Die SpaceX-Alternative zur SLS

Nachdem ich ja schon meine Alternative zur SLS skizziert habe, wende ich mich heute mal dem leistungsfähigsten verfügbaren US-Träger widmen und untersuchen ob diese zu einer Schwerlastrakete ausgebaut werden kann. Schließlich wird SpaceX nach dem eigenen 5-Jahresplan bald alle weltweiten Starts durchführen und dann wird sich sicher auch bald die NASA auflösen und die US-Regierung die Summen für die Weltraumfahrt gleich direkt an SpaceX überweisen. (mehr …)

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Meine Alternative zur SLS

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Um erst mal eines klarzustellen: es geht nicht um den Sinn oder eher fehlenden Sinn der SLS. Es geht darum, dass wenn man unbedingt eine Schwerlastrakete zu brauchen scheint, man schon wegen der kleinen Stückzahl und der hohen Entwicklungskosten letzte zu minimieren. Das Konzept das ich aufgreife ist nicht neu: es wurde seit den späten Achtziger Jahren in verschiedenen Konzepten untersucht: Man ersetzt den Space Shuttle durch einen Teil der nur die Triebwerke enthält. Da das Space Shuttle wenn es in eine niedrige Umlaufbahn einschwenkt noch 115 t wiegt kann man so die Nutzlast deutlich vergrößern. Es entfällt der Rumpf, die Flügel, die gesamten Systeme zur Besatzung wie Lebenserhaltung, Inneneinrichtung, Ausrüstung und die Mannschaft und auch der Treibstoff zum Verlassen des Orbits. (mehr …)

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Meine Alternative zur Ares V / SLS

Ich nehme mal den Kommentar von „Seb“ zum Ansatz für einen Beitrag in der Rubrik „Gut das wir alles besser wissen als die Raumfahrtagenturen“. Nämlich wie meine alternative zur Ares V bzw. SLS aussehen würde. Doch zuerst zum Kommentar: ich halte nichts davon die Saturn V komplett nachzubauen. Das teuerste an der Entwicklung waren die Triebwerke, die 40% der Gesamtkosten ausmachten. Sinnvoll ist es diese wieder zu bauen, zumal das teuerste ja nicht die Konstruktion, sondern die vielen Tests waren.

Die Strukturen nachzubauen macht relativ wenig Sinn, da sich hier die Technologie noch stärker gewandelt hat, als bei den Triebwerken (neue Schweißverfahren, leichtere Materialien). Weiterhin war die schmale Form der Saturn 5 ausgerichtet ein relativ kleines Raumgefährt zum Mond zu transportieren. Heute ist man interessiert, größere (voluminöse) Nutzlasten zu transportieren, und würde daher eine breitere aber nicht zu hohe Rakete konstruieren. (mehr …)

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SLS: für die einen billig, für die anderen teuer.

Vor einigen Tag hat nun die NASA endgültig die SLS beschlossen, nachdem sie schon im Juli hochdotierte Verträge mit ATK und Boeing abgeschlossen hat. 7021 Millionen Dollar soll das vom Februar 2014 bis zum Jungfernflug 2018 kosten. Nach der Computeranalyse gibt es eine 70% Wahrscheinlichkeit das man das Datum halten kann. Man will das verbessern indem man Probleme rechtzeitig angeht:

„If we don’t do anything, we basically have a 70 percent chance of getting to that date,“ said Bill Gerstenmaier, NASA’s associate administrator for space operations. „Our intent is to go look at those (expected) problems and see what we can do to mitigate (them).“ (mehr …)

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Muss alles so teuer sein?

So, nach einigen bloglosen Tagen heute ein neuer Blog. mit viel einfach nichts wichtiges ein oder erwähnenswertes. Ich war nicht untätig und habe in dder reihe über das Innenleben der 80×86 Reihe die beiden nächsten Prozessoren 80286 und 80386 fertiggestellt.

Irgendwie habe ich den subjektiven Eindruck, dass in letzter Zeit Raumfahrtprojekte unverschämt teuer werden. Da hätten wir Exomars. Mal geplant als ein Rover in der Art der beiden MER (die damals rund 800 Millionen Dollar zusammen kosteten) Exomars war mal mit 600 Millionen Euro geplant, das für nur einen Rover, also schon signifikant teurer als die beiden MER. Okay, etwas „Lehrgeld“ für die Entwicklung eines Landesystems muss man dazurechnen, doch in der Größe ist Exomars genauso ein Erstling für die ESA wie es die MER für die NASA war (Pathfinder als schuhkartongroßer Vorläufer kann man nicht mit den MER vergleichen). Inzwischen ist Exomars zu einem Zwei-Starts Projekt mit einem Atmosphärenorbiter und einem zweiten Lander mutiert und wird mindestens 1,2 Milliarden Euro kosten, dazu kommen noch Beiträge Russlands (Landesystem, zwei Proton Trägerraketen) und der USA (Experimente). Den Nutzen siehe ich nicht. Es gibt schon genug Raumsonden auf und um den Mars. Der Planet ist besser erforscht als alles andere. Ich würde mir für das Geld lieber eine Mission zum Saturn wünschen oder ein paar kleinere zur Venus. Eine Landesonde die Bilder macht oder ein noch höher auflösender Radarorbiter wären z.B. Missionen die ich für sinnvoller halte. Da Exomars aber seit er existiert Finanzierungsprobleme hat und auch laufend in die Zukunft verschoben wird (er sollte mal 2011/2103 starten…) würde ich das Projekt einstellen. Zumal derzeit es wieder eine Finanzierungslücke gibt. (mehr …)

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