. Das ist das Grundprinzip der adaptiven Optik. (mehr …)

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