Jupiterforschung on the Fly

Jupiter nimmt eine Sonderstellung im Planetensystem ein. Er ist der Planet, der am stärksten eine Raumsonde beschleunigen kann, er ist aber trotzdem von allen Riesenplaneten noch am einfachsten zu erreichen. Wünschenswert wäre zwar aus energetischen Gründen, dass er noch näher an der Erde wäre. Nur für uns wäre, das wohl nicht so wünschenswert.

Jupiter ist eine Art Sprungbrett im Sonnensystem. Bedingt durch seine Masse kann er eine Raumsonde stark beschleunigen, sodass sie das Sonnensystem verlassen kann oder einen Zielplaneten viel schneller erreicht. Alternativ kann er die Bahn um 90 Grad umlenken, sodass die Sonde nun die Pole der Sonne überfliegt oder den sonnenfernsten Punkt soweit absenken, dass eine Raumsonde in die Sonne stürzt. Würde man diese Manöver ohne Jupiter durchführen, dann bräuchte man erheblich mehr Treibstoff. (mehr …)

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Der Musiktipp: Mike Batt: Ride to Agadir

Der heutige Musiktipp stammt von Mike Batt. Ich muss zugeben es ist das einzige Lied, dass ich von ihm vor diesem Beitrag kannte. Beim Nachschauen fiel mir dann noch Lady of the Dawn ein. Mike Batt hat vor allem viel geschieben, das andere interpretiert haben wie Bright Eyes und Run like the Wind – und die Wetten Dass Titelmeldoide.

Was mir besonders gefällt sind die orchestralen Teile des Lieds. Wie ich der Wikipedia entnehme arbeitet er viel mit dem  Royal Philharmonic Orchestra zusammen. Vielleicht sollte ich mir doch mal eine Platte von ihm besorgen…. (mehr …)

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Eine Nation auf dem Weg zum Weltraumzwerg

Nun hat die russische Akademie der Wissenschaften den vorläufigen Untersuchungsbericht über die wahrscheinliche Versagensursache von Phobos-Grunt veröffentlicht. Es sollen importierte Elektronikbauteile aus Asien gewesen sein, die nicht weltraumqualifiziert waren. Ja, viel peinlicher geht es nicht mehr. Aber vorher waren doch schon die echten Schuldigen bestimmt: Medwedew sprach davon die schuldigen zu bestrafen, was darauf hinausläuft, als hätte jemand bewusst die Mission sabotiert. Das ist natürlich auch voll logisch bei einer rein wissenschaftlichen Mission. Oder Popojewitsch von der russischen Akademie der Wissenschaften der gleich wusste, dass die USA durch Radarstationen die Elektronik der Sonde gestört hatten. Zuerst von Alaska aus, und nachdem selbst Laien anmerkten, dass man bei der Flugbahn  von Alaska aus die Sonde gar nicht stören konnte, weil die ersten beiden Flüge nicht Alaska streifen, war es dann ein NASA-Radar auf den Marschallinseln. Selbst wenn – das Radar wird auch sonst nicht abgestellt, wenn Satelliten es überfliegen. Warum fallen dann andere Satelliten nicht aus? (mehr …)

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Pixelmannia

Zum wiederholten Male (ich hatte mich schon mal damit beschäftigt) heute mal wieder mein Hauptaugenmerk auf Digitalkameras, genauer gesagt ihre CCD/CMOS-Sensoren. Die Problematik ist recht einfach erklärt: Seit es die Sensoren gibt, packt man immer mehr Pixel drauf, auch wenn das nun seit zwei Jahren anscheinend zum Stillstand gekommen ist. Analog, wie der Computer über immer mehr Speicher verfügen muss, hat eine Digitalkamera immer mehr Pixel.

Doch anders, als bei einem RAM-Baustein, kommt es nicht nur darauf an, eine Ladung zu speichern, sondern in endlicher Zeit möglichst viele Photonen, die dann Elektronen aus dem Halbleitermaterial herausschlagen. Je mehr Pixel drauf sind, desto kleiner ist die Fläche jedes Pixels, desto weniger Photonen fallen pro Zeiteinheit drauf und desto weniger Elektronen werden herausgeschlagen. Die Folgen sind drastisch: (mehr …)

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