Nutzlasten für die SLS: Nr.1 „Skylab 2.0“

Nun soll also anstatt der Ares V die SLS gebaut werden, in der ersten Version auf 70 t Nutzlast in einen Erdorbit beschränkt. Die Frage ist, was macht man mit einer solchen Rakete? Nun man könnte viel machen. Auf die heutige Idee bin ich bei der Suche nach Daten zur SLS gestoßen. Da schlug jemand vor den Treibstofftank einer Ares V Oberstufe zu einem bemannten Labor umzubauen, so wie es das schon mal gab – da hieß das ganze Skylab. (mehr …)

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Das Senate Launch System

Neu im Lexikon US-Trägerraketen ist auch ein Eintrag über das Space Launch System (SLS), das aber auch gerne als „Senate Launch System“ verspottet wird. Denn seine Entstehungsgeschichte ist ein Unikum. Den NASA-Haushalt für 2011 bekam die NASA vom Senat nur bewilligt, wenn sie mit der Entwicklung dieses Gefährts beginnt, für das Mittel genehmigt wurden, die die NASA nicht beantragt hatte. (Sie bekam 1,9 Milliarden Dollar für die SLS, beantragte aber nur 1,5 Milliarden) (mehr …)

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Das F-1: eine Alternative für die SLS?

Seit die F-1 ausgemustert wurden tauchen sie regelmäßig wieder auf – vor allem in Diskussionen, wenn es um Schwerlastträger geht. Selten ist die Diskussion sachlich. So gab es mal das Argument „Wenn sie ein neues Auto haben wollen, bauen sie dann einen Chevrolet aus den Sechzigern nach?“. Nachdem nun nochmals der Vorschlag kam es bei der SLS einzusetzen, ist es Zeit dies mal genauer zu betrachten. Fangen wir mit dem einfachsten an, den reinen technischen Parametern:

Die F-1 waren keine Triebwerke, die man auf maximale Leistung, sondern auf Robustheit und Zuverlässigkeit auslegte. Ein Vergleich mit anderen Triebwerken ist relativ schwierig, weil es nur wenige Vergleichsmaßstäbe gibt. Das RD-170/171 ist zwar vom Schub vergleichbar, ist aber ein Triebwerk mit vier Brennkammern. Triebwerke mit Gasgeneratorantrieb findet man nur mit einer Zehnerpotenz kleinerem Schub. Am ehesten kann man noch die NK-33 vergleichen, die immerhin ein Viertel des Schubs liefern. (mehr …)

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Ein Vorschlag für die NASA und SpaceX

Ja, ihr werdet es nicht glauben, aber ich denke es gibt wirklich eine Möglichkeit wo sich SpaceX engagieren könnte und die ich sogar selbst gutheißen würde. Die NASA hat ja das Problem, das sie nun nach Obamas Ausstieg aus Constellation das einstellen soll, aber der Kongress den gegenteilligen Auftrag erteilt hat, also eine billige Form der Schwerlastrakete Ares V, nun unter der Bezeichnung SLS (Space Launch System). Sie selbst will sich nicht von der Orion trennen. Beides wird in den nächsten Jahren teuer, aber das NASA Budget wird real sinken, auch weil es einen Beschluss gibt, dass die US-Regierung sparen muss und den setzt man eher bei der NASA als beim Wehretat um.

Dabei gibt es für das SLS ja keinen Einsatz. Die Frage die ich mir stelle ist: warum bewirbt sich hier nicht SpaceX? Nach dem Konzept der Falcon Heavy könnte sie auch eine Falcon Superheavy entwickeln. Sie müssten nur anstatt zwei deren sechs Booster neben die Zentralstufe montieren und diese zuerst zünden. Schon hätten sie eine Trägerrakete für 100-110 t Nutzlast. Wenn das nicht reicht kann man an den äußeren Ring weitere Booster montieren. Ein Ring aus 9 Boostern, 6 als Innenring und 1 Zentralstufe müsste in dreistufiger Bauweise (12-3-1) über 200 t in den Orbit befördern. (Geschätzt: 240) (mehr …)

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Die NK-33 Triebwerke – Teil 3

So, heute der letzte Teil des Aufsatz über die NK-33 Triebwerke.

Kistler K-1

Kistler K-1Da traf es gut, dass Russland durch das eingestellte N-1 Mondlandeprogramm über überzählige Triebwerke der Mondrakete N-1 „Herkules“ verfügte. Kistler sicherte sich die Vorkaufsrechte an 58 Triebwerken des Typs NK-33 (verwendet in der ersten Stufe der Mondrakete) und 18 des Typs NK-43 (verwendet in der zweiten Stufe der Mondrakete).

Aerojet, ein bekannter amerikanischer Entwickler von Triebwerken (unter anderem für die Titan und Delta) bekam den Auftrag diese zu testen und modernen Anforderungen anzupassen. Aerojet kaufte 36 Triebwerke und bezahlte für einen einen Betrag von 1,1 Millionen Dollar. Am 12.3.1998 fand der erste Test eines NK-33 Triebwerks bei Aerojet statt. Über 145 Sekunden wurde der Schub zwischen 803 und 1607 kN variiert.

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