Die ersten Worte auf dem Mond

 

In wenigen Wochen jährt sich der Flug von Apollo 11 zum vierzigsten Male. Es wird wieder einige Dokumentationen und Spielfilme geben. Einer lief ja schon: Moonshot. Natürlich wird auch erneut ein Thema diskutiert werden: Die ersten Worte von Neil Armstrong auf dem Mond „A small step for men, but giant leap for mankind„. Über diese Worte und den Ursprung. Es gibt die unterschiedlichsten Theorien dazu: Die Extreme sind: Der Spruch fiel Neil Armstrong spontan ein und die Worte wurden vom NASA Management gewählt und Neil dürfte keine anderen sagen. (mehr …)

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Vorbilder

Das liegt darin, dass mich die Erkenntnisse der Weltraumforschung mehr interessieren als Leute die Weltraum her umschweben. Und dies liegt vielleicht auch daran dass ich von anderen Vorbildern geprägt wurde. Mir fallen hier zwei Personen ein: Hoimar von Ditfurth, der in den 70 er und 80-er Jahren die Sendung Querschnitte moderierte und einem Wissenschaft nahe brachte. Er schrieb auch Bücher, die allgemeinverständlich und spannend geschrieben waren, aber auch eine persönliche Note und seine Meinung enthielten.

Das zweite war Werner Büdeler. Werner Büdeler ist Raumfahrtjournalist gewesen und ich habe seine Fernsehsendung „Faszinierendes Weltall“ geschaut und auch das Buch dazu verschlungen. Das war 1980, als ich über die Planeten zur Raumfahrt gekommen bin. Büdeler schreibt nicht nur spannend. Er versteht es auch Technik und Wissenschaft zu verweben und – die Fähigkeit fehlt mir – spannend zu schreiben und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

Beide haben mich geprägt: Zum einen das Interesse für Wissenschaft und Technik. Zum andern vielleicht auch das Interesse am Schreiben, dass sich ja erst in der Website und nun auch in Büchern wiederfindet. Derzeit lasse ich zwar den Band 2 über Trägerraketen ruhen, um einfach mal etwas Abstand zum Thema zu gewinnen, aber schreiben tue ich immer noch: Ich habe mal angefangen jede Trägerrakete (genauer gesagt jede Subversion) in einem kleinen Artikel von 1-2 Seiten Text einem Typenblatt mit den wichtigsten Daten und einem Foto zusammenzufassen und das wird auch ein Buch (Projekttitel: „Raketenlexikon“). Das ganze hat für mich den Vorteil, dass ich daran recht kontinuierlich arbeiten kann wenn ich Zeit habe, ohne wie bei den anderen Büchern erst mich nach einer Unterbrechung einzulesen: Jedes Modell ist ein eigener Abschnitt von 3-4 Seiten Länge und das ist nebenher zu machen. So habe ich in den letzten Tagen die Thor und die Delta bis zur N Version ein gepflegt und ich denke das buch wird als nächstes erscheinen. Auch wegen des Umfangs (Bis jetzt mit Juno/Vanguard/Titan/Thor, Thor-Delta schon rund 100 Seiten) in mehreren Bänden, wobei Band 1 die amerikanischen Träger umfasst. Wenn ich in knapp einer Woche Urlaub habe und im Anschluss daran arbeitslos bin, kann es auch gut sein, dass die Publikationsfrequenz von jetzt einem Buch alle 5-6 Monate ansteigt.

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Warum gibt es von Neil Armstrong keine Bilder?

Eine gute Frage und vielleicht erst mal eine Erläuterung. Alle Hasselblad Bilder die von der EVA bei der ersten Mondlandung von einem Astronauten gemacht wurden, zeigen Edwin „Buzz“ Aldrin. Neil Armstrong ist auf einigen zu sehen, aber niemals absichtlich fotografiert sondern als Bestandteil der Szene. Dazu gibt es noch die Aufnahmen der 16 mm Kamera vom LM aus das ihn zeigt und die verschwommenen Videoaufnahmen (auch bedingt, dadurch das bei Apollo 11 aus Zeitgründen das Entfalten der S-Band Antenne entfiel). Die Frage ist nun: War dies Absicht?

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Wer bestimmte, wer als erstes auf dem Mond landet?

Ich lese gerade von James Hanser die Neil Armstrong „First man„. Normalerweise lese ich auch englischsprachige Bücher ganz. Aber das waren bislang Bücher aus der „Ich Perspektive“, geschrieben von Astronauten oder Flug Direktoren. Von diesen unterscheidet sich das Buch zum einen in der Dicke und zum anderen weil es ein Historiker geschrieben hat. Das merkt man. Was interessiert einen Raumfahrtbegeisterten? Es sind die Geschichten hinter der Geschichte. Wie sieht das Training eines Astronauten aus? Wie hat er selbst den Flug erlebt? Das alles kommt in diesem Buch zu kurz. Dafür ist er auf Zahlen fixiert. Sie wollen wissen welche Schulnoten Neil Armstrong auf der Akademie hatte? Kein Problem. Das finden sie in dem Buch. Exemplarisch wird dies in der Beschreibung des Trainings für die Mondlandung. Das wäre eine Möglichkeit genau zu beschreiben wie dieses ablief, eine Simulation einmal haarklein zu erläutern. Stattdessen wird es allgemein beschrieben und mit Zahlen garniert, (wie viele Stunden verbrachte Neil Armstrong in welchem Simulator?). Die einzige Begebenheit die näher erläutert wird ist eine Auseinandersetzung von Neil Armstrong und Buzz Aldrin, als bei einer Simulation Armstrong auf die Mondoberfläche aufschlug. Daher überspringe ich in dem Buch ganze Abschnitte. Derzeit habe ich es fast halb durch und bin kurz vor dem Start von Apollo 11. Bislang fand ich es eher enttäuschend. Vor allem die technische Seite, wie die Ursache der Beinahe-Katastrophe von Gemini 8 kommt sehr kurz weg, (mehr …)

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