Wie die Kameras von Spionagesatelliten funktionieren

Auf mein heutiges Thema bin ich gekommen, nachdem ich mich wieder den Apollo-Büchern zugewandt habe, diesmal jedoch dem Band 3 mit dem Mondauto, dem Raumanzug und Experimenten. Dabei las ich bei der Recherche gestern über die Apollo Lunar Panoramic Camera und diese war eine Modifikation einer ITEK-Kamera für die Corona Spionagesatelliten. Das erinnerte mich daran, dass ich mir lange Zeit die Arbeit dieser Spionage-Satelliten völlig falsch vorgestellt hatte.

Spionagesatelliten oder besser gesagt Foto-Auflärungssatelliten (es gibt ja auch noch die Spionage mit Radar oder das Abhören des Funkverkehrs) waren schon immer etwas Mystisches. Man wusste bis in die Neunziger Jahre praktisch nichts über sie. Man konnte nur anhand der Trägerraketen und Nutzlasthüllen ihre ungefähre Größe erraten und die größten Exemplare müssten über 10 t wiegen und größer als ein Omnibus sein. Das gilt für die neuesten Exemplare übrigens immer noch. (mehr …)

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Politiker und der Mond

Es scheint irgendwie ein Dauerbrenner zu sein. Immer wenn Politiker ein Problem haben, legen sie ein Mondprogramm auf. Bei Bush war es im Wahljahr vor seiner zweiten Amtszeit. Bei Obama, um von der Einstellung von Constellation abzulenken und bei Problemen mit einer fehlenden Mehrheit im Kongress und nun kommt von Pence die Ankündigung in 5 Jahren auf dem Mond zu landen. Just wo gestern die Meldung kam, dass 16 Bundesstaaten gegen Trumps Notstandsgesetzgebung klagen werden. Kurzum: Politiker erzählen einem gerne etwas vom Mond(programm). (mehr …)

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Vor 50 Jahren: Apollo 7

Am 11.10.1968 startete Apollo 7. Heute ist die Mission weitestgehend vergessen untergegangen im Glanz der folgenden Missionen, vor allem Apollo 8 die gleich zum Mond führte. Doch ich will heute mal an die Mission erinnern, zumal damals die Spannung groß war.

Apollo 7 war die erste bemannte Mission nach Apollo 1. Apollo 1 so wurde die Mission SA-204 getauft, nachdem die drei Astronauten ums Leben gekommen waren. Die NASA kam damit dem Wunsch der Witwen der Astronauten nach, denn der Flug hatte noch keine offizielle Bezeichnung. Es gab schon vorher unbemannte Testflüge des Block I CSM, aber die liefen unter den Seriennummern der Saturn SA-201 bis SA-203. Es folgten die Flüge Apollo 4 bis 6. Apollo 4 und 6 waren unbemannte Testflüge der Saturn V, bei dem jeweils ein CSM in den Orbit gebracht und dort getestet wurde, Apollo 5 ein unbemannter LM-Test mit einer Saturn IB. Die Flüge Apollo 2 und 3 wurden durch einen revidierten Programmplan gestrichen bei ihnen sollte mit Saturn IB jeweils in CSM und LM gestartet werden und dann im Erdorbit angekoppelt werden. Die CSM-Mission wäre bemannt gewesen. Da diese nur nach Erprobung des CSM erfolgen konnte, wurde sie gestrichen und die Erprobung des LM im Erdorbit erfolgte mit Apollo 9, wobei die Saturn V beide Raumfahrzeuge transportieren konnte. (mehr …)

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Beep – Apollo stand by for TDCOM – Beep

Ich habe jetzt begonnen mich intensiver ins Apolloprogramm einzulesen für mein nächstes Buch über das Apolloprogramm. Ich werde in der nächsten Zeit einige Spliter meiner „Erkenntnisse“ (ist ja eigentlich alles bekannt, es gibt ja unzählige Dokumente über das Apolloprogramm unterbreiten. Eine Besonderheit davon kennt jeder, der mal den Originalfunkverkehr zwischen Besatzung und MCC gehört hat, die Beeps zwischen zwei Funksprüchen. (mehr …)

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Corona oder Gambit zum Mond?

Beim Apolloprogramm hatte man auch mal die Planung einer Apollo I Mission. Wie der Buchstabe verrät, war diese zwischen den ersten bemannten Mondlandungen (Apollo H: Apollo 11-14) und den erweiterten Mondlandemissionen (Apollo J: Apollo 15 – 17) geplant. Als man diese plante, ging man auch davon aus, dass es einen größeren zeitlichen Abstand zwischen der letzten Apollo H und der ersten Apollo J Mission geben würde. Das war durch Verzögerungen im Programm nicht der Fall. Zudem führte die Reduktion ab 1970 von vier auf zwei Missionen pro Jahr dazu, dass es keine Lücke gab. Programmtechnisch wäre es am besten gewesen die Apollo I vor den H durchzuführen, man hätte dann mehr Erfahrung mit dem CSM im Mondorbit gehabt, inklusive Einflüsse durch die Mascons unter den Mare, die ja bei Apollo 11 dazu führten, dass Apollo 11 den geplanten Landeplatz um mehrere Kilometer verpasste und in der Endphase der Landung dann wegen des Landens in einem felsenübersäten Gebiet recht spannend wurde. (mehr …)

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