Die „Bild“ Zeitung
Gibt es eine Zeitung mit einem schlechteren Leumund als die Bildzeitung? Schon als ich jung war galt sie als ein Revolverblatt. Es kursierten Geschichten von Personen die sie in den…
Gibt es eine Zeitung mit einem schlechteren Leumund als die Bildzeitung? Schon als ich jung war galt sie als ein Revolverblatt. Es kursierten Geschichten von Personen die sie in den…
Beim Recherchieren für das Buch über die Ariane + Vega bin ich über Pläne für eine Ariane 6 gestolpert. Nicht zum ersten Mal, das fiel mir schon vor einem Jahr auf. Nur habe ich es damals als eine der vielen Wunschprojekte der Raumfahrtindustrie abgetan, die immer wieder Vorschläge macht, die nicht unbedingt dann auch umgesetzt werden müssen. Wie ich aber dann den Nachrichten entnommen habe soll Sarkozy Merkel tatsächlich zu einem Ja zur Ariane 5 bekommen haben und damit zu einer Vorlage beim nächsten ESA Ministerratstreffen. 500 Millionen Euro bekommt die CNES dafür.
Bevor sie jubeln: Die Ariane 6 ist eine Rakete die nicht mehr kann als die Ariane 5. Es gibt mehrere Vorschläge, alle mit einer kryogenen Oberstufe und mehreren kleinen Feststoffboostern, aber unterschiedlichen Zentralstufen (fest, LOX/LH2, LOX/LNG). Nutzlast: 3000-8000 kg.
Da frage ich mich natürlich zweierlei Dinge: Erstens warum soll 2011 der Ausbau der Ariane 5 auf 11,2 t Doppelstartkapazität beschlossen werden und gleichzeitig die Neuentwicklung einer Rakete mit der halben Einzelstartkapazität? Und: Warum ist die ESA die einzige Nation deren Raketen kleiner werden? (mehr …)
Die Sonne ist nicht nur Lebensquell, sondern auch der einzige Sterne den wir aus der Nähe ansehen können. Allerdings gibt es einen Haken: Wir sehen sie immer nur von einer Position, nämlich der Erde aus. Auf der Sonne gibt es auch so etwas wie ein Wetter: Es bilden sich Flares, Sonnenstürme und Prototuberanzen. Wir beobachten dies von der Erde aus und mit Satelliten. Aber bislang nur von der Ekliptik aus. Die polaren Regionen bleiben uns verborgen und die Entstehungsgeschichte mancher Erscheinung auch bis sie durch die Rotation der Sonne (etwa 27 Tage am Äquator) für uns sichtbar ist.
Genauso wie man auf der Erde für die Wettervorsage und das Verständnis nicht nur einen geostationären Satelliten, sondern mehrere benötigt, ergänz von den Pol umlaufenden Satelliten sollte dies auch für die Sonne gelten. Die folgende von mir vorgeschlagene Mission soll dies umsetzen und damit so etwas wie die Fortsetzung von Stereo sein. Geplant sind von mir sechs bauidentische Sonden, die auf zweierlei Weise gestartet werden. (mehr …)
Die olympischen Winterspiele sind ja vorbei und die Medaillenausbeute stimmt glaub ich auch, wenn es auch einige Überraschungen (positiv und negativ) gab. Aber ich weiß schon wie man in zwei Jahren wieder meckert wenn es bei den Sommerspielen wieder mau aussieht. Warum ist dem so. Es ist schlicht und einfach zu erklären: Wer bei Olympia und Weltmeisterschaften erfolgreich sein will, muss über Jahre hinweg trainieren und dies über viele Stunden pro Woche. Während dieser Zeit kommen Ausbildung und Beruf zu kurz. Hochleistungssport und berufliche Karriere schließen sich weitgehend aus. Was ist der Lohn dafür? Nur wenige Olympioniken können selbst beim Gewinn von Medaillen später mit Einnahmen aus Werbung oder mit einer Karriere als Sportreporter rechnen. Das klappt bei Skispringern oder Leichtathleten. Doch wer interessiert sich für Kunstschützen, Turmspringer oder die vielen anderen olympischen Disziplinen?
Daher mal eine meiner Ideen nun zur Sportförderung: Man kombiniere Kapitalismus mit Kommunismus! Kapitalismus: Ich denke man kann mehr Leute dazu bewegen, eine Sportart die sie gerne als Hobby betrieben, „beruflich“ zu betreiben (im Sinne von Vollzeit), wenn sie dadurch keine Nachteile erleiden. Also, solange sie dies tun ein Einkommen haben, dass zumindest dem eines Durchschnittsverdieners entspricht. Für die die bei internationalen Wettbewerben erfolgreich sind und Medaillen gewinnen, sollte es als Ansporn für Gold Medaillen eine (einmalige) zusätzliche Absicherung über 10 Jahre nach Aufgabe der Sportkarriere und für Silber und Bronze 5 bzw. 3 Jahre. Also praktisch ein Gehalt nach Ende der Sportkarriere. Genug zeit sich ein neues Standbein aufzubauen. (mehr …)
Es gibt Dinge über die kann ich mich immer wieder aufregen. Eines sind Vergleiche die nicht passen oder Vereinfachungen die extrem suggestiv wirken. Gerade in der Raumfahrt sind die ja oft gängig. Hier mal zwei Beispiele:
„Die Astronauten verließen die Raumstation um bei einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h Außenarbeiten durchzuführen“ oder „Die Entwicklung eines Raumgefährts das mit einer 28.000 km/h schnellen Raumstation ankoppeln kann ist eben so teuer“.
Okay ich denke jeder der sich auskennt weiß was hier die suggestive Unterstellung ist. Was wir seit Einstein theoretisch untermauert haben, aber intuitiv wahrscheinlich auch so wissen ist, dass in einem sich mit unveränderlicher Geschwindigkeit bewegenden System es keinen Unterschied zu den Zustand ohne Bewegung gibt, die ein Beobachter feststellen kann – logisch sonst wäre das Bewegen im Zug oder im Flugzeug etwas problematisch. Die Stewardessen hätten einen harten Job wenn der Kaffee sich mit 900 km/h von der Kanne wegbewegen würde. So auch im Weltall, ja dort gibt es sogar noch idealere Bedingungen als wie auf der Erde – keine Turbulenzen, keine Verbindungen zwischen den Schwellen… (mehr …)