Wieder mal: man kann sich nicht auf die NASA verlassen

Bei der Vorstellung des NASA Budgets für 2014 gab es einen Skandal. Die NASA will Sofia einstellen. Nun ist klar, dass das Budget der NASA für Jahre nicht steigt, so bekommt sie das gleiche Geld wie letztes Jahr. Bei steigender Inflation sinkt es also inflationsbereinigt. Es muss also gespart werden. Nun was würden sie machen, wenn sie sparen müssten? Ich würde mir nichts neues leisten, vor allem nichts teures, aber vielleicht nicht mein Auto einmotten, das ich schon bezahlt habe und das nur Unterhaltskosten erfordert.

Die NASA macht das Gegenteil. Sie leistet sich eine Schwerlastrakete, muss dieses Jahr mehr für ISS Transporte bezahlen, weil nun endlich die CRS-Flüge durchgeführt werden. Sie leistet sich den Luxus neben einem eigenen Mannschaftsvehikel (Orion oder MPCV, je nachdem wie man es nennen will) noch die Entwicklung von drei weiteren zu finanzieren. Damit man sich solche Dinge und noch viel Unnötigere wie das Einfangen eines Asteroiden leisten kann, muss man dann an andere Stelle sparen. Getroffen hat der Sparfimmel Sofia. Sofia ist eine umgebaute Boeing 747 („Jumbo Jet“), die ein 2,50 m Teleskop im Rumpf hat. In der Stratosphäre kann das Teleskop bessere Aufnahmen machen als am Boden (drei Viertel der Atmosphäre liegen unter ihr) und das Teleskop kam vom visuellen Bereich bis in das ferne Infrarot beobachten. (mehr …)

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Welche Alternativen gibt es zum NK-33?

Orbital hat nun ja die Antares Rakete im Einsatz und seit einem Jahr haben die die Besorgnis, das die Triebwerke nicht ausreichen. 36 NK-33 (die nun bei Aerojet AJ-26 heißen) haben sie, bei zwei Triebwerken pro Flug reicht das für 18 Flüge. (Manche Quellen sprechen auch von 43 Triebwerken) Zwei entfallen auf Demonstrationsflug und COTS, acht auf CRS, also wären noch acht Einsätze übrig – eigentlich genügend, zumal es keinen anderen Startauftrag für den Träger bisher gibt. Der kann ja noch kommen, denn ich vermute wie SpaceX wird es auch hier einige Aufträge mit nicht so wichtigen Nutzlasten geben um den Träger zu qualifizieren. (Dazu gehört bei NASA/DoD nicht nur die Zuverlässigkeit, die man ja auch mit anderen Flügen beweisen kann, sondern auch die Konformität mit zahlreichen Anforderungen der Regierung die aufwendiger als die normalen Startvorbereitungen sind). (mehr …)

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Billig sein alleine reicht nicht …

… und den Anzug anziehen auch nicht. So hatte Elon Musk einen Auftritt bei einer Air Force Anhörung bei der es um die Kosten für Starts ging. Die werden zur Zeit exklusiv von ULA durchgeführt. ULA entstand 2006 als Gemeinschaftsunternehmen aus Boeing und Lockheed Martin. Damit sind sie ein Monopol und die Startkosten stiegen seitdem an, was natürlich die Air Force nicht freut.

Elon Musk verweist natürlich auf seine günstigen Preise und den schon existierenden NASA Kontrakt: (aus Spaceflight now): (mehr …)

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Ich mach Dich Sexy!

Derzeit geht mir eine Werbung ziemlich auf den Sack, wo ein Glatzkopf (man sollte ihn kennen ich habe ihn auch schon mal im Fernsehen gesehen aber er ist mir trotzdem nicht namentlich bekannt) Werbung für eine Webseite namens „Imakeyousexy.com“ macht. Der Typ versprüht den Charme eines Spießes bei der Bundeswehr und ich kann ihn mir bildlich vorstellen wenn er zu den Leuten die sich dort beteiligen sagt „Was 400 g zugenommen – 200 Liegestützen und fünf Runden um den Platz aber marsch marsch!“… Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser „Personal Drill Instructor“ so Anklang findet, aber es gibt Leute die brauchen so was. Heute (Dienstag) gehe ich Schwimmen und in der ersten Viertel Stunde ist da immer noch ein Aquagymnastikkurs da der vorher begonnen hat. Im Prinzip machen die auch nur Übungen die jemand vormacht. Für mich wäre es nichts, aber der Kurs ist immer gut besucht. (mehr …)

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Das OTRAG Konzept – kann es funktionieren?

Derzeit habe ich so eine gewisse Unlust, größere Dinge zu machen und so fange ich einiges an und darunter eine Neuauflage des Buchs über europäische Trägerraketen (Band 1). Dessen Vertrag läuft Ende Juni aus und ich will dann eine Neuauflage veröffentlichen. Ein neuer Vertrag ist seltsamerweise günstiger, als eine normale Neuauflage mit dem alten Vertrag. Wie immer, versuche ich etwas zu verbessern. Während sich die Änderungen bei den schon existierenden Kapiteln in Grenzen halten und ich vor allem die Sprache etwas verbessere, entfällt das erste Kapitel in der Einführung über Raketen und dafür kommt neu eines über die OTRAG hinzu, das auf der Website basiert. Ein eigenständiges Buch würde sich dafür nicht lohnen und es passt auch irgendwie in den Themenkomplex. (mehr …)

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