Computerspiele

Jagged Allince 2Zwei Wochen Urlaub sind vorüber und damit wird nun wohl auch der Blog regelmäßiger kommen. Die Zeit habe ich genutzt um die Steuer zu machen (jedesmal eine Arbeit die ich vor mir hin schiebe) und weil es so viel geregnet hat (das schöne wetter kommt natürlich pünktlich wenn der Urlaub aus ist und im Büro gibt es keine Klimaanlage – wäre ich ein Server so wäre das überhaupt kein Problem, das zeigt was Menschen heute noch wert sind…).

Ich habe seit längerem mal wieder angefangen Jagged Alliance 2 zu spielen. Und für das Spiel möchte ich heute mal eine Lanze brechen. Ich bin wohl am besten charakterisiert las Gelegenheitssspieler mit Hang zu Strategiespielen und manchmal auch Rollenspielen und Simulationen. Ego Shooter, Autorennnspiele, Sportspiele oder Jump and Run ist nichts für mich, ich will am Computer gerne etwas entwerfen, lösen, aufbauen. So habe ich gerne Pirates gespielt, Panzer General 1+3D, Steel Panthers, die Might & Magic Reihe, Die Guy Threepwood Serie und eben Jagged Alliance.

Ich spiele gerne Spiele öfters, aber keines so lange wie Jagged Alliance 2. ich habe es mir glaube ich 2001 gekauft, da war es auch schon 2 Jahre alt. Und seitdem immer wieder. Warum? Nun es ist ein einzigartiges spiel. Hier ein paar Dinge die es von anderen Spielen unterscheiden:

Es ist eine Mischung aus Strategiespiel, Rollenspiel, Simulation und Shooter: Man hat den Auftrag die kleine Insel Arulco von einer despotischen Herrscherin zu befreien. Geld kommt vor allem durch eroberte Minen herein, damit bezahlt man eine Söldnertruppe die man anheuert – Jeder mit eigenem Charakter und Fähigkeiten. Sie müssen zusammen arbeiten um die Provinz zu befreien. Das ist schon im Einsteiger Level nicht einfach (den Profi Modus rate ich erst nach einigen gemachten Spielen. Es gibt Rückeroberungsversuche, das Militär ist gut ausgerüstet, also muss man sich überlagen welche Waffen man kauft und behält. Die Ansicht ist eine Seim 3D Ansicht: Die Personen sind in 3D, aber man kann nicht den Blickwinkel variieren oder die Karte drehen.

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Anonymes Handeln im Internet

Das Internet erlaubt es einem anonym zu handeln. In Chaträumen und Foren braucht man sich nur einen Benutzernamen ausdenken und einen Avatar dazu anlegen. Man kann sich als jemand ausgebend er man nicht ist, älter oder jünger machen wie es einem gefällt. In Blogs kann man anonym Kommentare hinterlassen und selbst wenn die Schwelle höher gesteckt ist, dass man eine Emailadresse angeben muss – die ist schnell besorgt.

Meine Beobachtung ist, dass viele Leute das benutzen um Dinge zu tun die sie im richtigen Leben nie tun würden Das gilt für Kommentare in Blogs, Foreneinträge und besonders für den Chat. Ich wurde kürzlich auf einen Blog hingewiesen, der nur ein Ziel hat: Ein Mitglied eines Chats zu diffamieren. Ich kenne die betreffende Person weil ich auch lange in dem Chat war. Dort tummeln sich schon komische Gestalten und er gehört sicher mit dazu. Was ihn auszeichnet ist, dass er dauernd da ist obwohl er nicht viel zur Unterhaltung beträgt, auch wenn er viel redet. Das stört offenbar einige und so machen sie einen Blog auf nur um ihn zu kritisieren. Das alleine ist ja schon sehr befremdlich, aber obwohl jeder dort nur unter Pseudonym bekannt ist wagen sie es nicht mal im Blog dieselben Pseudonyme zu benutzen und denken sich da neue aus.

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Dawn- Pechvogel der NASA

Dawn ist eine sehr ehrgeizige Mission. Die Raumsonde soll erstmals den Ionenantrieb nutzen um zu ihren Zielen zu kommen. Bei Deep Space 1 hatte man die Technologie erprobt und sie ermöglichte einen Vorbeiflug am Kometen Borelly nachdem das automatische System zur Steuerung der Sonde bei dem Primärziel dem Asteroid Braille versagte und kaum Daten gewonnen wurden. Doch Deep Space 1 war eine Technologiesonde zur Erforschung dieser und anderer Technologien

Dawn sollte die erste Raumsonde sein, die auch diese Technologien für ihre Mission benötigt. Dabei braucht die Sonde viel Strom, dies weit im Asteroidengürtel, was sehr große Solararrays notwendig macht. Dies und einige Probleme bei der Entwicklung verteuerten die Sonde sehr stark weshalb die NASA im Oktober 2005 die Notbremse zog und die Sonde wenige Monate vor dem Start streichen wollte – Das ist natürlich blödsinnig, aber so arbeiten eben Bürokraten. Sie sehen nur dass man einen Raketenstart und die Missionskosten einsparen kann, das man den größten Teil des Geldes schon für die Sonde ausgegeben hat, vergessen sie..

Im März ging es mit einem verändertem Management weiter, doch der Starttermin im Juli 2006 war nun nicht mehr zu halten. Die Sonde sollte nun im Juni 2007 starten. Alles lief gut, bis man den ersten Starttermin am 20.6.2007 streichen musste weil United Launch Alliance, der Vertragspartner der NASA durch Verzögerungen noch keinen Start durchführen konnte. Der Start wurde dann auf den 30.6.2007 verschoben, bis man Probleme bei den Zeitgebern der dritten Stufe fand. Diese müssen dann ausgewechselt werden und so rutschte der Start auf den 7. Juli 2007.Dieser fiel dann ins Wasser weil ein Bahnverfolgungsschiff in Afrika einen Motorschaden hatte. Zuerst war dann von einer Verschiebung um 1-2 Tage die Rede, dann machte man jedoch Nägel mit Köpfen und verschob gleich auf den September. Dawn hat zwei Startfenster: eines läuft vom 20.6.2007 – 11.7.2007 und das zweite von Mitte September bis Ende Oktober. Diese Startfenster sind so variabel, weil die Sonde mit ihren Triebwerken die Bahn in weiten Bereichen selbst verändern kann. Sie muss aber 2009 den Mars für ein Swing By Manöver erreichen und wenn sie das zweite verpasst, dann gibt es das nächste erst 2022. (mehr …)

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Eine neue Chance für Stardust und Deep Impact

Am 3.7.2007 gab die NASA bekannt dass man alle 3 Vorschläge für „Opportunity“ Missionen im Discovery Programm akzeptierte. Das war überraschend, denn man rechnete nur mit der Auswahl eines Vorschlags. Opportunity Missionen sind keine neuen Missionen sondern Vorschläge bei denen man Gelegenheiten ausnutzen sollte und daher in den Kosten begrenzt. Bislang gab es nur eine solche Mission eine US Beteiligung am ASPERA Experiment auf Mars Express. Die 3 Vorschläge betreffen 2 Raumsonden die ihre Primärmissionen schon erfüllt haben. Deep Impact beendete seine Mission 2005. Sie setzte ein Projektil mit Kameras auf dem Kometen Tempel 1 ab und beobachtete den Aufschlag. Sie soll bis zum 5.12.2008 nun das Programm Extrasolar Planet Observation and Characterization (EPOCh) durchführen: Man will mit der Kamera und dem Spektrometer Sterne beobachten von denen man schon weiß das sie Planeten haben und diese charakterisieren. Im Weltraum kann dies Deep Impact besser als auf dem Erdboden, da die Atmosphäre wegfällt obwohl ihr Bordteleskop recht schmal ist. Am 5.12.2008 wird sie dann den kleinen Kometen Boethin passieren und dort ein weiteres Beobachtungsprogramm durchführen. Dies soll einen Teil der Missionsziele von CONTOUR erfüllen, eine Raumsonde die bei der Explosion ihres Antriebs im August 2002 verloren ging und nacheinander mehrere Kometen besuchen sollte. Zwar gab es bislang schone einige Raumsonden die Kometen besuchten, doch das Problem war immer die Daten vergleichen zu können, weil sie mit unterschiedlichen Instrumenten gewonnen wurden. Deep Impact wird die erste Raumsonde sein, die zwei Kometen besucht. Dieses Programm läuft unter der Bezeichnung Deep Impact Extended Investigation (DIXI) (mehr …)

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