Kaffeesatzlesen mit SpaceX

Hallo. Lange hat es gedauert und ich habe endlich einen Gastartikel zum Thema SpaceX bekommen. Noch nicht der erwartete „Pro SpaceX“ Artikel, aber immerhin ein interessanter Ansatz: kann man die Starts von SpaceX mathematisch modellieren? Beim durchlesen fiel mir so vieles ein, das ich morgen auch zu dem Thema was schreiben werde. Ich hoffe auch mal der Artikel macht anderes Gastautoren Mut und es kommt endlich der so lange erwartete Pro-SpaceX Artikel. Doch nun zum Artikel von Bynaus:


Die amerikanische Firma SpaceX ist ja ein beliebtes Thema auf dieser Seite, nicht zuletzt weil Bernd die Firma und ihren Chief Technology Officer eher kritisch sieht. Elon Musk ist nicht nur ein grandioser Visionär und – zumindest bisher – sehr erfolgreich darin, seine Visionen zu Geld zu machen: er redet auch gern und häufig über seine kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Pläne. Wir werden so-und-so-viele Raketen starten, wir werden diese-und-jene Technologie entwickeln, wir werden eine Stadt auf dem Mars bauen und die Menschheit zu einer multi-planetaren Spezies machen. Dass diese Pläne manchmal mit der Realität kollidieren, ist unbestritten – unbestritten ist aber auch, dass die Firma, im Gegensatz zu unzähligen anderen, durchaus auch Resultate und Erfolge aufzuweisen hat. Man muss nur 10 Jahre zurück schauen, um das zu sehen: damals, als SpaceX noch keine einzige Rakete gestartet hatte, flog SpaceShipOne bereits – und auf dessen kommerzielle Version warten wir noch immer, während SpaceX unterdessen bereits drei Mal eine Dragon zur ISS und zurück geschickt hat. (mehr …)

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Man traut ja alles dem Militär zu …

… nicht zu unrecht. Denken wir an die kuriosen Erfindungen und Projekte in die man auf der ganzen Welt Unsummen verpulvert hat. Die USA haben mindestens drei Versuche gestartet, sich gegen anfliegende Raketen zu schützen und dafür mindestens 125 Milliarden Dollar ausgegeben. Ein Versuch führte sogar zu Stationierung – bis Farmer das verboten. Die waren von der Idee Atomraketen mit anderen Atomraketen abzuschießen irgendwie nicht so begeistert.

Im Irak hat man riesige Kanonen entwickelt, aber auch funktionierende Erfindungen sind äußerst skurril. Da ist der Marschflugkörper, erfunden als „V1“ von den deutschen im zweiten Weltkrieg – das skurrile ist es eine billige Waffe (ein konventioneller Sprengkopf) mit einem teuren Transportvehikel zu kombinieren. Ähnliches gilt den GPS-gelenkten Granaten, wobei hier die Zusatzkosten noch vertretbar sind. Auch Flugzeuge die nur noch vom Computer stabil geflogen werden können, weil sie sonst sofort abschmieren würden zähle ich dazu. (mehr …)

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Die Tücken des deutschen Rechts

Das deutsche Recht ist schon sehr komisch. Da kam am Freitag in einer Sendung ein Fall, den man zuerst für einen Schildbürgerstreich hält. Eine Frau will ihr Haus verkaufen, weil sie altersbedingt nicht mehr die Treppen rauf kommt. Der Immobilienmakler möchte einen Flurplan, Also geht sie zur Behörde. Die fragen aber nur nach der Baugenehmigung. Die hat sie nicht. Wie sich später herausstellt, hat das im Jahr 1944 gebaute Haus keine Baugenehmigung. Das soll während des Krieges öfters vorgekommen sein, eventuell hatten da die Behörden bei Bombenangriffe größere Probleme als die heutigen Behörden. (mehr …)

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45 Jahre Mondlandung – Liebesglück im Internet – Bio vs. Billigfleisch

Weil ich nicht so viel neues zu schreiben habe und auch nicht zu viele Satiren verfassen möchte (da fallen mir dauernd neue ein…) heute mal wieder ein kleiner Blog der sich um Sachen dreht die so gestern zutragen,

Das erste ist das Jubiläum 45 Jahre erste Mondlandung. Es ist bei uns in Deutschland kaum gewürdigt worden, obwohl und vielleicht gerade weil Weltraumdokumentationen sich in den letzten Jahren inflationär vermehrt haben. Ich kann mich nicht erinnern, das es so viele in den Achtzigern und frühen Neunzigern gab. Da gab es nur Spacenight. Ich glaube mit dem Spielfilm „Apollo 13“ und seinem enormen kommerziellen Erfolg gab es so eine Wende. Da wurde (vor allem den US-Sendern, aber auch den Deutschen) klar, dass Raumfahrt, vor allem bemannte Raumfahrt die Leute interessiert. Vielleicht muss auch einfach mal eine Generation vergehen bis ein Thema wieder interessant ist. (mehr …)

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Erste Erfahrungen mit Createspace

Vor einiger Zeit hat mir jemand im Blog den Hinweis gegeben bei Createspace zu veröffentlichen. Createspace ist ein Subunternehmen von Amazon. Amazon will nachdem sie schon mit Kindle Direct Print eine eigene Plattform für E-Books haben nun auch normale gedruckte Bücher selbst veröffentlichen.

Warum sollte man als Autor dort veröffentlichen? Nun das offensichtlichste Argument ist die Verdienstspanne. Sie ist deutlich höher als BOD. Daneben kostet jedes Format gleich viel, auch DIN-A4 bzw., das US-Gegenstück Letter. Das leitet mich hinüber zum ersten Kritikpunkt.

Noch ist die Plattform auf die USA ausgerichtet. Das spürt man an allen Ecken und Enden. Es geht los bei den angebotenen Formaten, die eben „Letter“ beinhalten aber kein A-4. Während ich das noch als kleines Hindernis ansehe, geht es aber weiter wenn man dann ein Buchprojekt anlegt. Ich wollte als erstes eine aktualisierte Ausgabe meiner Europäischen Trägerraketen 1 und 2 veröffentlichen. Es beinhaltet die aktuelle Ausgabe des Bandes 1 (gerade erst auch bei BOD erschienen) mit dem neuen OTRAG Kapitel, Band 2 mit einer aktualsiierten Sektion über die Ariane 5 ME, Ariane 6 und den Inhalt des Vega Buches. Da nun auch große Format möglich sind auf 540 Seiten in Letter untergebracht anstatt 800 im BOD Format 17 x 22. (mehr …)

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