Gedanken zum Weltuntergang 1

Ihr wisst ja alle, heute geht die Welt unter – zumindest wenn man den Maya Kalander falsch auslegt. Dabei sind doch die Mayas Spezialisten im Weltuntergang – ihre Kultur ging schon 1000 Jahre vor dem anvisierten Termin um. Keine Angst, jetzt kommt nicht wie in anderen Blogs oder im Fernsehen eine kurze Geschichte der Weltuntergangsprophezeihungen. Mir war nur eine sympathisch. Sylvester II prophezeite als Papst den Weltuntergang für das Jahr 1000, und als er nicht eintrat wusste er auch warum: Er hatte ihn durch seine Gebete abgewendet!

Daran habe ich mir ein Beispiel genommen: Ich habe mich intensiv um einen Kontakt zu dem Schicksal bemüht (als Buchautor mit Leserzahlen die man an den Fingern abzählen kann, habe ich einen wirklich guten Kontakt zum Schicksal) und kann euch verkünden: Die Welt geht nicht unter!!! (mehr …)

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Ein Kommunikationsproblem Teil 2

So, nun geht es weiter mit der Lösung des Kommunikationsproblems, das ich gestern andiskutiert habe.

Zuerst einmal kann man funktechnisch einiges verbessern. Die US-Sonden hatten nur wenige Watt Sendeleistung. Bei einer Lebenszeit von maximal drei Stunden (mit 1 Stunde Abstiegszeit) kann man ohne Problem mit hoher Sendeleistung senden, da die Batterie nicht viel mehr wiegt. Irgendwann wird dann der Sender dann aber auch sehr schwer, doch 100 Watt sollten möglich sein, Das ist immerhin der vierfache Wert von der großen Pioneer-Venus Sonde. Eine weitere Optimierung besteht darin, dass man nicht eine Rundstrahlantenne nimmt, sondern 7 Antennen mit einem je 70 Grad – eine in der Mitte, sechs außen. Das bringt einen weiteren Gewinn um den Faktor 5,6. Zusammen ist dies dann schon der Faktor 13,1 oder 3600 Bit/s. Das ist dann die Datenrate von Venera 11-14. Eine höhere Sendefrequenz als das in Pioneer Venus eingesetzte S-Band bei 2291 MHz ist wahrscheinlich wegen der dichten Atmosphäre nicht möglich. (mehr …)

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Ein Kommunikationsproblem – Teil 1

Heute und morgen will ich mich mal einem Problem widmen, dass verschiedene Lösungen hat die ich mal diskutieren will. Es geht um die Optimierung einer Venusmission. Eine sicher interessante Mission wäre es eine Kapsel zur Venusoberfläche zu schicken und während des Abstiegs Aufnahmen zu machen und zurück zu funken. Dazu erst einmal wie ungefähre Beschreibung der Mission. Heute geht es um das Problem selbst und Morgen um einige Ansätze es zu lösen.

Die Sonde selbst könnte eine einfache Weiterentwicklung der Pionier Venus Mission sein. Sie würde also beim Abstieg atmosphärische Messungen machen und durch einige Bullaugen Aufnahmen. Anders als bei den Venera ist keine Untersuchung auf der Oberfläche geplant, aber ein Gestell verhindert das Umkippen und fungiert als Stoßfänger. (mehr …)

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Spielekritik: Grotesque Tactics

Wie ihr alle wisst bin ich nicht der Spielertyp. Nicht dass ich nicht gerne spiele, aber nur selten kann ein Spiel meine Aufmerksamkeit richtig dauerhaft binden. Das zweite ist, dass die meisten Spiele die es heute gibt alle in Kategorien fallen, die ich nicht gerne speile. Das sind Jump & Run und Ego Shooter sowie alles was mit Echtzeit zu tun hat (ich habe eine Zeitlang auch gerne Kampfsimulationen mit Jagdflugzeugen gespielt wie „Aces over Europe“ oder „Strike Commander“, aber für die meisten bin ich nicht reaktionsschnell genug. Ich mag es rundenbasiert und da was aus dem Bereich Strategie oder Rollenspiele und das ist eine aussterbende Gattung. Früher habe ich viel Panzer General gespielt, dann Steel Panther und was immer noch auf meiner Platte immer wieder reaktiviert wird ist Jagged Alliance samt den vielen Mods die es gibt, einfach weil man es immer wieder spielen kann und es ist niemals gleich. Auch hier hat man beim Nachfolger nach dreizehn! Jahren das ganze in Echtezit umgemodelt – womit für mich klar war das ich es nicht kaufe und nach den Amazon Urteilen ist auch bei anderen so. (mehr …)

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Die Planetenerkundung der nächsten 50 Jahre

Nach dem Jubiläum des ersten geglückten Untersuchung eines Planeten mit einer Raumsonde vor 50 Jahren, nun eine persönliche Prognose für die nächsten 50 Jahre. Man kann das unterschiedlich sehen. Wir haben auf der einen Seite eine enorme Weiterentwicklung der instrumentellen Möglichkeiten. Der Laie sieht dies an der Qualität der Bilder wenn er heutige Aufnahmen mit denen von Mariner 5 vergleicht. Ähnliches kann auch von andere Instrumenten sagen. Infrarotspektrometer sind nicht nur empfindlicher geworden. Es ist heute auch möglich Bilder in einem einzigen Spektralbereich anzufertigen und so z.B. die Konzentration eines Spurengases in der Atmosphäre global abzubilden. Dies kann man beliebig fortsetzen. Magnetometer können dreidimensionale Ansichten der Magnetosphäre anfertigen Staubdetektoren ermitteln heute nicht mehr nur Energie und Masse eines Staubteilchen sondern dessen chemische Zusammensetzung. (mehr …)

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