Deutschland, der Weltraumzwerg

Der erste Schritt in den Weltraum ist immer noch eine eigene Trägerrakete, und von einer Weltraummacht spricht man wenn ein Land mit einer eigenen Trägerrakete den Orbit erreicht. Ein zweiter Club der größer ist ist der der Nationen die eigene Satelliten bauen und von anderen Starten lassen. Früher exklusiver, aber inzwischen genauso groß ist. ist der der Astronuten. Noch wirklich exklusiv ist der Club der Nationen die Astronauten selbst in den Orbit bringen können.

Bald wird Nordkorea wieder einen Startversuch unternehmen. (Geplant für den 12-16.4) Es gab ja schon einige. Und wie immer wie auch beim Iran vor einigen Jahren gibt es die Drohungen seitens der USA und die Angst, weil natürlich jede Trägerrakete auch militärisch nutzbar ist. (mehr …)

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Ionenantriebe als Apogäumsantrieb

Ich habe mich ja schon mehrfach mit Ionenantrieben beschäftigt. Wenn es um den Transfer in den GEO geht, dann habe ich mich immer für den vollen Weg, also vom LEO und in den GEO ausgesprochen. Nun scheint es so zu sein, dass die ersten Satelliten gebaut werden die Ionenantriebe als Ersatz für einen Apogäumsmotor einsetzen. Zeit sich mal damit zu beschäftigen. Zuerst einmal: warum habe ich mich bisher damit nicht beschäftigt. Die Antwort ist relativ einfach: Bei einem Ionenantrieb ist der Treibstoffverbrauch vernachlässigbar gering. Stattdessen werden größere Solarzellen benötigt und auch Triebwerke. Dieses Zusatzgewicht ist immer gegeben, egal ob man nun die halbe Stecke zurücklegt oder die ganze. Dagegen sinkt ja die Nutzlast schon auf ein Drittel ab, wenn man vom LEO in den GTO geht. Der Vorteil der Gewichtseinsparung ist also kleiner. (mehr …)

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Peter Langer: Die Antwort

Weils etwas länger wird, hier die Antwort auf den letzten Kommentar von Peter Langer als Blog, auch weils vielleicht noch andere interessiert.

„Peter Langer regt sich über Produkte auf die fettreich oder zuckerreich sind, und meint die gehören verboten oder gebrandmarkt. “

Verbote von Produkten habe ich nie gefordert.
Wenn eine klare Kennzeichnung „brandmarken“ ist, dann ja.

Die klare Kennzeichnung gibt es heute ja schon in Form von vorgeschriebenem Zutatenverzeichnis, wo man leicht erkennen kann, das Nutella vorwiegend aus Zucker und Öl besteht (zu meiner Überraschung als ich bei ALDI mal die „Nutoka“ mit Nutella vergleichen habe sogar 5% mehr Zucker als die ALDI Hausmarke) und inzwischen auch die Nährwertkennzeichnung. Ich wünsche mir eher, dass dies verpflichtend für alle Lebensmittel ist, denn da kann ich sofort die Absolutwerte für Energie, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett erkennen. Das ermöglicht mir mir ein Urteil zu bilden. (mehr …)

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Die Fettsteuer

Ein anderer Vorschlag des „so called“ Verbraucherschützers Thilo Bohde bei der Diskussion von Maischberger ist die Fettsteuer gewesen. Ich denke da sind bestimmt viele dafür. Das ist doch so einfach: wir haben zu viele fette Leute, also besteuern wir das Fett und die Gesundheitsprobleme hören auf.

In der beschränkten Sichtweise derer, die direkte Zusammenhänge sehen wie „fettreiche Nahrungsmittel essen = dick werden“ oder „zuckerreiche Nahrungsmittel essen = Diabetes bekommen“  ist das ja auch logisch und so macht eine Steuer Sinn. Doch sie ahnen es schon: wer sich wirklich auskennt und nicht nur seine Zeit in Fernsehsendungen verbringt, der sieht das anders. (mehr …)

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Der unmündige Verbraucher

Peter Lange hat mich auf die Idee meines heutigen Blogs gebracht. Das Lebensmittelrecht geht ja von dem „mündigen“ Verbraucher aus, also von einem informierten Verbraucher. Wir haben ja heute die Tendenz, dass jeder für unmündig erklärt wird, aber egal ob es einigen gefällt oder nicht: so sind alle unsere Gesetze gestrickt. Niemand kann sich bei anderen Dingen damit herausreden, dass er etwas nicht kenne oder dass er nicht nachgedacht hat, wenn er dagegen verstößt. Also mal ein paar Beispiele aus anderen Gebieten: Wenn jemand ein Fahrrad am Wegrand sieht und das steht da längere Zeit rum, kann er es auch nicht mitnehmen, nur weil er meint das ist herrenlos. Genauso gibt einem die Vorfahrt auch nicht das Recht bei einer Kreuzung ohne auf die kreuzende Straße zu achten einfach durchzubrettern. (mehr …)

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