Eine der besten Computer – einer der schlechtesten Computer

Ein Grund warum es in letzter Zeit so wenig neues gibt ist auch das bei mir gerade renoviert wird. Das heißt viel umräumen, damit man die leeren Möbel verschieben kann. Ich nutze das auch um auszumisten und mehr System reinzubringen.

Da kam mir vor zwei Tagen in Packen Hefte genauer gesagt das „P.M-Computerheft“ in die Hände. Ich habe ja schon bereut, als ich die „Computergeschichte(n) “ schrieb, das ich die alten Hefte meist wegschmieß. Damals änderte sich so viel in so kurzer Zeit, das der Inhalt für aktuelle Kaufentscheidungen bald veraltet war. Heute wären sie wertvoll wegen der Testberichte, aber auch den Anzeigen die damals irgendwie phantasievoller waren. Jedenfalls habe ich angefangen ein Heft zu lesen. Es enthält schon 1989 gültige Weisheiten („Wie schnell ein Computer ist hängt von der Meßmethode ab“) und ich bin über einen Vorabtest des NeXT Computers gestolpert. Der liest sich wie eine Prophezeiung: „den schönsten Computer den ich je gesehen habe“ (Bill Gates) „NeXT wird den Erwartungshorizont für Computer neu definieren“ (Mitch Kapor) und auch der Redakteur kommt zum selben Schluss „neben Jobs durchgestylter schneller Maschine sehen MS-DOS Systeme wie Geräte aus der Steinzeit aus – sowohl ästhetisch gesehen wie auch technologisch“. Also der Computer der Zukunft? Continue reading „Eine der besten Computer – einer der schlechtesten Computer“

Pflichten und Steve Jobs

So, nun bin ich zurück aus dem "Arbeitsurlaub" von unserem Ferienhaus in Nesselwang. "Arbeitsurlaub", weil ich zweimal im Jahr hinfahre um nach dem rechten zu sehen und Großputz zu machen. In einer Woche muss die Arbeit gemacht werden, die bei Ihnen in einem halben Jahr anfällt. Das bedeutet Möbelrücken, um den Dreck hinter den Schränken zu finden, Rückschnitt der Sträucher, Bodenlockerung, Unkraut jäten, Terrassen mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten. Ich mache dort Dinge, vor denen ich mich daheim drücke, wie das Badezimmer mit der Zahnbürste putzen (um die Fugen sauber zu bekommen) oder die ganze Küche auszuräumen und zu putzen und wieder einzuräumen. Vor allem jetzt im Herbst graut mir davor, denn da ist das Wetter unbeständig und die Stunden in denen es hell ist sind kurz. Trotzdem zeihe ich mein Arbeitsprogramm durch, auch wenn diesmal die Außenarbeiten teilweise bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt erledigt werden mussten. Doch dank MP3 Spieler und warmer Kleidung war das nicht so schlimm. Warum kann ich mich daheim nicht zum gleichen aufraffen? Ist es der fehlende Zeitdruck oder die fehlende Notwendigkeit? Meiner Meinung nach ist es wohl eher die fehlende Ablenkung. Ich verzichte bewusst auf Internet obwohl es in der Verwaltung Rechner und einen WLAN Hotspot gibt. Man findet doch immer einen Grund Mails zu checken, was nachzuschauen etc. und zack sind ein paar Stunden vergangen.

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