„So called“ Verbrauchersendungen – Da wird mir übel

Ich habe mir auf ZDF Neo die Sendung “Da wird mir übel” gesehen. Ich hätte es ja mir ja schon bei dem Titel denken können – unter dieser sogenannten Verbrauchersendung verbirgt sich nichts empfehlenswertes. Wenn ich mal das dem jugendlichen Zielpublikum geschuldeten Format ignoriere (Zwischenschnitte mit Bildern und komischen Geräuschen bei buzzwords), Dokutainment im Sinne von Kameradokumentation der “Recherche” und “Besuchen” bei Herstellern, dann stößt mir doch einiges auf. (mehr …)

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Wikileaks und das DLR

Nun hat die so called Enthüllungsplattform Wikileaks wieder Schlagzeilen gemacht – Deutschland plant einen Spionagesatelliten!!!

Gähn – das sollen Enthüllungen sein. Öffentlich einsehbare Dokumente?

Aber zumindest eine Schlagzeile für einige Space Portale, denen der Begriff Dual-Use wohl nicht so geläufig ist. Also es gibt militärische Satelliten über die weis man fast nichts, z.B. die amerikanischen Keyhole11/12 Serie oder auch die deutschen SARLupe Satelliten. Sie sind auch geheim (bei der DLR ist z.B. der Kontrollraum oben an den Fenstern abgehängt, dass kein Besucher mal reinschauen kann was dort gerade kontrolliert wird). (mehr …)

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Der Tod der Computerfamilien

Es war einmal … ja es war einmal eine Zeit da war die Computerwelt noch in Ordnung. Es gab verschiedene Familien, in denen sich jeweils unterschiedliche Hersteller tummelten und alle waren zufrieden und machten Gewinne.

Gehen wir mal 30 Jahre zurück – ins Jahr 1981. Da gab es die Großrechnerwelt. IBM und die sieben Zwerge (Burroughs, Sperry Rand, Control Data, Honeywell, General Electric, RCA und NCR) produzierten Großrechner. Maschinen die ganze Räume einnahmen, an die niemand direkt herankam und deren Rechenleistung sich entweder mehrere Benutzer teilten oder die die gesamte Buchhaltung eines Großunternehmens übernahmen.

Die Rechner wurden meist gemietet, hatten einen vor Ort Service und bestanden aus eigener Hardware der Hersteller. (mehr …)

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Schön wenn man Partner hat…

Sonst sähe es ziemlich übel für die ISS aus. In den nächsten Wochen werden drei Raumschiffe insgesamt 14.640 kg Fracht zur ISS bringen und damit die Versorgung und den Betrieb gewährleisten.

Den Anfang machte gestern das HTV-2. Es bringt sowohl Fracht ohne Druckausgleich (das HTV ist das einzige Medium, das nach dem Ausscheiden der Shuttles diese Fracht transportieren kann), wie auch Versorgungsgüter. Das HTV wird zwei weitere Racks für Japans Kibo Labor bringen, das wegen seines Gewichts nur mit zwei Racks gestartet wurde,

Es folgt in einer Woche eine Progress mit 3 t Nachschub, den größten Teil Wasser und Treibstoff. Russland ist es gelungen die Frachtkapazität der Progress bei den letzten Flügen zu steigern und sie beträgt nun fast 3 t. (mehr …)

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Ach ja SpaceX….

Es ist erstaunlich, es gibt doch fast jeden Monat was zu der Firma zu schreiben. Nun bewirbt sich die Firma um die zweite Runde der CCDev 2 Gelder, also Entwicklungszuschüsse der NASA für kommerzielle Transporte. Die erste Runde war letztes Jahr, da ging sie noch leer aus.

Nun soll die Dragon mit einem integrierten Raketenantrieb ausgestattet sein. Also nicht mit einem Fluchtturm, den man nach dem Start absprengt. Ob das so eine gute Idee ist? Es gibt da einige Einwände, die ich habe. Zum einen wird das Teil in den Orbit und zurückgebracht und kostet Nutzlast. Bei Apollo und Mercury war der Fluchtturm nicht gerade leicht. (Bei Mercury 581 kg verglichen mit 1354 kg der Kapsel – würde man das auf die Dragon übertragen so wäre die Nutzlast sogar negativ) (mehr …)

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