Es war einmal…die Voyager Mars Sonde

Hallo, heute ein Gastbeitrag von Michel Van, auch weil ich heute und morgen die letzten Vorlesungen in Datenbanken an der DHBW halte und daher kaum Zeit für einen Blog habe. Wir sehen uns am Freitag oder Samstag wieder.


In den 1960er hatte die NASA die Idee, Raumsonden zu Mars und Venus zu schicken und dort zu landen. So entstand das JPL-Projekt „Mariner B“ und „Voyager“. Mariner B war als einfache Landesonde entworfen, abgeworfen von der vorbeifliegenden Mariner Sonde. Die Landesonde auf Basis der Discovery (Corona) Kapsel gebaut werden. Als Nutzlast waren Sensoren für Temperatur, Luftdruck und eine Kamera für Bilder vorgesehen. Vorgesehen war der Start mit Atlas-Centaur Rakete für Jahr 1964. Doch die Atlas-Centaur Entwicklung verzögert sich und Mariner B rückte vor in das Jahr 1967.

Dieser Termin war aber für Voyager Flüge vorgesehen: Voyager sollte als Landesonden von einem Orbiter abgeworfen werden. Somit endete Mariner B. (mehr …)

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Auf dem Weg zur Super Ariane 1: Eigene Verbesserungsvorschläge

Blog StatsZuerst mal noch ein bisschen Smalltalk. Ich freue mich dass der Blog so viel Zuspruch findet und füge hier mal eine Grafik bei, die das belegt. Neben dem allgemeinen Trend nach oben sind zwei Dinge deutlich sichtbar: Jeweils nach den Sommerferien kommt ein Schwung neuer Leser. Diesen Sommer besonders stark, auch bedingt durch das Interesse an dem vierzigjährigen Jubiläum der ersten Mondlandung, dass ich auch bei meinen Büchern feststellte (würde ich immer so viele Bücher wie im Juli verkaufen, ich könnte zumindest das Essen damit finanzieren…) Leider ist es seitdem entsprechend Mau, auch weil wohl dann viele Bücher von Amazon & Buchhandlungen auf Vorrat gekauft wurden und nun erst mal abgesetzt werden müssen. Der Einbruch im Februar kommt übrigens nicht durch mangelnde Nachfrage zustande sondern ein neues WordPress Theme, das die Statistiken deaktiviert hatte.

Da bin ich beim zweiten Teil: Meinem aktuellen Buchprojekten. Band 1 des Trägerraketenlexikons ist einmal durchgelesen und die Grammatikkorrektur ist nun auch drüber. Derzeit lese ich es zum zweiten Mal, so dass berechtigte Hoffnung besteht, dass es noch diesen Monat erscheint. Ich habe das Probekapitel in einer aktualisierten Form online gestellt.

Doch nun zum zweiten Teil. Diesmal befasse ich mich mit Optimierungen der Ariane 5, die ich für sinnvoll erachte, als Konkurrenz zu denen der ESA, aber wie bei dieser noch ohne radikale Neuerungen. (mehr …)

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Auf dem Weg zur Super Ariane Teil 1 – ESA Studien

´Wie angekündigt, nun in mehreren Teilen mein Vorschlag für den Ausbau der Ariane 5 zu einer „Super Ariane“. Ich will in diesem Teil zusammenfassen, was sich die ESA und Industrie an Gedanken gemacht hat für die Leistungssteigerung der Ariane, ohne ein komplett neues Trägersystem zu entwickeln. Am Wochenende wird dann ein Gastblog von Michel Van erscheinen. Ich hoffe das wird eine Dauereinrichtung. Vielleicht klärt mich auch Ruhri in einem Gastblog über die so epochal wichtige Grundlagenforschung an Bord der ISS auf. Ich warte auch noch darauf, dass jemand den Fehler in der Grafik im letzten Blog entdeckt. Ich dachte nicht, dass er so schwer zu finden ist.

Übersicht über die ESA Vorschläge

Im folgenden eine Zusammenfassung verschiedener ESA Untersuchungen, die zusammen mit der Industrie erarbeitet wurden. Die Maxime dabei war die Nutzlast der Ariane 5 zu steigern, ohne die Architektur des Trägers radikal zu verändern, wie dies z.B. mehr Triebwerke, verlängerte Stufen oder mehrere Feststoffbooster bedeuten würden. (mehr …)

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Nachlese

Um nicht allzu sehr von Kevins Blog abzulenken heute nur eine kleine Nachlese mit ein paar Gedanken zu Dingen die mir in der letzten Zeit aufgefallen sind. Da wir nun ja eine schwarz-gelbe Koalition bekommen wird viel spekuliert ob Westerwelle das Außenministerium bekommt. Der Auftritt bei der Pressekonferenz „Wir sind in Deutschland, also bitte nur Fragen in Deutsch“ war schon peinlich. Wer dann im Internet sucht wird auch auf andere Indizien stoßen dass Westerwelle nur sehr schlecht englisch spricht. Ich halte das für keine gute Voraussetzung für einen Außenminister. Vor allem hat mich aber die Reaktion anderer Politiker wie z.B. Genscher entsetzt „Dafür gibt es doch Dolmetscher“. Als erstes mal ist es von Vorteil, wenn man sich persönlich unterhalten kann ohne einen Dolmetscher zu brauchen, schon alleine die Pausen, bedingt durch die Übersetzung sind störend und ruinieren jeden vertrauensschaffenden Kontakt. Zum zweiten: Westerwelle ist in derselben Altersklasse wie ich, er hat ein Studium absolviert und promoviert – und kann kein Englisch? Das gehörte bei mir schon an der Hauptschule zum Pflichtprogramm. Die fehlenden Kenntnisse konnte man bei den Politikern der Nachkriegsgeneration verzeihen, die es größtenteils nicht in der Schule hatten. Vor allem: Was ist das für ein Vorbild? Von den meisten Arbeitssuchenden wird verlangt, dass sie sich in Englisch unterhalten können, weil fast jede Firma heute internationale Kontakte hat, aber von Politikern nicht? Obwohl ich fast nie einer Meinung mit unserem Ministerpräsidenten Öttinger bin, will ich ihn mal zitieren: In der Sendung „Wer rettet die deutsche Sprache?“ (SWR-Fernsehen am 8. Dezember 2005) war von ihm folgendes zu hören:

„Ich glaub‘, dass jeder, egal ob er Facharbeiter einer Werkzeugmaschine ist, ob er Geschäftsführer ist, ob er Zahlen oder Anleitungen lesen muss, daß jeder Englisch verstehen und Englisch sprechen können muss; […] Deutsch bleibt die Sprache der Familie, der Freizeit, die Sprache, in der man Privates liest, aber - Englisch wird die Arbeitssprache.“

Da sollten doch Politiker selbst mit gutem Beispiel vorrangehen! Ist das nicht wieder mal eine Ausgeburt des Berufpolitikertums, von Leuten, die nichts gelernt haben außer Politiker zu sein? Ich meine, Westerwelle ist gut damit zu beraten Finanzminister zu werden. Ja Finanzminister und nicht Wirtschaftsminister, denn der muss die von der FDP so geforderten Steuersenkungen verantworten. (mehr …)

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Ballonforschung in der Troposphäre: Project Vortex

Teil 3: Erweiterungen

Von Kevin Glinka

Mögliche Erweiterung:

In einem Telefongespräch mit Herrn Kuinke kamen wir gemeinsam auf eine weitere Möglichkeit, und zwar einen speziellen Ballon für solche Fahrten zu konstruieren. Eine besonders leichte Ballonhülle, sowie ein leichter Ballonkorb und eine Sauerstoffanlage würden 50.000-60.000 Euro kosten, dafür könnten aber auch größere Höhen als die oben genannten 5.000 Meter erreicht werden. Er wäre sehr wünschenswert, einen Sponsor zu finden, der den Ballon finanzieren würde, und als Gegenleistung dafür seine Firma auf die Ballonhülle aufdrucken lassen kann.

Der Ballon wäre, wie der bereits vorhandene, 1.050 Kubikmeter im Volumen, durch den leichteren Stoff ist es aber möglich, eine Höhe von 6.000 bis 7.000 Metern zu erreichen. Dort wäre man in einem Bereich, wo die kosmische Strahlung messbar würde, was für das angesprochene tschechische Experiment interessant wäre. (mehr …)

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