Stöchiometrie

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Heute wieder mal ein Chemiethema. Ich will einen Begriff erklären, denn ich öfters verwende: den der Stöchiometrie. Darunter versteht man die Mengenverhältnisse bei chemischen Reaktionen. Also eine ganz praktische Nutzanwendung. Ich möchte Brausetabletten herstellen (sie kennen die mit Vitaminen oder Mineralstoffen) und dort entsteht das Gas durch die Reaktion von einem Karbonat und einer organischen Säure. Ist die Reaktion unvollständig, so ist die Lösung entweder sauer (Säure bleibt übrig) oder schmeckt seifig (Lauge bleibt übrig). Also muss man so viel von beiden Stoffen einsetzen, dass die Reaktion vollständig erfolgt und es keinen Überschuss einer der beiden Komponenten gibt. Die Stöchiometrie ist nun genau dieses Verhältnis. Continue reading „Stöchiometrie“

Stöchiometrie bei Raketen

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Fangen wir mal an zuerst mal das böse Fremdwort zu erklären: Stöchiometrie. Gemeint ist damit die Berechnung der Verhältnisse der bei einer Reaktion beteiligten Substanzen, damit diese vollständig umgesetzt werden. Nehmen wir mal die Verbrennung von Wasserstoff und Sauerstoff als ganz einfaches Beispiel. Die Reaktionsgleichung lautet:

2 H2 + O2 ? 2 H2O.

Ein Mol Wasserstoffmolekül (H2) wiegt 2 x 1 g, ein Mol Sauerstoff (O2) 2 x 16 g. Das Verhältnis für eine vollständige Umsetzung liegt also bei 4 zu 32 oder 1 zu 8. Liegt es höher, z.B. bei 10 zu 1 so wird ein Teil des Sauerstoffs nicht umgesetzt. Ist es niedriger z.B. bei 6 zu 1, so wird ein Teil des Wasserstoffs nicht umgesetzt. Continue reading „Stöchiometrie bei Raketen“