Glückwunsch SpaceX!

So so ich soll also SpaceX Glückwünsche übermitteln? Äh Leute, das ist ein Blog, so eine Mischung zwischen Kommentarspalte einer Zeitung und Leserbriefseite. Findet ihr da auch Glückwünsche an Merkel zu ihrer Politik? Wer einmal die Blogsuchfunktion bemüht, wird feststellen es gab unter 1766 veröffentlichten Blogs keinen einzigen mit einem Glückwunsch zu einem Raumfahrtprojekt. Nicht mal zu denen, mit denen ich mich wegen meiner Bücher intensiv auseinandergesetzt habe. Ich habe mal beim Schwimmen drüber nachgedacht. Vielleicht sollte man wirklich manchen Leuten gratulieren. Vielleicht denen vom, JPL, die die Voyagers gebaut haben, die nun, 35 Jahre nach dem Start noch arbeiten. Also vielleicht gibt es im August einen weiteren Glückwunsch-Blog. (mehr …)

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Wie mache subjektive Vergleiche

tp1024 Vergleich bringt mich auf ein Thema, das mir immer wieder unterkommt. Schaut man sich mal bei Kommentaren um oder in Raumfahrt-Foren, dann taucht immer der Vergleich auf. Wenn ich keine Argumente habe, dann ziehe ich einen Vergleich heran. Also ich vergleiche Projekt/FirmaX mit Projekt/FirmaY. Es gibt zwei Dinge die mir dann immer auffallen. Das eine ist, das ich sags mal (und das meine ich nicht gemünzt auf die Personen die die Vergleiche machen, sondern auf den Ort von dem ich es kenne), das „Kindergartenverhalten“. Also wenn man bei kleinen Kindern schimpft wenn sie was angestellt haben, dann kommt meistens die Antwort: „Aber Fritzle hat doch genau das gleiche gemacht“. Also die Versäumnisse bei einem Projekt das einem am Herzen liegt, werden damit begründet dass es andere Projekte gab, bei denen die Versäumnisse noch größer waren, also es teurer, dauerte länger, oder nicht das rauskam was man sich erhoffte. (mehr …)

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Neues von der Bücherfront

Da Arne mal nachgefragt hat und ich gerade auch sonst nichts habe, dass ich so bringen könnte, mal ein Nachtrag von der Bücherfront. Also wie läuft es da und was ist in Mache.

Derzeit ist das Manuskript von „Curiosity und Phobos Grunt – Die neuesten Marssonden“ bim ersten Korrekturleser. Ich bin skeptisch, ob es noch zur Landung (also Mitte August) erscheinen wird, aber vielleicht kurz danach. Das Buch ist nicht ganz so wie die letzten auf Raumfahrtfans ausgelegt, also ich erkläre mehr und gehe nicht ganz so sehr ins Detail. Zusätzlich gibt es noch Einschübe wie die Experimente funktionieren, da diese auch einen guten Teil des Buches ausmachen, weil sie ja die eigentliche Nutzlast sind. Es ist ein Buch über die beiden Raumsonden mit der Beschreibung ihres Aufbaus, Experiment, Entwicklungsgeschichte und geplanten Missionen. Kapitel gibt es aber auch über die Vergangenheit der Marsforschung von der Erfindung des Teleskops bis zu den letzten Raumsonden, die Klimageschichte des Mars, weil die Suche nach Leben (fossil oder vorhanden) ja immer wieder gepusht wird und Phobos. Dazu gibt es ein Abkürzungsverzeichnis, wie von mir gewohnt mit Erklärung. Derzeitiger Umfang: 258 Seiten, es fehlen aber noch alle Abbildungen, sodass es im Endstadium sicher an die 300 Seiten kommen wird. (mehr …)

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Sind Vorbeiflugmissionen außer der Mode?

Nun ist ja mit JUICE wieder eine Mission zu Jupiter geplant – die erste seit Galileo welche sich auf die vier großen Monde konzentriert (JUNO soll ja vor allem die Plasmaumgebung erforschen). JUICE könnte man fast als „Galileo 2“ ansehen – sie wird auch drei der Monde mehrmals nahe passieren, Ganymed sogar umkreisen. Io wird nicht passiert werden, doch der war in der Primärmission von Galileo auch nicht vorgesehen und wurde nur beim Einschwenken in den Orbit passiert.

Die Frage die ich heute untersuchen will ist die – bringen Missionen die Himmelskörper (dazu zählen auch die Monde eines Riesenplaneten) nur im Vorbeiflug passieren uns genügend Wissenschaft, oder sollten wir unser Geld lieber in Orbiter oder Landesonden stecken. Außen vor möchte ich lassen, dass wir viele Orbiter- und Landemissionen heute technisch nicht durchführen können. Aber wir könnten ja anstatt einen Orbiter um Europa zu bauen (eine projektierte Mission) einen um Phobos oder die Venus. (mehr …)

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