Anspruchsdenken

Ich gleite gerade meine Überstunden ab, bevor sich dann daran noch 2 Wochen echter Urlaub anschließen. Und wenn man mal tagsüber zuhause ist kann man mal fernsehen gucken, was ich normalerweise eher seltener in den letzten 2 Jahren tue einfach weil ich keine Zeit mehr habe und dann sind es meistens Wissenschaftssendungen oder Dokumentationen. Mal von dem Serieneinerlei abgesehen gibt es nun ne menge „Doku-Soaps“ wo das Fernsehen irgendwie Leute zusammen führt. Entweder zum perfekten Diner oder zur Auswahl des neuen Mitbewohners und heute als (bislang) krönender Abschluss suchen sich Singles einen neuen Partner indem sie seine / ihre Wohnung besichtigen.

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Mal ein anderer Blog….

… nämlich einer wie ihn andere machen. Ich habe mal als "Vorwurf" eine Mail bekommen, dass ich in meinem Blog nichts über mich schreibe. Ja das ist so, und ich verstehe auch nicht warum ich das tun sollte. Zum einen interessiert wohl was ich mache kein Schwein, zum anderen hätte ich da wenig zu schreiben, denn wie bei den meisten berufstätigen Menschen besteht bei mir der Abend bis 18:30 aus Arbeit, dann kommt noch die tägliche Arbeit daheim mit Putzen, Essen kochen, sich um die Katzen kümmern und dann habe ich ehrlich gesagt wenig Lust noch viel zu machen. Zweimal in der Woche gehe ich schwimmen, am Wochenende relaxe ich meistens oder lasse mich berieseln. Vor allem aber nutze ich die Freizeit für die Arbeit an der Website.

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Beutekunst

NofreteteAm Sonntag kam ein Bericht über die Entdeckung der Nofretete und wie sie in das Alte Museum in Berlin kam. Ägypten, oder besser gesagt der Chefarchäologe Zahi Hawass fordert die Büste nun zurück. Das löst natürlich nachdem die Büste nun schon fast ein Jahrhundert in Deutschland ist und auch nach dem Krieg wieder nach Deutschland zurückkehrte hier Widerstand aus. Ich gebe gerne zu, ich kann Herrn Zahi Hawass nicht leiden. Er taucht praktisch in jeder Sendung über Ägypten auf und stellt meiner Meinung nach seine Person zu sehr ins Rampenlicht. Doch davon unabhängig stellt sich allgemein die Frage, was mit den vielen dingen geschehen soll, die von antiken Kulturen in westlichen Museen, vor allem Deutschland, Frankreich und England stehen.

Nun man kann hierzu eine unterschiedliche Position einnehmen. Nehmen wir mal Ägypten: Die Kultur der Pharaonen ist dort seit Jahrtausenden untergegangen. Jahrhundertelang hat man sich nachdem Ägypten islamisch wurde nichts mehr von dieser Kultur wissen wollen (das galt übrigens auch für Griechenland als es zum osmanischen reich gehörte) und hat was man fand praktisch genutzt: Steine zum Bauen, Mumien wurden zu Öl verarbeitet. Erst Anfang unseres Jahrhunderts gab es ein erneutes Interesse an der eigenen Vorgeschichte und die bisher wilden Grabungen (und oft auch Plünderungen) wurden reglementiert. Ich denke vieles was aber heute in Museen in Europa steht wäre wohl ohne die Archäologen für immer verloren oder würde in einer Vitrine eines Sammlers gelandet sein.

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