Angewandte Chemie

So heute die Auflösung auf die Frage beim letzten Blog. Walther Nernst bekanntester Beitrag zur Chemie war die Entdeckung des dritten Hauptsatzes der Thermodynamik für den er 1920 den Nobelpreis erhielt. Was erwartet man von einem Chemiker der sich mit Thermodynamik beschäftigt, wenn er sich auf ein Landgut zurückzieht und dann Viehzucht betreibt? Er wurde gefragt was er denn züchten wollte, lehnte aber die gängigen Vorschläge wie Pferde, Rinder ohne Schweine ab: „Ich verschwende doch nicht mein Futter zur Heizung der Umgebung! Ich züchte isotherm“ sagte er und zog Karpfen auf.

Eine kluge Wahl. Es zeigt wie Chemiker ihr Wissen nutzbringend anwenden. Fische benötigen als wechselwarme Tiere viel weniger Futter als Vögel oder Säugetiere. Bei uns Menschen ist es so, dass bei wenig Bewegung ungefähr drei Viertel der Nahrung nur benötigt wird um unseren Körper auf 37 Grad Celsius zu heizen. So kann man viel Futter einsparen. Es geht noch weiter Karpfen sind Pflanzenfresser und kommen wenn die Dichte nicht zu hoch ist in Teichen ohne Zufütterung zurecht (damals gab es noch keine Massentierhaltung wie heute, vor allem nicht in Ostpreußen wo es genügend Land gab). Also wenig Futtereinsatz – viel Fleisch. (mehr …)

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Nahrungsvorlieben

Hallöchen. Ich bin zurück aus dem Allgäu. Meine Arbeiten konnte ich alle erledigen, aber die geplanten Ausflüge in die Umgebung fielen ins Wasser, weil es nur an vier von zehn Tagen warm und sonnig war und die brauchte ich für die Außenarbeiten. Zudem lag schon als ich ankam auf den Bergen noch Schnee, etwa bis zur Hälfte der Höhe. Mit dem Besteigen der Alpspitze, des Edelbergs und der Reuter Wanne wurde es also nichts. Die Extreme: am Dienstag gab es morgens Schneegestöber und am Samstag fast 30 Grad – und das innerhalb von vier Tagen….

So konnte ich zwangsweise etwas mehr Fernsehen schauen, weil sonst nichts zu tun war und da bin ich bei den Digitalen Kanälen von ARD und ZDF gelandet. Da gab es auch einen Bericht über die Zucht von Insekten in Thailand/Kambodscha. Dem wurde eine große Zukunft vorhergesagt, da es sehr ökonomisch ist: Insekten sind gute Futterverwerter und brauchen nur wenig Platz. In diesen Ländern ist es auch normal Insekten zu essen. Bei uns eher nicht. Ein Experte meinte zwar dass dies genauso „life-style“ werden würde wie Sushi, doch ich bin da skeptisch. Allerdings mag ich auch schon Sushi nicht …. (mehr …)

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Was ist drin… in Blätterkrokanteiern

Heute als letzter vorgeschriebener, Füller ein neu von mir verfasster Artikel, der „Was ist drin“ Rubrik. Morgen oder übermorgen gibt es dann wieder frische Kost, wenn ich vom Allgäu zurück bin.

Bei dem heutigen Artikel handelt es sich um eine typische Saisonleckerei: Schokoladeneier im inneren gefüllt mit Blätterkrokant. Das gibt es typischerweise zu Ostern und Weihnachten, dann meistens zum an den Baum hängen. Betitelt ist es als „Blätterkrokant umhüllt von feiner Vollmilchschokolade„. Auf der Rückseite findet man dann die Umschreibung „Vollmilchschokolade gefüllt mit gemahlenen Nüssen in karamellisiertem Zucker (75%). Dies ist eigentliche Verkehrsbezeichnung, die den Verbraucher über die Natur ds Produktes aufklären soll. Wie immer stehen wörtliche Angaben von der Packung in dunkelblau. (mehr …)

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Die Sache mit dem EELV

Praktisch ejde Woche kommt in einem der Raumfahrt Newpsortale etwas über das EELV. EELV? Damit wir alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind, eine kleine Einführung in die Geschichte des EELV. Mitte der neunziger Jahre initiierte das US-Verteidigungsministerium EELV als Programm. Zum einen wollte es die Kosten für ihre Trägerraketen senken, zum anderen sollte die teure Titan ausgemustert werden. Als Nebeneffekt sollten die US-Träger wieder wettbewerbsfähig werden, nachdem Sie nach der Wiederaufnahme der Produktion nach dem Verlust der Challenger nicht wieder an ihre frühere Marktposition anknüpfen konnten. (mehr …)

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China rules!

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den SpaceX Aussteiger Leon Kums? Seit er SpaceX verlasen hat und sich bemüht, Aufklärung zu betreiben ist sein Leben erheblich komplizierter geworden. Die letzten Mails, die mir Leon Kums zuschicken konnte, bevor er plötzlich nicht mehr erreichbar war, enthielten noch brisanteres Material als die ersteren. Aber ich lasse Ihn wie immer am besten selbst zu Wort kommen: (mehr …)

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