Alle Maschinen stehen still, wenn dein starker Arm es will!

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Ich bin ja gerade in meinem Ferienhaus zum Großputzen machen. Da ich kein Auto habe, komme ich nur mit dem Zug dorthin. Die Zeit habe ich so gelegt, dass ich am Mittwoch losfuhr und am Donnerstag diese Woche wieder zurückkomme, in der Hoffnung das sich die GDL eine Woche zwischen den Streiks Zeit lässt. Am Ankunftstag waren die Nachwirkungen noch deutlich zu spüren, der erste Zug war überfüllt, die Leute mussten stehen, einen eigentlich gebuchten ICE den ich aber nicht nahm, wäre über 30 Minuten zu spät angekommen, sodass ich den Anschluss verpasst hätte. Continue reading „Alle Maschinen stehen still, wenn dein starker Arm es will!“

Splitter nach dem Urlaub

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So, nun bin ich zurück aus meinem „Urlaub“, es ist eigentlich kein richtiger, weil ich viel Zeit damit verbringe unser Ferienhaus zu säubern und den Garten und Außenanlagen auf Vordermann zu bringen. Zwei Blogs konnte ich trotzdem verfassen, weil auch das Wetter teilweise schlecht war. Lange Zeit habe ich ja trotz Internetzugang keinen Computer dort. Ich hatte die Befürchtung, dass ich dann kaum noch was arbeite, schlussendlich sind es fast nur Tätigkeiten die ich sonst vermeide, wie reinigen, Sträucher schneiden, Unkraut jäten, Fugen ausputzen. Aber das hat sich als falsch herausgestellt, auch weil mir eben alles andere fehlt – wie wichtig meine Bibliothek ist, merkt man erst wenn man nicht schnell was nachschlagen kann. Continue reading „Splitter nach dem Urlaub“

Alles steht still, das kibibyte, der Euro für die Näherinnen

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„Alles steht still, wenn dein starker Arm es will“. Das war ein Spruch aus der Arbeiterbewegung und meistens bei Streiks benutzt. Beim aktuellen Streik der GDL müsste man wohl eher sagen: Diktatur des Proletariats. Wenn eine Gewerkschaft mit nicht mal 25.000 Mitgliedern den ganzen Bahnverkehr in der BRD lahm legt und so Millionen von der Arbeit aussperrt, am Urlaubsort hängen lässt, dann ist das schon eine Diktatur.

Nun ist meine Geduld mit der GDL schon seit 2008 erschöpft, wenn eine Gesellschaft für eine kleine Berufsgruppe einen eigenen Tarifvertrag aushandeln will, dann frage ich mich schon, warum diese nicht von einer größeren Gewerkschaft vertreten sein muss. Es ist ja im Prinzip eine Ein-Betrieb-ein Berufsgruppen-Gewerkschaft und widerspricht so dem Grundsatz der Gewerkschaften dass sich möglichst viele Arbeitnehmer zusammenschließen sollten, um schlagkräftig zu sein. Trotzdem kann diese Minigewerkschaft weil sie eben die Beinhaltet die man zum Fahren des Zugs braucht praktisch die gesamte Bahn lahmlegen und damit ist ungefähr die halbe Bevölkerung betroffen. Das gleiche gilt ja für die Pilotengesellschaft. Continue reading „Alles steht still, das kibibyte, der Euro für die Näherinnen“