Es ist auf dem Weg

So, inzwischen ist es auf dem Weg, meine Broschüre zu der Vega (Bei 128 Seiten würde ich noch nicht von Buch sprechen). Es ging so schnell, weil ich das Kapitel ja schon geschrieben hatte für mein Buch Europäische Trägerraketen: Ariane 5 und Vega. Seit dann Mitte Januar der Starttermin anstand habe ich es ergänzt, nach neuen Informationen gesucht und auch gefunden. So konnte ich vor allem die Entwicklungsgeschichte, die sich durch den Fehler in der Z9A Düse ja um zwei Jahre verzögert hatte abschließen, es gibt neue Ergebnisse de Venus II Studie und natürlich wird auch der Jungfernflug in aller Ausführlichkeit besprochen. Leider sind die ESA Fotos wegen der tief hängenden Wolkenschicht und dem automatischen Abgleich der Helligkeit auf den Flammenstrahl eher mau. (mehr …)

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Whitney Houston und die Vega

Wie ihr sicher mitbekommen habt, ist am Sonntag überraschend Whitney Houston gestorben. Ich dachte eigentlich sie hätte mit den Drogen abgeschlossen. Vor 2 Jahren kam sie bei Wetten Dass und stellte ein neues Album vor. Da war sie abgehoben wirkt jedoch nicht gerade süchtig. Ich weiß nicht ob sie wieder angefangen hat oder dies die Spätfolgen sind. An einen Unfall glaubt keiner. Schon gehen die Spekulationen los ob es Medikamente wären oder wie Focus spekuliert, sie an Borderline Syndrom erkrankt ist.

Eine ist aber auffällig: sie konnte nicht an ihre Erfolge aus der Mitte der achtziger bis Anfang der neunziger Jahre anknüpfen. Bei ihrer Stimme ist es ja praktisch wurst was sie singt, das wird ein Hit. Trotzdem klappt es nicht und die letzten Alben waren mehr eine Zusammenfassung früherer Erfolge. (mehr …)

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Die Vega: ich freu mich drauf

Am 13.2.2012 steht nun endlich der Erststart der Vega an. Er hat sich ziemlich verzögert, ich habe nochmal in mein Buch Europäische Trägerraketen Band 2 reingeschaut und stand mal ein Datum nach den ersten Planungen von Mitte 2006 …. Entsprechend haben sich auch die Entwicklungskosten verdoppelt. Nun soll er am 13.2. stattfinden. Damit löst sich auch die Frage von gestern auf: Ich bezog mich auf den Namen der Sängerin, die just genauso wie die neue Trägerrakete heist.

Nun über die Vega könnte man viel meckern. Als erstes natürlich dass wir überhaupt keine Rakete brauchen: Als sie endgültig 2003 beschlossen wurde, war klar, dass der Hype mit kleinen Satelliten ja schon vorbei war. Dann wurde sie deutlich teurer als geplant. Anstatt 20 Millionen Dollar sind es nun 32 Millionen Euro, also ungefähr das doppelte. Dann war das Verhalten Italiens, dass praktisch die anderen Staaten erpresste (Austritt aus dem Ariane Weiterentwicklungprogramm, wenn niemand anders die Vega mitfinanziert) auch nicht die feine Art. (mehr …)

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Gut, dass wir verglichen haben!

Eine Frage die ich als bekennender Ionentriebwerksfan immer wieder gestellt bekomme, ist warum denn trotz der Vorteile es immer bei Papierstudien bleibt. Wer mal bei NASA oder ESA nachstöbert stellt fest, dass es dort Zig innovative Konzepte gibt, bis hin zu welchen die sogar mir sehr utopisch erscheinen, wie die, nur mit dem Strom den RTG liefern, zu Saturn bis Pluto mittels Ionentriebwerken zu fliegen.

Nun unbestritten ist, das Ionentriebwerke der Kindheit entwachsen sind. Mann kann sie sicher noch optimieren wie auch heute ein Vinci Triebwerk leistungsfähiger als das RL-10A ist, doch sie haben ihre Nützlichkeit als Lagereglungsantrieb (Eureca, Artemis) und Hauptantrieb (Smart-1, DS-1, Dawn) bewiesen und Bepi-Colombo wird ebenfalls Ionentriebwerke einsetzen. Dawn wird damit die Geschwindigkeit um 11 km/s ändern, was fast so viel ist, wie die 200 t schwere Delta 2 lieferte. (mehr …)

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Eine Oberstufe für die Vega

Die Vega mag ja einige Nachteile haben, aber sie hat einen Vorteil: sie ist sehr flexibel. Durch die rund 500-600 kg Treibstoff in der VEB kann die Rakete auch höhere Bahnen erreichen, ohne das wie bei anderen Modellen mit Feststoffantrieben die Nutzlast aufgrund dann notwendiger langer Freiflugphasen stark abnimmt. Was sie allerdings nicht leisten kann, ist eine nennenswerte Nutzlast auf Fluchtgeschwindigkeit zu beschleunigen, weil dann die rund 500 kg schwere VEB praktisch die Nutzlast gegen Null gehen lassen würde. (mehr …)

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