Die glorreichen 10 – Programmiersprachen

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Ich wollte mal eine Reihe in dieser Rubrik über Programmiersprachen machen. Zuerst dachte ich daran eine Liste nach meinen persönlichen Favoriten zu erstellen. Anfangs befürchtete ich, dass ich gar nicht auf 10 komme, aber es sind tatsächlich mehr, wenngleich ich in vielen Sprachen nur kleine Programme verfasst habe oder mich nur wenig mit ihnen beschäftigt habe.

Aber das wäre zum einen wohl so persönlich, dass es für die meisten uninteressant wäre und der Erkenntnisgewinn, der ja bei diesem Blog im Vordergrund steht, käme zu kurz. Also dachte ich nach und kam dann auf die Idee 10 Kriterien zu erarbeiten, nach denen man alle Programmiersprachen kategorisieren kann und das ist nun der heutige Blog. Anders als sonst bei den glorreichen 10 ist es aber keine Reihenfolge, es gibt also keinen Platz 10 und keinen Platz 1. Ich habe deswegen auch die Nummern weggelassen. Stattdessen arbeite ich mich geschichtlich nach vorne, wenngleich nicht exakt nach Jahreszahlen.

Der Artikel geriet etwas lang, so lest ihr heute den Teil 1 und morgen geht es dann weiter. (mehr …)

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Herr Leitenberger, warum gibt es so viele Programmierspachen?

Tja was antwortet man Maschinenbau-Studenten, die schon mit einer für die Lehre entworfenen Programmiersprache ihre Probleme haben, warum es noch so viel mehr Sprachen gibt?

Nun, es gibt natürlich einige Beantwortungsmöglichkeiten: Die eine ist weil bisherige Programmiersprachen etwas nicht hatten was gewünscht war. Diese allgemeine Aussage kann man in viele Unteraspekte unterteilen. (mehr …)

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Die Seuche „C“

Zeit mich mal wieder unbeliebt zu machen, oder besser gesagt zu provozieren. Es geht um die für mich übelste Programmiersprache: „C“. Warum ist C so übel? Nun man könnte es auf den Punkt bringen, das hat dieser Aufsatz getan, der nicht von mir stammt, aber den ich übernommen habe. Fangen wir mal an mit einigen Mythen, die immer genannt werden, wenn es um die Vorteile von „C“ geht:

„C ist maschinennah und daher besonders gut geeignet für die Programmierung von hardwarenahen Programmen wie Betriebssystemen.“

Dieser Mythos mag in den siebziger Jahren gegolten haben, aber danach nicht mehr. Das hat nun auch weniger mit der Sprache zu tun, sondern mit dem Compiler, der den Code erzeugt. Für alle, die nicht so mit Assembler vertraut sind: die meisten Prozessoren haben Befehle die bei bestimmten Situationen geeignet sind und schneller ausgeführt werden als andere, sozusagen Spezialfälle. So verändern die Befehle INC und DEC einen Operanden um jeweils 1 und das Schieben eines Registers entspricht einer Division oder Multiplikation mit 2. Diese Operationen gehen schneller als eine Addition/Subtraktion oder Division/Multiplikation. (mehr …)

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Delphi – so gehts nicht

Wie sich sicher im Blog herumgesprochen hat programmiere ich in Delphi. Daher will ich mich auch heute mal damit beschäftigen, vor allem mit der Produktpolitik. Für die die nicht ganz informiert sind: Delphi ist der Nachfolger von Turbo Pascal. Es ist ein System zur Erstellung von visuellen Anwendungen und war in Sachen Bequemlichkeit und Einfachheit lange Zeit führend, bzw., die Trennung von Aussehen der Oberfläche und Code zur Bearbeitung finde ich auch heute noch sinnvoller als dies in den Code einzubetten wie dies bei Java und C# geschieht.

Was mich stört ist die Produktpolitik in etwa im letzten Jahrzehnt. Es gibt hier zwei Tendenzen:

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Kriterien für eine gute Programmiersprache

Es gibt natürlich eine Reihe von Kriterien. Sicherlich wird der eine oder andere die Codegeschwindigkeit und Größe hervorheben – bald kommt man dann aber auf hersteller- bzw. Plattformspezifische Implementierungen. Man muss dazu nur mal ein einfaches „Hello World“ mit einem C-Compiler erzeugen und hat ein Programm das um ein vielfaches größer ist als dasselbe vor 20 Jahren unter DOS.

Natürlich gibt es noch die Eignung der Sprache – es gibt Scriptsprachen für die Kommandoshell, Sprachen die im Browser ablaufen und Sprachen mit denen man EXE Dateien oder andere Binarys erzeugt. Aber gehen wir mal von der technischen Seite weg, auf die Sprachdefinition. Für mich ist an einer Sprache folgendes wichtig: (mehr …)

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