Sechzig Jahren Berliner Luftbrücke

Vor 60 Jahren schlossen die Sowjets alle Grenzübergänge zu West-Berlin. Was danach kam ist heute Geschichte: Die USA und Großbritannien zogen Flugzeuge aus aller Welt zusammen um Nahrungsmittel und kohle für 2 Millionen Einwohner in Berlin. Das ganze wird heute noch als eine große Wohltat der Alliierten gepriesen. Die Wahrheit ist profaner. In den USA gab es schon vorher die Devise die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen und man arbeitete daran Westdeutschland als Bollwerk gegen die sowjetischen Expansion aufzubauen. Hätte man Berlin preisgegeben, so hätte man Schwäche gezeigt und wahrscheinlich wäre dies nur der Auftakt zu weiteren Aggressionen gewesen. Dieselbe Doktrin führte ein Jahr später zum Eintritt der USA in den Korea Krieg. (mehr …)

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Die Mondlandung aus der Portokasse

Das ist was die NASA machen möchte. Zur Erinnerung: Vor mehr als 4 Jahren erläuterte George W. Bush seine "Vision for space Exploration", Wie immer bei solchen Reden ist das Ziel recht unscharf. Es geht eigentlich nur zurück zum Mond zu kommen, eventuell dann noch weiter zum Mars, doch das ist schon unklar. Die NASA selbst hat nun die Aufgabe dieses Ziel in ein Programm zu gießen. Was herausgekommen ist, ist die Orion Kapsel und die Ares Rakete.

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Planetenforschung braucht Planungssicherheit

Jedes bemannte Raumfahrtprogramm ist gut ein Vorhaben das sich über Jahrzehnte hinzieht. Nur wenige wurden vorzeitig eingestellt. Zumeist bleibt man selbst bei rapide gestiegenen Kosten am Ball. Die ISS wird über zwei bis drei Jahrzehnte aufgebaut und dann auf ihr geforscht. Von Bushs Vision for Space bis zur ersten Mondlandung vergehen 15 Jahre.

Wie anders ist es bei der Planetenforschung mit Raumsonden. Da wird ein Projekt durchgeführt und damit hat es sich. Das nächste Projekt, das auf diesem aufbaut oder dem nachfolgen soll muss sich in Ausschreibungen gegen andere Vorschläge durchsetzen, oder es werden Missionen gestrichen weil die Gelder nicht vorhanden sind.

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Der Shuttle-C

Vor der Challenger Katastrophe hatte die NASA noch hochtrabende Pläne für das Shuttle System. Die Centaur Oberstufe sollte die Nutzlast in den geostationären Orbit gegenüber der IUS verdoppeln. Andere Stufen mit lagerfähigen Treibstoffen für größere Nutzlasten, die weniger Platz im Nutzlastraum brauchten waren angedacht. Das wichtigste Projekt war jedoch der Shuttle-Carrier oder Shuttle-c.

Das Shuttle-c ist nicht ein System, vielmehr eine Idee von verschiedenen Schwerlasttransportern auf Basis der Space Shuttle Komponenten. Das größte System bestand aus 4 Feststoffboostern, einem verlängerten Tanks und 4 Triebwerken. Anstatt einem Space Shuttle hätte dieses System nur eine Nutzlastbucht transportiert. Nur die Booster wären wiederverwendbar gewesen.

Das kleinste System war ein umgebauter Space Shuttle. Triebfeder für diese Projekte war nicht der Bedarf bei einem solchen System, sondern das SDI Programm. Wenn dieses in die Realisierungsphase gehen würde, hätte man hunderte von schweren Nutzlasten in den Orbit transportieren müssen. Die NASA offerierte dafür das Space Shuttle, während die Air Force lieber eine eigene, konventionelle, Schwelastrakete entwickeln wollte.

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